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Klaus-Peter Wolf: Ostfriesen Moor

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Ein Hobbyfotograf beobachtet ein Kranichpärchen, das sich im Nestbau übt. Als einer der Vögel an einem aus dem Moor ragenden Ast zieht, glaubt der Mann nicht richtig zu sehen: An dem Ast hänge ein kleiner menschlicher Arm. Nachdem die Polizei erst den Kinderarm und dann auch noch nach einiger Suche den Rest des Körpers geborgen hat, wird klar, dass der Tod des Kindes schon einige Zeit her sein muss. Die Obduktion ergibt dann etwas Gruseliges: Der Leichnam wurde – wie man es mit Tieren zuweilen macht – ausgestopft!
Parallel zu diesem Leichenfund müssen sich Ann Kathrin Klaassen und ihre Kollegen von der Kripo in Aurich noch mit einem Familiendrama befassen.  In Norddeich vor einer Apotheke wird aus dem Kinderwagen, in dem sich die Zwillinge Ina und Tina befinden, eines der Mädchen entführt. Die 13-jährige Lucie, die auf die Kleinen aufpassen sollte, war für kurze Zeit durch ein Gespräch mit einem netten Jungen abgelenkt und kann es nun kaum fassen, was passiert ist.
Dann erfolgt eine Lösegeldforderung.  Während die Polizei noch mit dem Entführer verhandelt, wird  auch der zweite Zwilling aus der Wohnung entführt und wieder hatte die Aufsicht auf das Baby die große Schwester Lucie…
Die ganze Familie steht unter Schock und der Vater der Zwillinge versucht dann auf eigene Faust den in seinen Augen für die Entführung seiner Töchter Zuständigen dingfest zu machen, was dann deutlich schiefgeht….
Dieses Krimi-Hörbuch liest der Autor höchstpersönlich! Unbedingt als  Krimi kann ich „Ostfriesenmoor“ aber nicht ganz einordnen. Es ist eher eine Erzählung mit morbiden und psychologischen Puzzleteilen, die in die Handlung eingewoben wurden.  Leider wusste ich recht schnell wer der Täter sein könnte, was sich dann am Ende auch bewahrheitete. 
Vielleicht sollte der Autor mal ein Buch nur über Rupert schreiben, denn seine sarkastische und etwas andere Weltanschauung kommen als humorvolle Einlage ganz gut rüber.
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