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Nancy Bush: Nirgends wirst Du sicher sein

Dies Buch ist der Auftakt zu einer neuen Thriller-Reihe aus Amerika!  Die Autorin hat sich als Drehbuchautorin einen Namen gemacht und das Schreiben von spannenden Büchern scheint in der Familie zu liegen, dann ihre Schwester ist die Krimi-Autorin Lisa Jackson, die bestimmt einigen Lesern bekannt ist.
Nancy Bush ist hier ein sehr spannendes Buch gelungen, das ich schon als Page-Turner bezeichnen möchte, denn einmal angefangen, ist man ganz schnell in der Handlung gefangen und Seite um Seite fliegt nur so dahin…..
Wie der Titel „Nirgends wirst du sicher sein“ schon etwas verrät, agiert hier jemand im Verborgenen und hat es auf jemand ganz bestimmten abgesehen, doch sein „Stalking“-Opfer kann ihn nicht erkennen, doch das da jemand ist, der sie beobachtet, das Gefühl kann Oliva Dugan nicht abschütteln….
Olivia Dugan ist seit ihrer frühen Kindheit durch den Selbstmord ihrer Mutter traumatisiert. Auch der lange Aufenthalt in einer speziellen Klinik kann ihr nicht über den Verlust hinweghelfen und im tiefsten Innern glaubt sie nicht an Selbstmord…..
Viele Jahre sind nun vergangen und Olivia hat  ihren 25. Geburtstag hinter sich als sich ein Rechtsanwaltsbüro an sie wendet und ihr im Auftrag ihrer verstorbenen  Mutter  ein Päckchen zustellen soll. Da Olivia seit dem tragischen Tod ihrer Mutter  unter unspezifischen Ängsten leidet, will sie das geheimnisvolle Päckchen nicht zuhause annehmen,  man stellt es ihr auf ihren Wunsch hin an ihrem Arbeitsplatz  bei einer Software-Firma zu.  Es ist ein Briefumschlag, der u.a. ein paar Fotos und ihre Geburtsurkunde beinhaltet….
Nachdem Olivia aus ihrer Mittagspause wieder zur Arbeit kommt, ist plötzlich nichts mehr wie es einmal war:  In der Eingangshalle liegt  erschossen der Wachmann der Firma und es gibt weitere Opfer und über all ist Blut. Nachdem Olivia wie in Trance noch einen Notruf abgesetzt,  hat sie nur einen Gedanken: Dies ist wegen mir passiert und ich muss hier weg, denn er ist immer noch hinter mir her…
Von nun an ist Olivia auf der Flucht, traut niemanden mehr und muss sich mit ihrer traumatischen Vergangenheit auseinandersetzen……
Mehr verrate ich hier ganz bestimmt nicht, denn dieses Buch ist es wirklich wert gelesen zu werden! Die Autorin legt geschickt Fährten aus, die den einen oder anderen Verdachtsmoment heraufbeschwören, aber ob Oliva tatsächlich verfolgt wird,  kommt erst ganz am Ende zum Vorschein, auch wenn ich schon eine klitzekleine Ahnung hatte, was aber beim Lesen der Handlung überhaupt nicht störte, denn das Buch endet anders als ich es gedacht hatte.
Da dieses Buch ja ein Auftakt von weiteren Fällen  um die Ermittler August und September Rafferty ist, bin ich schon ganz gespannt was für weitere spannende Fälle die beiden noch lösen müssen…
Fazit: Toll, was für ein Page-Turner,  dessen Fortsetzung mit Spannung von mir erwartet wird!

 

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Nele Löwenberg: Straße nach Nirgendwo

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Die erste Begegnung mit Sheridan Grant im Buch „Sommer der Wahrheit“ endete mit dem Fortgang der Siebzehnjährigen von der Willow Creek Ranch in Nebraska um in New York ihr Glück als Sängerin zu suchen. Zu viel war im Vorfeld geschehen, so dass sie nur einen Ausweg sieht um ihrem Stiefbruder Esra und ihrer von Hass erfüllten Adoptivmutter zu entkommen: Sie macht sich heimlich von dannen, auch wenn ihr der Abschied vom Rest der Familie sehr schwer fällt…..

Und so geht es jetzt dann weiter:

Doch sehr weit kommt sie nicht, denn während sie Pause in einer Raststätte macht, muss sie aus dem Fernsehen erfahren, dass ihr Stiefbruder Esra zum Amokläufer geworden ist und auf der Willow Creek Ranch ein Massaker verübt hat, man spricht von Toten und Schwerverletzten….
Ist diese Nachricht nicht schon furchtbar, beginnt für Sheridan jetzt der eigentliche Alptraum, denn sie wird im Zusammenhang mit den Vorkommnissen auf der Ranch gesucht,  es wird vermutet,  sie habe etwas damit zu tun. Kurze Zeit später wird sie dann noch auf der Raststätte verhaftet……
Im Verlauf der Geschichte muss sich Sheridan gegen die böswilligen Anschuldigen ihrer Adoptivmutter wehren, die dass Massaker überlebt hat. Sheridan wird zum Spielball der Medien und es wird kein gutes Haar an ihr gelassen…..
Der zuständige Detective Jordan Blystone kann dann endlich Licht in die wirklichen Vorgänge auf der Ranch bringen und er hilft Sheridan sich aus dem Blitzlichtgewitter der Medien zu entfernen um in Ruhe ihren Schulabschluss zu machen.
Doch irgendwie zieht Sheridan Schwierigkeiten an und es dauert nicht lange und sie ist erneut einer Hetzkampagne in den Medien ausgesetzt, was dazu führt, dass sie sich von ihrem ehemaligen Lebensziel weit entfernt und untertaucht, so dass niemand erfährt wo sie sich aufhält…..
Es vergehen Jahre und Sheridan macht sehr schmerzliche Erfahrungen im zwischenmenschlichen Bereich , fällt immer wieder auf die falschen Männer herein und gerät dadurch sogar in Lebensgefahr….
Ob Sheridan noch ihr Glück findet, sollte jeder selbst herausfinden, denn Nele Löwenberg ist mit „Straße nach Nirgendwo“ eine lesenswerte Fortsetzung  gelungen. Zwar fand ich Sheridan manchmal etwas naiv und blauäugig wie sie in manche Situationen hineinrutscht, aber nichtsdestotrotz wünscht man ihr nach all den Geschehnissen, dass sie bald zur Ruhe kommt und sie ihren Traum als Sängerin doch noch verwirklicht.
Ich für meinen Teil hoffe, dass Sheridan Grant auf ihrem Lebensweg noch viel erlebt, weil ich gerne eine weitere Fortsetzung der Reihe lesen würde!
Fazit: Gelungene Fortsetzung der Reihe um Sheridan Grant, deren weiterer Lebensweg mit allen Höhen und Tiefen hier spannend erzählt wird, wovon man durchaus noch mehr Lektüre vertragen könnte!

 

 

 

 

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