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Wilder Atlantik – Ozean der Extreme

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Dreimal 50 spannende und lehrreiche Minuten umfasst diese BBC-Dokumentation über den wildesten und kontrastreichsten Ozean der Erde, den Atlantik, der sich von der Arktis bis hin zur Antarktis, also über 100 Millionen Quadratkilometer erstreckt.
Zu diesem gewaltigen Ozean passen auch seine Bewohner, denn es gibt zahlreiche Walarten, die sich in ihm tummeln, wie man gleich zu Anfang der Folge „Strom des Lebens“ sehen kann, denn dort versammeln sich einige der Riesen.
Im Januar gibt es ein Naturphänomen, denn Milliarden von Heringen sind dann an der norwegischen Küste anzutreffen. Dieses einzigartige Ereignis lassen sich natürlich auch die Fressfeinde nicht entgehen und hier im Film kann man die unterschiedlichsten Walarten dann beim Festessen erleben….
Eine ganz besonders wichtige Meeresströmung ist der Golfstrom, der alles Leben im Atlantik bestimmt.
Der Zuschauer bekommt Blauflossen-Thunfische zu sehen, Fächerfische, die man auch als die schnellsten Fische der Welt betitelt.
Dann färbt sich plötzlich das Wasser grün. Dafür verantwortlich ist die Algenblüte.
Durch den Bildschirm schwimmt dann die größte Qualle der Welt: Die gelbe Haarqualle.
Weiter geht die Reise mit dem Atlantik an die kanadische Küste, wo Meeresschildkröten ihren Lebensraum haben.
Die rauen Seiten dieses Gewässers bekommt ein Fischtrawler zu spüren und bei diesem Seegang, der dort vorherrscht, möchte ich nicht an Bord gewesen sein….
Besonders spannend fand ich den Teil, wo ein Forscherehepaar  in ihrem Mini-U-Boot auf Tauchgang geht und man als Zuschauer dabei sein darf! Schon das Hinabtauchen in so einem kleinen Gefährt stelle ich mir spannend vor und die Aussicht auf dem Meeresgrund, den man hier geboten bekommt, ist einfach nur faszinierend und überwältigend, denn die Farbenpracht der Fische und anderen Meeresbewohner ist unbeschreiblich!
Unterirdische Lawafelder, die Vogelwelt Brasiliens, riesige Pinguinkolonien auf den Sandwich-Inseln oder auf Südgeorgien, u.v.m. gibt es hier noch zu bestaunen. Dies soll nur ein kleiner Vorgeschmack sein, denn diese filmische Abenteuerreise „Wilder Atlantik“  von einem Pol zum anderen und von einem Extrem ins andere kann ich nur empfehlen!
Fazit: Wunderschöne, farbenprächtige Bilder kombiniert mit lehrreichen Beiträgen – also ich finde spannender und anschaulicher kann Erdkunde-Unterricht nicht sein!
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Planet Meer in 365 faszinierenden Bildern

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Unter dem Meer… Das Lied aus dem Disney-Film „Arielle, die Meerjungfrau“ fällt mir hier spontan zu ein!
Hinter „Planet Meer in 365 faszinierenden Bildern“ verbirgt sich ein immerwährender Kalender von National Geographic, der schon durch seine Umverpackung ein Hingucker ist. Jeweils von beiden Seiten bedruckt, findet man hier Kalenderblätter mit Farbfotographien, die sich alle mit dem Thema Wasser bzw. Unterwasser beschäftigen.
Der Fotograph dieser fantastischen Bilder ist David Hettich, der mehr als 2500 Tauchgänge in einem Logbuch verzeichnet hat und rund um die Welt gereist ist, wobei ihm dann viele farbenprächtige Lebewesen vor die Kamera gekommen sind. Doch er versteht sich nicht nur als Naturfotograph, sondern berichtet als Botschafter der Meere von seinen Touren auf so manchen Veranstaltungen.
Egal wo man den sehr stabil gestalteten Kalender aufschlägt, man kann sich an den Bildern nicht sattsehen. Welchen, teilweise bizarren, aber auch sehr farbenfrohen  Unterwasserlebewesen man hier abgelichtert begegnet, informiert jeweils ein kleiner Text auf dem Kalenderblatt.
Aquariumer wissen um die Artenvielfalt für das heimische Wasserbecken, aber was mir hier auf den Bildern begegnet ist, war mir bis dato unbekannt und  Prachtsternschnecken, gehörnte Hummelgarnelen, Schlangensterne, Riesenanglerfische oder auch Rotfeuerfisch waren nur einige der Neuendeckungen. Und zu entdecken und sich an den Naturfotos erfreuen kann man jeden Tag aufs Neue, denn der farbenfrohe Aufstellkalender ist nicht nur lehrreich, sondern auch optisch der Hingucker auf meinem Schreibtisch!
Mir gefällt dieser immerwährende Kalender äußerst gut und wer schon auf der Suche nach einem geeigneten Weihnachtsgeschenk o.ä. ist, dem kann ich diesen mit wunderschönen Bildern gestalteten Aufstellkalender nur empfehlen
Fazit: Beeindruckender farbenfroher immerwährender Aufstellkalender, der auf jedem Schreibtisch, der Hingucker ist!

 

 

 

 

 

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National Geographic: Remote Hotels

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Der Untertitel lautet „Die schönsten Orte, um wirklich abzuschalten“
Die Autorin ist Debbie Pappyn, eine Belgierin, die Tourismus und Journalismus studiert hat. Mit dem Fotografen David De Vleeschauwer hat sie die 22 außergewöhnlichen Orte und Hotels bereist und die beiden haben in einem Vorwort ihre Erfahrungen und Erinnerungen daran niedergeschrieben.
Wenn man den englischen Ausdruck für „remote“ hier anwenden will, dann geht es um Abgeschiedenheit oder auch Abgelegenheit der Orte und Hotels, damit man dem lauten und stressigen Leben, was um einen herum stattfindet, entfliehen kann und sich in Ruhe auf die Schönheit der Natur und vielleicht auch auf sich selbst konzentrieren kann um aufzutanken und nach einer Auszeit wieder voll durchzustarten.
Dies Buch entführt an abgelegene Orte überall auf der Welt,  in Hotels für den kleinen und für den extrem gefüllten Geldbeutel. Das Buch beginnt in Island mit dem Hotel Budir, das nur wenige Meter vom Atlantik entfernt neben einem Lavafeld liegt. Durch meine Vorliebe für isländische Krimis habe ich zwar schon von der Halbinsel Snaefellsness im Westen Island gehört, aber nun durch die eindrucksvollen Bilder, die hier die Umgebung des Hotels einfangen, kann ich mir die Einsamkeit und Abgeschiedenheit der Gegend noch viel besser vorstellen.
Danach geht es weiter nach Norwegen, in die Schweizer Berge, Italien, Griechenland und Estland bis ich auf Seite 107 im Resort Amangiri anhalte. Es befindet sich im amerikanischen Utah und ist laut Beschreibung in der Wüstenlandschaft nicht leicht zu entdecken. Über die Architektur der Anlage möchte ich hier keine Aussage machen, das ist sicherlich Geschmacksache, aber was man hier landschaftlich geboten bekommt, ist echt beeindruckend. Das man hier nicht mal gleich zum Shoppen irgendwo hingehen kann, erkennt man auf den Fotos ein paar Seiten weiter, hier gibt es nur Felsen und Landschaft….
Die weiteren Hotels liegen in Alaska, Neufundland, Chile, der Mongolei, Buthan, China, Neuseeland, Australien, Marokko, Botswana, Namibia und Vanuatu. Bei dem Letztgenannten musste ich erst einmal im Atlas nachschauen, wohin mich die Reise führt. Es ist eine kleine Insel und ehemalige Kokosplantage mitten im Pazifik. Die Zeit scheint hier stehengeblieben zu sein und laut der Autorin soll es an das Paradies auf Erden erinnern. Als mir der Name der entlegenen Insel dann aber in den Nachrichten begegnete, wo es um Zerstörung durch Naturgewalten ging, sind dies im Buch vielleicht die letzten Bilder, die erzählen wie es dort mal ausgesehen hat, was man natürlich nicht hoffen will…..
Egal ob man sich den Luxus von Ruhe und Abgeschiedenheit in einem der aufgelisteten Unterkünfte gönnen möchte oder das Buch über die „Remote Hotels“ nur als inspirierenden Bildband zum Träumen nimmt, es ist sehr gut gelungen und informativ und wie bereits erwähnt, bekommt man Fernweh und möchte gleich die Koffer packen….
Fazit: Inspirierender, gelungener Bildband, der zum Reisen oder auch nur zum Träumen anregt
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Walking on Sunshine

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Sommerfeeling mit Urlaubsflirt, schöne Menschen, blaues Meer und den Musiktitel verbinde ich mit Eiscreme-Werbung. Das war der erste Eindruck als ich das Cover zu diesem Film in der Hand hielt.
Die Handlung des Films „Walking on Sunshine“ führt den Zuschauer nach Apulien in Italien.  Taylor eine junge Frau landet dort auf Einladung ihrer Schwester Maddy, die sie in einem ansehnlichen Haus empfängt und ihr dann eröffnet, dass sie nach der schwierigen Dauerbeziehung mit Doug nun endlich den Mann ihrer Träume gefunden hat, den sie in ein paar Tagen heiraten will…
Als Taylor zu einem kleinen Strandspaziergang aufbricht, denkt sie an ihren heißen Urlaubsflirt mit Namen Raf, den sie genau an diesem Strand vor drei Jahren hatte. Dieser Mann geistert immer noch in ihrem Kopf herum und sie hofft ihn hier wiederzusehen…
… was dann auch passiert, allerdings nicht so wie sie sich das erträumt hat, denn Raf ist der Mann, den ihre Schwester Maddy heiraten will….
Hier brauche ich eigentlich nicht weiter zu erzählen, denn was jetzt kommt, ist klassisch, ganz viel Gefühlskino.
Soweit so gut. Dieses Gefühlskino in grellen bunten Farben verfilmt, wird dann noch musikalisch untermalt mit Songs wie Holiday, Venus, The Power of Lowe, Girls just want to have fun und natürlich Walking on Sunshine und White Wedding um nur einige zu nennen.
Ich mag eigentlich Musicals und Tanzfilme wie z.B. Flashdance, Dirty Dancing oder auch Mama Mia, in deren Fußstapfen dieser Film hier wohl treten wollte, aber es in keiner Weise geschafft hat. Hat mich „Mamma Mia!“ noch begeistert, ob wohl ich nicht unbedingt ein ABBA-Fan bin und haben mich die  Gesangseinlagen der Darsteller dort noch erstaunt, ist bei diesem Film hier leider der Funke nicht übergesprungen. 
Ich will nicht sagen, dass die Darsteller nicht singen können, zumal mit Leona Lewis eine bekannte Sängerin eine Rolle im Film übernommen hat, aber die Interpretation der Songs z.B. vom Cyndy-Lauper-Song  Girls just want to have fun (Spaß kam hier nicht rüber) oder ganz krass White Wedding von Billy Idol ließen doch zu wünschen übrig und ich hätte mir dann lieber die Originaleinspielung der echten Interpreten mit Tanzeinlagen der Schauspieler gewünscht, was vielleicht besser gepasst hätte.
Fazit: Zum Mitfeiern hat mich dieser Musikfilm leider nicht angeregt
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Lost in Paradise – Mauritius in 3 D

lost-in-paradise-mauritius_cover-3d-blu-ray_JPG-I2©TiberiusFilm

Drei junge Männer starten mit ganz viel Ausrüstung per Flugzeug von München. Nach zwölf Stunden Flug landen sie in mitten der Inselwelt des indischen Ozeans, um genau zu sein auf Mauritius, einem malerischen Paradies, wo man Palmen, Sonne, Meer, Strand und auch Berge vorfindet. Diese drei jungen Männer wollen vor Ort einen Dokumentarfilm über die Insel drehen, was ihnen auch gut gelungen ist. Welche Strapazen und Mühen sie auf sich genommen haben um diesen in 3D-Technik aufgenommenen Film herzustellen, dass erzählen sie im Bonusmaterial. Dort erzählen sie auch, wie sie dann plötzlich aus heiterem Himmel  wirklich fast „Lost in Paradise gewesen wären….
Und los geht es zur Trauminsel Mauritius:
Die Dokumentation erzählt von der Besiedelung durch die Holländer, Franzosen und zuletzt Engländer, die alle irgendwie ihre Spuren auf der Insel hinterlassen haben. Die einst von Wäldern begrünte Insel wurde abgeholzt und es gibt heute nur noch einen ganz kleinen Teil des Urwalds, so wie er früher einmal war.
Die Insel ist von Korallenriffen eingerahmt, so dass die raue See nur an kleinen Stellen der Insel direkt spürbar ist. Die Einwohner leben vom Fischfang und Tourismus.  Wochentags trifft man nur vereinzelt Menschen an den Stränden, aber  jeden Sonntag ist Strandtag und dann findet dort das Leben statt.
Der Film führt in die Hauptstadt Port Louis, dort werden die alten historischen Markhallen gezeigt und was dort für exotische Lebensmittel angeboten werden. 
Die Reise führt zu einen großen Herrenhaus im Kolonialstil. Dort ist die Zeit stehen geblieben und man kann sich dort noch vorstellen, wie das Leben und Arbeiten zur Zeit des  Zuckerrohranbau gewesen sein muss.
Weitere Stationen sind die Bergwelt im Hinterland, wo man über schmalen Planken über Schluchten gehen kann, es wird der letzte Urwald besucht und einer der zahlreichen Natur-Tierparks, wo z.B. Riesenschildkröten und weiße Löwen anzutreffen sind. Besonders interessant ist  die Terre de Colour. So heißen die farbenprächtigen Bodenwellen, die vulkanischem Ursprungs sind. Ihre Farbpalette reicht von blau über rot, braun bishin zu schwarz und die Wissenschaft rätselt immer wie sie genau entstanden sind.
Diese Dokumentation hat mich an einen Teil der Welt geführt, den ich höchtwahrscheinlich nie besuchen werde. Durch die 3D-Technik hat man wirklich das Gefühl vor Ort zu sein und deshalb liebe ich solche Reisen ins Unbekannte und diese filmische Reise kann ich nur jedem empfehlen.
Fazit: Erst Doku, dann Abenteuer und alles in 3 D!
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