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Valerian – Die Stadt der tausend Planeten

Wow! Ich bin immer noch hin und weg! Das was man in diesem Sci-Fi-Film von Starregisseur Luc Besson zu sehen bekommt, ist schon etwas ganz Besonderes!
Mit der musikalischen Untermalung von David Bowies Space Oddity und den „magischen Worten“ Ground Control to Major Tom wird man als Zuschauer aus der Gegenwart schrittweise in die Zukunft katapultiert:
Man sieht im Verlauf aus einer Weltraumstation langsam aber stetig eine riesige Weltraumstadt entstehen, die Alpha heißt. Aus aller Herren Länder kommen Raumfahrer und besiedeln die Stadt. Einige Jahre später bevölkern auch die ersten Außerirdischen diese Welt. Doch irgendwann ist durch die stetig steigende Ansiedlung ein kritischer Punkt erreicht, denn das Kraftfeld der Erde wird durch die riesige Stadt im Weltraum beeinflusst, weswegen Alpha dann in Richtung Magellan-Wolke beordert wird….
Einige Hundert Jahre später:

Man taucht in eine paradiesische Landschaft ein, wo Blau die vorherrschende Farbe ist. Weiße Strände runden das Bild ab. Man befindet sich auf dem Planeten Mül. Die Bevölkerung hat menschliche Züge, sie fischen nach Perlen aus dem Meer und leben einträchtig mit ihren kleinen Haustieren, die mich etwas an ein Opossum erinnern, zusammen. Diese kleinen Tierchen haben eine ganz besondere Gabe, denn wenn man sie mit Perlen füttert, vermehren sie diese um ein Vielfaches, weshalb man von Transmutatoren spricht.
Eines Tages wird dieses idyllische Zusammenleben zerstört, denn ein wahrer Feuerregen kommt vom Himmel und brennt alles nieder. Nur wenige Bewohner können sich retten….

Es passiert wieder ein Zeitsprung und ab jetzt fängt die richtige Handlung erst an:

Die Spezialagenten Major Valerian  und Sergeant Laureline arbeiten für die Regierung der menschlichen Territorien. Der Major ist als Schürzenjäger bekannt, hat sich aber in seine Partnerin Laureline verguckt und schmachtet sie an. Doch Laureline zeigt ihm anfangs die kalte Schulter. In dieses romantische Geplänkel hinein bekommen die beiden einen besonderen Auftrag: Sie sollen auf einem anderen Planeten nach dem letzten Transmutator des Planeten Mül suchen:
Ab hier geht es rund und das Weltraumspektakel beginnt…
Valerian “ beruht auf einem Comic aus den 1960ziger Jahren. Luc Besson hat ihn in seiner Kindheit mit Begeisterung gelesen und nun daraus ein beindruckendes Sci-Fi-Abenteuer gemacht. Ich habe bis jetzt nichts Eindrucksvolleres in dieser Richtung gesehen!
Zwar hätte ich auf das „Liebesgeplänkel“ zwischen den beiden Hauptfiguren verzichten können, aber es gehört ja zum Comic dazu bzw. ist ein wichtiger Bestandteil davon. So soll dies nur eine kleine Randnotiz von mir sein.
Der Film ist darstellerisch in allen Rollen sehr gut besetzt und punktet noch mit einer besonderen Performance der Sängerin Rhianna!
Fazit: Die ganze Ausstattung, die Farbenpracht, die Besetzung, ach einfach der ganze Film ist der helle Wahnsinn! Sci-Fi-Fans sollten ihn auf keinem Fall verpassen!
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