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Ripper Street – Staffel 1

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Der Titel „Ripper Street“ weist bereits etwas auf den zu erwartenden Inhalt hin. Angesiedelt ist die Handlung kurz nach dem letzten entsetzlichen Mord des berüchtigten Mörders Jack the Ripper.  Das Leben in London um 1889 wird hier in den Episoden wiedergespiegelt. Mord, Totschlag, aber auch andere soziale Brennpunkte mit Prostitution oder das Leben in Armut bzw. auf der Straße sind Themen mit denen sich Inspector Reid (Matthew Macfayden), der Leiter der historisch belegten H-Division und sein Kollege Sergent Drake (Jerome Flynn) täglich auseinandersetzen müssen.

RIPPER STREET

Im ersten Teil wird in White Chapel, dem Jagdgebiet von Jack the Ripper eine tote Prostituierte mit aufgeschlitzter Kehle aufgefunden. Natürlich geistert gleich der Verdacht des nächsten Rippermordes durch London. Doch Inspecter Reid hat da so seine Bedenken und er holt sich kurzerhand den amerikanischen Arzt Homer Jackson für forensische Untersuchungen in sein Team. Doch der gute Doktor scheint eine dunkle Vergangenheit zu haben und auch dass seine Ehefrau ein Bordell betreibt, wird nicht von allen Seiten gutgeheißen.

 

 

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Sergent Drake ist in seiner Freizeit Boxer und hat eine militärische Vergangenheit, die ihn im Laufe der Serie noch einmal verfolgt und Geister aus der Vergangenheit heraufbeschwört. Trotz seiner etwas ruppigen Art hat er das Herz am rechten Fleck und das hat er an Rose, eine der Damen aus dem Freudenhaus verloren. Doch die träumt von einer Karriere als Schauspielerin und möchte daher einen gut betuchten Mann heiraten. Das kann Drake ihr leider nicht bieten und so sucht sie per Zeitungsannonce einen Mann, was sie dann in einer Episode fast mit ihrem Leben bezahlt….
Auch Inspektor Reid hat einen Verlust zu beklagen, denn seine Tochter ist während einer Schiffskollision über Bord gegangen und gilt seitdem als vermisst. Die Ehe des Inspectors leidet sehr darunter, denn Mrs. Reid sucht Trost im Glauben und sie verschanzt sich hinter ihrer Arbeit im Frauenhaus. Als eine tödliche Seuche London heimsucht, erkrankt sie schwer und schwebt einige Zeit in Lebensgefahr.
Dies soll nur ein kleiner Einblick in diese wirklich sehr spannende und schauspielerisch toll besetzte Serie sein. Alle acht Teile sind in sich abgeschlossene Geschichten. Als Zuschauer wird man von Anfang in die Handlung eingesogen und man befindet sich im London, das noch unter den Rippermorden leidet, dementsprechend düster und angespannt ist die Stimmung…
Mir hat die Serie gut gefallen. Sie ist spannend, fesselnd, düster, aber auch romantisch und die Damen des horizontalen Gewerbes sparen nicht mit ihren Reizen.
Fazit: Diese achtteilige erste Staffel der britischen Serie überzeugt von Anfang an und macht Lust auf mehr!
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