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Max Bentow: Der Mondscheinmann

Goldmann Verlag

2018 ermittelte der Berliner Kommissar Nils Trojan in „Der Schmetterlingsjunge“. In seinem mittlerweile achten Fall bekommt er es diesmal mit dem „Mondscheinmann“ zu tun:
Eigentlich lechzt Kommissar Trojan nach einer längeren Auszeit, denn er fühlt sich ausgelaugt und erschöpft. Doch sein Vorgesetzter kann und will seinem besten Ermittler nicht einfach so „freigeben“, zumal in Berlin ein perfider Mörder unterwegs ist, der nachdem er seine Opfer getötet hat, ihre Leichname drapiert und den Fundort besonders herrichtet und jedesmal eine große Anzahl Schnecken hinterlässt….
Während das Team um Nils Trojan reichlich viel Arbeit bekommt,  wird noch aus anderen Perspektiven die Geschichte erzählt u.a. wird das Leben eines kleinen Jungen beleuchtet, der im Verlauf noch eine wichtige Rolle einnimmt…
Besonders als jemand aus den eigenen Reihen des Ermittler-Teams als Täter in Betracht gezogen werden muss, wird es bei der Spurenverfolgung für so manchen aus dem Team lebensgefährlich, denn besonders für Nils Trojan und seine Mitarbeiterin Steffi wird es brenzlig, da sie offenbar dem Täter ganz dicht auf den Fersen sind…
Mehr möchte ich gar nicht vom Inhalt preisgeben, denn wie gewohnt schafft Max Bentow eine teilweise recht gruselig anmutende Szenerie. Die Tatorte haben es in sich und so mancher Schauer läuft einem schon beim Lesen über den Rücken. Leider fand ich die Geschichte an manchen Stellen etwas „unrund“ und obwohl der Autor geschickt falsche Fährten auslegt, war der lange Zeit im Dunklen agierende Täter dann für mich keine große Überraschung mehr.  Nichtsdestotrotz ist der achte Fall der Reihe wieder spannend, teils gruselig und lesenswert!
Fazit: Nervenaufreibender lesenswerter achter Fall für Nils Trojan, so dass die Reihe gern fortgeführt werden darf!
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