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Stephan Ludwig:  Zorn – Tod um Tod

Fischer Verlage

Genau vor einem Jahr habe ich hier den von Anfang an fesselnden Fall Nr. 8 „Zorn – Blut und Strafe“ vorgestellt, und dem Page-Turner die volle Punktzahl zugesprochen.
Nun ist mit „Zorn – Tod um Tod“ der neunte Fall mit dem Ermittler-Dream-Team Hauptkommissar  Zorn und seinem Freund und Kollegen Schröder erschienen.
Wieder flogen die Seiten nur so dahin, denn kaum einmal angefangen zu lesen, ist man schon mitten im Geschehen und man kann sich kaum von der Handlung lösen:
Die Schlüsselfrage, die dieses Buch durchzieht, ist, warum der erfolgreiche Geschäftsmann Donald Piral so qualvoll ermordet wurde. Ausgerechnet Schröder findet den Toten, dessen Körper bis zur Unkenntlichkeit durch Löschkalk verätzt wurde…
Bei den Ermittlungen macht sich der Geschäftspartner des Toten, Victor Kurz verdächtig und besonders Claudius Zorn ist nicht gut auf ihn zu sprechen, verbindet die beiden doch eine gemeinsame Vergangenheit…….
Noch während die Ermittlungen im Fall Piral laufen, wird die bekannte Schriftstellerin Jenny Vaatz gefoltert und ermordet aufgefunden..
Im Verlauf ergeben sich Hinweise, dass die Morde zusammenhängen könnten und eine weitere Person in höchster Lebensgefahr schwebt…
Während die Ermittlungen auf Hochtouren laufen, wird besonders die Freundschaft zwischen Zorn und Schröder auf eine harte Probe gestellt. In Schröders Privatleben tut sich was. Doch die glücklichen Stunden dauern nur kurz an und bald ist Schröders Seelenheil so angekratzt, dass er alle Kontakte abbricht und  „verschwindet“….
Ob Schröder wieder auftaucht – bleibt hier unerzählt, denn erneut ist es Stephan Ludwig meisterhaft gelungen, einen dermaßen spannenden, emotionalen und nervenaufreibenden Thriller zu schreiben, der noch lange nachklingt….
Mir sind die beiden Ermittler über die Jahre ans Herz gewachsen und ihre kleinen „Kabbeleien“ gehören einfach dazu. Starke Nerven sollte man schon haben, denn die Morde haben es in sich und lassen einen schon ein ums andere Mal die Nackenhaare hochstehen. Nach den Turbulenzen in der aktuellen Handlung gönne ich den beiden eine kleine „Verschnaufpause“ und hoffe aber auch, dass Fall Nr. 10 nicht ganz so lange auf sich warten lässt.
Fazit: Volle Punktlandung –  So muss ein Thriller sein – von Anfang an fesselnd, nervenaufreibend und nicht vorhersehbar! Echt klasse!
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Stephan Ludwig: Zorn – Blut und Strafe

Fischer Verlage

Fall Nr. 8 für Zorn und Schröder!
Die Staatsanwältin Frida Borck und Kommissar Claudius Zorn sind ja mittlerweile ein Paar und gemeinsam mit Schröder, Malina, Rufus und natürlich dem vierjährigen Edgar bilden sie eine Art Patchwork-Familie.
Fridas Vater war einst Richter. Zwischenmenschlich harmonisieren Zorn und er nicht, aber Frida zu liebe schaut Claudius dann und wann bei dem alten Mann vorbei. Doch diesmal ist alles anders, denn auf sein Rufen bekommt Zorn keine Antwort und als er dann eine Zimmertür öffnet, findet er den ehemaligen Richter tot auf. Doch eines natürlichen Todes ist er nicht gestorben und eine Besonderheit fällt Zorn dann noch ins Auge, Fridas Vater wurde gebrandmarkt!
Mit dem Tod des Richters beginnt eine brutale Mordserie, die von Schröder und bald ganz besonders von Zorn viel abverlangt, denn in seinem näheren Umfeld passiert einfach zu viel und das zerrt extrem an seinen Nerven….
Während das Ermittler-Duo Schröder und Zorn innerbetrieblich mit Staatsanwalt Peck so seine Schwierigkeiten hat, werden an den folgenden Tatorten weitere gebrandmarkte Leichen gefunden.
Da es für die Ermittler schwierig ist, überhaupt weitere Zusammenhänge  zwischen den Mordfällen zu erkennen, bzw. was der Täter mit seinen bizarren Morden beabsichtigt, geschieht dann aber im Verlauf etwas, was ganz entgegen seiner sonstigen Art, Claudius Zorn in Sachen Ermittlungen zu Hochtouren auffahren lässt….
Mehr darf man einfach von diesem rundum gelungenen, sehr spannenden und von der ersten Seite an fesselnden neuen Fall nicht erzählen. Allerdings sollte man ganz gute Nerven haben, denn die hier stattfindenden Morde sind schon „harter Toback“, aber durch das gelungene Zusammenspiel zwischen Zorn und Schröder gibt es auch den einen oder anderen humorvollen Gegenpart, was gut passt.
Wie schon Buch Nr. 7 mit dem Titel „Lodernder Hass“ kann ich auch bei Band Nr. 8 „Blut und Strafe“ nur die volle Punktzahl geben und für meinen Teil darf Stephan Ludwig immer weiter so spannende Bücher mit seinem Dream-Team Zorn und Schröder schreiben, da kann man nicht genug von lesen!
Fazit: Von Anfang an fesselnder Page-Turner, der die volle Punktzahl erreicht und der das Ermittler-Dream-Team Zorn und Schröder in einen Fall verwickelt, den man nicht verpassen sollte!

 

 

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