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Paul Finch: Spurensammler

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Dieser neue Thriller von Paul Finch „Spurensammler“ ist so etwas wie die Fortsetzung seines ersten Thrillers „Mädchenjäger:“, wo Mark Heckenburg „Heck“ seinen Einstand gab und er als einziger einen Zusammenhang sah zwischen dem Verschwinden von mehr als 30 Frauen in und um London herum. Diese Frauen verschwanden einfach von der Bildfläche und was sich damals im Verlauf der Handlung herauskristallisierte, war etwas unbeschreiblich Brutales, denn diese Frauen wurden durch eine gut organisierte, kampferprobte Bande den „Nice Guys“ entführt und an sehr gut zahlende Kunden verkauft,  die dann mit den Frauen ihre kranken Phantasien ausleben konnten…..
Keine der Frauen tauchte je wieder auf…
Nur Heck war es zu verdanken, dass sie den Kopf der Organisation, Peter Rochester, dingfest machen konnten und er nun in Gull-Rock, einem Hochsicherheitsgefängnis für immer weggesperrt wurde.
Am 19. September passierte es dann, dass Rochester Herz plötzlich und völlig unerwartet einen Stillstand erlitt. Er konnte zwar reanimiert werden, rutschte aber ins Koma ab, weshalb es zwingend notwendig war ihn in ein Krankenhaus außerhalb zu verlegen. Unter strengster Geheimhaltung und höchsten Sicherheitsmaßnahmen setzte sich der Krankentransport in Bewegung und auf halber Strecke kommt es dann zu einem folgenschweren Zwischenfall, in deren Verlauf es viele Tote und einen entführten Peter Rochester gibt!
Während die Polizei noch versucht alle Zusammenhänge zu verstehen und einen offensichtlichen Maulwurf in den Reihen der Polizei ausfindig zu machen, passieren spektakuläre Morde und es scheint sich offensichtlich um die ehemaligen Kunden der „Nice Guys“ zu handeln…..
Alptraumhaft wird es besonders für Mark Heckenburg, denn seine Vorgesetzten wollen ihn bei der Suche nach Rochester bzw. den Morden an den Nice-Guys-Kunden nicht dabei haben……
Obwohl Heck auf andere Verbrechen angesetzt wird, lässt er nicht locker und stochert immer wieder im Fall der Nice Guys rum, was ihn dann plötzlich zum Gejagten werden lässt, denn die Nice Guys haben Witterung aufgenommen und im letzten Drittel der Handlung fliegen eigentlich nur so die Fetzten, eine halsbrecherische Szene folgt der nächsten und es gibt reichlich Tote und Verletzte und einen Showdown, der wirklich filmreif ist….
Besonders gut hat mir gefallen, dass Paul Finch diesmal nicht mehr so ins Detail gegangen ist, was ich in den vorherigen zwei Büchern entbehrlich fand, sondern jetzt ist die Erzählweise flüssig, spannend und wird nervenarufreibend fesselnd erzählt, was besonders im letzten Drittel des Buches zum Tragen kommt und die bedrohlichen Situationen hat man direkt vor Augen, als wäre man mitten in einem Film. Einfach klasse!
Wer starke Nerven hat und besonderen Thrill liebt, der wird bei diesem spannungsgeladenen Buch voll auf seine Kosten kommen.
Fazit: Nervenaufreibender, filmreifer Thriller, dem hoffentlich noch weitere folgen werden!

 

 

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Paul Finch: Rattenfänger

 

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Der zweite Fall für Mark Heckenberg , kurz „Heck“ genannt, der in England für das Dezernat für Serienverbrechen von Scotland Yard arbeitet.
Dieses Buch ist nichts für Leute mit schwachen Nerven, das sei schon mal vorweg erwähnt, denn diesmal sind die Verbrechen dermaßen bizarr und brutal, die hoffentlich nur der Phantasie des Autors entsprungen sind!
Es passieren Morde die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, entweder hat Kommissar Zufall seine Hände im Spiel oder ein ausgeklügeltes Gehirn hat diese Morde geplant. Über diese Thesen zerbricht sich Heck anfangs den Kopf, denn wo ist der gemeinsame Nenner von diesen Morden: Erst findet eine Polizeistreife einen offensichtlich bei lebendigem Leib eingemauerten Mann, ein Liebespaar wird während eines Schäferstündchens mit einem Pfeil durch das Herz geschossen und im Verlauf werden dann drei gekreuzigte Tote in aller Öffentlichkeit zur Schau gestellt, grrrr!
Der Polizeiapparat arbeitet auf Hochtouren und die Spurensicherung findet dann endlich einen brauchbaren Fingerabdruck, der zu einem Verdächtigen führt und ein zweiter Hinweis durch DNA-Abgleich führt zu einem weiteren Verdächtigen. Um den Verdacht zu erhärten, werden die beiden observiert und dabei kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall, in deren Verlauf Heck reichlich Blessuren einstecken muss und ein Kollege schwer verletzt ins Krankenhaus kommt.
Da die Öffentlichkeit immer informiert werden muss, wird eine neue Pressesprecherin eingestellt, die erst ganz engagiert und tapfer während der Ermittlungen der Pressemeute Rede und Antwort steht, doch dann irgendwann das Handtuch wirft, doch die ersehnte Ruhe stellt sich nicht ein, denn ihr Gesicht erscheint in allen Medien und erreicht auch so den Mörder…..
Wie bereits erwähnt, ist dies nichts für Leser mit schwachen Nerven, aber der ThrillerRattenfängerist im wahrsten Sinne brutal spannend und wartet mit einem Showdown auf, der einem Angst und Bange macht. Nur wie auch beim ersten Buch von Paul FinchMädchenjägerfand ich die sehr ausführlichen Handlungsbeschreibungen für entbehrlich, aber sonst hoffe ich auf einen weiteren Fall für Mark Heckenburg.
Fazit: Nichts für schwache Nerven, denn das Buch ist brutal spannend!
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