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Klaus-Peter Wolf: Ostfriesenfluch

GoyaLiT

Nach „Ostfriesentod“ ist  jetzt Ostfriesenfluch“ nun Fall Nr. 12 für Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen und ihr Team!
Ich habe mir mal wieder die Autorenlesung „gegönnt“, d.h. die Hörbuchfassung gewählt, denn auf eine „Live-Lesung“ habe ich es bisher noch nicht geschafft, da diese meist recht schnell ausverkauft ist.
Die Handlung fängt gleich knallhart an: Eine nackte Frau rennt um ihr Leben, doch ihr Verfolger ist schneller und so endet das Leben der Frau  in einem Rapsfeld. Ein zufällig vorbeikommender Autofahrer, den die Frau noch versucht um Hilfe zu bitten, wird ebenfalls getötet…..
Nachdem die Identität der Frau geklärt ist, kontaktiert man den Ehemann und unterrichtet ihn über den Tod seiner Frau. Er gibt an wird, dass seine Frau ohne Vorwarnung verschwunden sei,  er aber vermutet habe, dass sie ihn verlassen habe. Auf eine Entführung habe nichts hingedeutet, niemand habe ihn zu einer Lösegeldzahlung o.ä. aufgefordert. Außerdem gibt er zu Protokoll, dass seine Frau vor einiger Zeit von einem Schüler gestalkt wurde…..
Die Ermittlungen laufen an und im Verlauf wird dann von einem Unbekannten auf den Ehemann der ermordeten/entführten Frau geschossen, woraufhin am ihn in eine sichere Unterkunft bringt…..
Es gibt dann noch weitere Entführungsopfer und Ann Kathrin Klaasen vermutet, dass hier jemand es auf glückliche Paare abgesehen hat….
Geschickt konstruiert Klaus-Peter Wolf hier die wendungsreiche Handlung, die durchgehend spannend erzählt und sehr gut von ihm vorgetragen wird, so dass man schnell ins Geschehen abtaucht und das Gefühl hat,  man ist direkt bei den Ermittlungen dabei und besucht nebenbei auch gleich mal die bekannten Örtlichkeiten wie z.B. das Cafe Ten Kate. Und sollte dann auch noch ein Seehund „jaulen“, kann man gewiss sein, dass Ann Kathrin Klaasen nicht weit sein kann….
Natürlich fehlt auch die humorvolle Seite dieser Krimi-Reihe nicht, diesmal hat Rupert einen ganz „besonderen Auftritt“ in der Handlung, was mir Lachtränen in die Augen gezaubert hat. Da ja bereits „Ostfriesenkiller“ aus der Reihe gelungen verfilmt wurde, darf am hier gespannt sein, ob die weiteren auch noch folgen, anbieten würden sie sich auf jeden Fall!
Fazit: Auch Fall Nr. 12 aus der Ostfriesen-Kult-Reihe ist wieder spannend und wendungsreich konstruiert, so dass man gebannt der gekonnten Autorenlesung lauschen kann und sollte!

 

 

 

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Ostfriesenkiller

Moin! 
Gleich die ersten Filmsequenzen sieht man Watt so weit das Auge reicht, gepaart mit viel Wind, so wird der Krimi-Fan auf  die Landschaft Ostfrieslands eingestimmt, wo der „Ostfriesenkiller“ umgeht!
Dies ist die Verfilmung der Buchvorlage“OstfriesenKiller“ von Klaus-Peter Wolf (der übrigens auch im Film auftaucht…), die jetzt für das Heimkino herausgekommen ist.

ZDF/Sandra Hoever

Zum Inhalt:
Während eines lauschigen Stelldicheins wird ein Mann heimtückisch durch eine Fensterscheibe erschossen….
Nun ist Kommissarin Ann Kathrin Klaasens Einsatz nebst ihren Kollegen Frank Weller und Rupert gefragt.  Obwohl sie gerade in einer privaten Krise steckt, meistert sie ihre berufliche Tätigkeit sehr einfühlsam und mit dem nötigen Know-how.
Das Opfer, Ulf Speicher,  war Mitarbeiter des Heims Regenbogen e.V., wo man sich um behinderte Menschen kümmert. Ein Angehöriger eines Heimbewohners rückt bald in den Fokus der Ermittlungen, hatte er doch zuvor Beschwerdebriefe an den Toten geschrieben…
Während die Ermittlungen im vollem Gange sind, geschieht ein weiterer Mord und bald der nächste…
Nachdem Weller und Rupert den vermeintlichen Täter festgesetzt haben, meldet Ann Kathrin Klaasen dann doch ihre Bedenken an, denn ihre Intuition „zeigt“ in eine andere Richtung….
Mehr vom Inhalt dieses wirklich gut gelungen und spannend umgesetzten Kriminalfilms wird von meiner Seite nicht verraten, selber anschauen ist hier angesagt!
Wer allerdings die Bücher gelesen hat oder sich gar vom Autor selbst in der „Hörbuchfassung“ hat vorlesen lassen, der wird in der Verfilmung allerdings den feinen Humor vermissen, der eigentlich fester Bestandteil der Ostfriesenkrimis ist, aber die gekonnte Darstellung von Barnaby Metschurat als Rupert entschädigt dies Fehlen dann ein wenig.
Auch die übrigen Rollen, begonnen mit Christiane Paul als Ann Kathrin Klaassen, Christian Erdmann als Frank Weller, Peter Heinrich Brix als Ubbo Heide und auch alle übrigen Rollen sind darstellerisch ausgezeichnet besetzt, was ein großer Pluspunkt ist. Unterstrichen wird die teils düstere Stimmung mit passenden Landschaftsimpressionen, so dass man hier von einer rundum gelungenen Verfilmung sprechen kann, die hoffentlich bald fortgesetzt wird, denn weitere Buchvorlagen gibt es ja schon reichlich…
Fazit: Obwohl der feine Humor der Buchvorlage zu kurz kommt, ist die Verfilmung rundum spannend gelungen, was durch passende Landschaftsimpressionen unterstrichen wird, so daß man nicht zuletzt durch das tolle Darsteller-Ensemble hier Krimi-Unterhaltung vom Feinsten geboten bekommt! Bitte mehr davon!

 

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Klaus-Peter Wolf: Ostfriesentod

Nach der Autorenlesung des Jubiläums-HörbuchsOstfriesenschwur“ ist nun der elfte Fall für Kommissarin Ann Kathrin Klaasen mit dem TitelOstfriesentod beiGoyaLitals vierteilige CD-Sammlung erschienen. Klaus-Peter Wolf hat erneut die Lesung übernommen, so dass man es sich bequem machen kann –  passenderweise mit einer Tasse Tee mit Kluntjes – um den spannenden, aber natürlich auch wieder mit Humor angereicherten Fall genüsslich zu verfolgen.
Ich überlege immer wie viel vom Inhalt der Handlung ich hier preisgeben kann um nicht den Hörgenuss zu verderben:
Also, dann nur so viel: Diesmal passieren einige merkwürdige Dinge, die sich alle gegen Ann Kathrin Klaasen wenden. So muss sie z.B. bei ihrem Vorgesetzten erscheinen und Rede und Antwort stehen, warum sie einen Laptop beschlagnahmt hat und ihn immer noch nicht wieder der Eigentümerin zurückgegeben hat, die ungeduldig darauf wartet…
Das Kuriose an der Sache ist, dass Ann Kathrin überhaupt keinen Laptop beschlagnahmt hat!
Dann kommt per Post ein „Ticket“ zu Ann Kathrin, da sie wegen zu schnellen Fahrens geblitzt wurde. Ist die Frau auf dem Beweisfoto tatsächlich Ann Kathrin?
Hört sich dies alles noch nach Verwechslung, schlimmstenfalls nach Identitätsklau an, kommt es dann aber ganz dicke, was alles andere in den Schatten stellt, denn plötzlich sitzt  Ann Kathrin da, wo sonst ihre Verdächtigen sitzen, denn sie steht unter Mordverdacht!
Klaus-Peter Wolf hat sich diesmal eine ganz böse Geschichte einfallen lassen, denn neben dem Lug, Trug und Identitätsklau wird Ann Kathrin plötzlich aus einer Richtung angefeindet, was sie persönlich sehr trifft. Währenddessen passieren einige Morde und als dann die Kommissarin selbst in Lebensgefahr gerät, wird langsam klar, dass alles irgendwie zusammenhängt und viel Arbeit auf das Ermittlerteam zukommt. Besonders Rupert – der diesmal tatkräftig von einer Praktikantin unterstützt wird – wächst über sich hinaus und wird immer sympathischer!
Fazit: Spannung und Humor vereinen sich hier wieder gekonnt zu einem sehr hörenswerten Krimi, der ja mittlerweile Kultcharakter hat und wie gewohnt als Hörbuch vom Autor selbst vorgetragen wird, so dass man sich genüsslich zurücklehnen kann und man schon nach dem nächsten Fall lechzt!

 

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Barbara Wendelken: Ihr einziges Kind

Dies ist der dritte Einsatz von Nola van Heerden, die mit ihrem Kollegen Renke Nordmann als Ermittlerin bei der Polizei in Ostfriesland arbeitet. Die ersten beiden Einsätze der Kommissare in „Das Dorf der Lügen“ und „Die stille Braut“ hatten es in sich und die Autorin hat den Leser bis zuletzt „zappeln“ lassen um hinter die Auflösung des jeweiligen Kriminalfalls zu kommen, was mir sehr gut gefallen hat und ich die Bücher in die Kategorie  „Page-Turner“ eingeordnet habe.
Im Voraus kann ich zu „Ihr einziges Kind“ nur sagen, Frau Wendelken ist es wieder hervorragend gelungen den Leser zu fesseln und im Ungewissen zu lassen, denn erneut erfolgt erst ganz zum Schluss die Auflösung des Falls!
Renke Nordmann bekommt auf dem Polizeirevier in Martinsfehn einen merkwürdigen Anruf von Dr. Cord Cassjen, der den Kommissar bittet, so schnell wie möglich zu ihm nach Hause zu kommen und dann abrupt das Telefonat mit den Worten beendet: „Vielleicht ist etwas Schlimmes passiert….“
Dr. Cassjen ist völlig aufgelöst als Renke beim Haus der Familie eintrifft, denn der sieben Tage alte Sohn von Cord und Silvana ist verschwunden….
Eine Entführung vermutet Cord Cassjen nicht, denn seine Frau Silvana hat den kleinen Caspar „verlegt“ bzw. sagt sie, dass sie ihn weggebracht habe, aber sie weiß nicht mehr wohin. Außerdem spricht sie davon, dass „er ihn geholt hat, denn er könne durch Wände gehen“……..
Als Nola van Heerden bei der Familie Cassjen eintrifft, versucht sie der psychisch auffälligen Frau einen Hinweis auf den Verbleib des kleinen Jungen zu entlocken, doch es kommen nur unverständliche Sätze aus ihr heraus…
Durch den Einsatz von Spürhunden wird dann nach geraumer Zeit das Baby unversehrt  „wiedergefunden“, doch Nola ist sich sicher, hier im Haus ist sie nicht das letzte Mal gewesen…
Und leider soll sie rechtbehalten, denn bald darauf ist Cord Cassjen tot und Silvana nebst Baby ist verschwunden………
Wie bereits oben erwähnt, wird erst ganz am Schluss alles aufgelöst. Bis dahin gibt es reichlich viel zu ermitteln, denn es passiert einiges im sonst so idyllischen Martinsfehn und einige Mitglieder der Familie Cassjen benehmen sind auffällig und machen daher die Ermittlungen nicht einfacher. Es kommen Dinge zu Tage, die immer wieder geschickte Wendungen in der Handlung hervorrufen, so dass man als Leser gar nicht anders kann als Seite um Seite weiter zu lesen, so fesselnd ist die Geschichte aufgeschrieben. Echt klasse! Bitte mehr davon!
Fazit: Spannung pur bis zur letzten Seite! Page-Turner Nr. 3 der Autorin sollte man sich nicht entgehen lassen!

 

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Klaus-Peter Wolf: Mord am Deich

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Kurzkrimis aus der Feder von Klaus-Peter Wolf, gesprochen von Julia Jäger, Katja Danowski, David Hofner, Julia Nachtmann, Aleksandar Radenkovic und Christian Rudolf. Über vier Stunden Spannung umfasst diese Krimi-Lesung:
Den Anfang macht Julia Jäger, die den gleichnamigen Kurzkrimi „Mord am Deich“  vorträgt. Dieser beginnt mit den Worten: „Rupert war zufrieden mit sich…“ und da wissen wir Fans gleich Bescheid, denn neben dem „Womanizer“ Rupert ermittelt hier natürlich Ann-Kathrin Klaasen nebst Gatten Frank Weller. Zuviel darf man vom Inhalt natürlich nicht preisgeben, aber nur so viel sei gesagt, Rupert tippt auf Selbstmord und Ann-Kathrin hat da so ihre Zweifel und sie fängt an zu ermitteln…
Julia Jäger als Vorleserin macht ihre Sache gut, aber wer wie ich es gewohnt ist, die „Ostfriesenkrimis“ sich vom Autor selbst vortragen zu lassen, was ja bei den Hörbuchfassungen bisher immer der Fall war, hat vielleicht auch so seine Schwierigkeiten mit einer weiblichen Stimme, die über das Team Ann-Kathrin, Frank, Rupert und Co. berichtet…..
Als nächstes folgt „Tom“, eine Geschichte über einen Jungen der neu in der Klasse ist und der sich auf der Geburtstagsfeier eines Mitschülers durch besondere Essgewohnheiten hervortut, die allerdings nicht so ganz menschlich sind….
Die junge Stimme von David Hofner passt besonders gut zu „Metallic“.  Ob es sich hier um die Erlebnisse bzw. Verkennungen im Fieberwahn oder ob doch ein Außerirdischer gelandet ist, sollte sich jeder selbst anhören….
„Der Wunsch“ und „Die Chance“ sind zwei Kurzgeschichten, die eher etwas von Sozialdrama haben, aber nicht minder spannend und durch gute Sprecher besetzt sind.
Zu guter Letzt übernimmt ebenfalls eine bekannte Figur aus den Ostfriesenkrimis hier einen führenden Part, denn die Kriminalpsychologin Elke Sommer, eine gute Freundin von Ann-Kathrin Klaasen muss herausfinden, ob „Das Geständnis“ von Tammo Janßen glaubhaft ist oder ob er nur mal wieder ein Verbrechen gesteht, was er gar nicht begangen hat. Doch diesmal ist etwas anders, denn der Festgenommene hat sogenanntes Täterwissen…..
Ob Alt oder Jung bei dieser Krimisammlung ist für jedes Alter etwas dabei und spricht für die Bandbreite an spannenden Geschichten, die Klaus-Peter Wolf immer wieder zu Papier bringt bzw.  die hier von tollen Stimmen interpretiert und vorgetragen werden, so dass gute Unterhaltung garantiert ist.
Fazit: Egal ob Krimi oder Sozialdrama, Klaus-Peter Wolf weiß genau wie er Spannung aufbauen und mit einer Prise Humor würzen kann, was er bei dieser Krimi-Sammlung mal wieder bewiesen hat, die in der Hörbuchfassung mit passenden Stimmen besetzt und vorgetragen wird. Gute Unterhaltung garantiert!

 

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Klaus-Peter Wolf: Ostfriesenschwur….. Bettina Göschl & Komplizen: Ostfriesenblues

Klaus-Peter Wolf: Ostfriesenschwur

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Der 10. Fall für Ann-Kathrin Klaasen und ihrem Team!
Das Hörbuch „Ostfriesenschwur“ wird wieder vom Autor höchstpersönlich vorgetragen, was sehr gut passt.
Ganz besonders hat es mich gefreut, dass diesmal „Rupert“ einen etwas größeren Part übernommen hat und fast schon Ann-Kathrins Wirken etwas in den Hintergrund stellt.
Doch bei diesem Jubiläum ist es für meine Ohren und meine Lachmuskeln auf jeden Fall ein ganz besonderes Bonbon gewesen!
Und was für einen Fall das Team diesmal lösen muss, da braucht man schon starke Nerven! Doch der Gruselfaktor wird dann durch den hochmotivierten Einsatz von Teammitglied Rupert wieder ausgeglichen!
Also, nun aber ein kleiner Einblick ins Geschehen:
Ann-Kathrin Klaasen Ex-Chef, Ubbo Heide ist ja seit geraumer Zeit Pensionär und an den Rollstuhl gefesselt. Seine Freizeit verbringt er damit Krimis zu schreiben, die durch seine langjährige Arbeit bei der Kripo inspiriert sind und so manch ungelösten bzw. ihm am Herzen liegenden Fall beinhalten.
Eines schönen Tages erhält Ubbo Heide ein Päckchen mit brisantem Inhalt: Ein abgetrennter menschlicher Kopf befindet sich darin und das Spektakuläre daran ist, Ubbo hatte zu Lebzeiten mit dem Mann zu tun, musste er den damals Verdächtigen doch laufen lassen!…
An Urlaub ist nach dieser Nachricht für Ann-Kathrin und ihren Mann Frank Weller nicht mehr zu denken. Bei ihrer Ankunft im Revier hat Büscher, ihr neuer Chef bereits Einzug gezogen und hat auch gleich die sympathische Art Ruperts kennengelernt…..
Leider bleibt es nicht bei einer kopflosen Leiche und alles scheint irgendwie mit den niedergeschriebenen Fällen von Ubbo Heide zu tun zu haben, das ganze Team muss vollen Einsatz zeigen um den Mörder dingfest zu machen….
Viele Zeugen müssen befragt werden, worunter auch Bettina Göschl ist……
Klaus-Peter Wolf hat hier für mich seinen bisher besten Krimi abgeliefert. Es passt alles zusammen: Ostfriesisches Flair, spannende Mördersuche, Figuren, die einem nach zehn Fällen mittlerweile ans Herz gewachsen sind und eine kräftige Portion Humor, die alles noch abrundet. Oder um Rupert zu zitieren „Bingo, wir haben ihn…..“, ja den Jubiläums-Krimi, an dem man nicht vorbeikommt!
Fazit: Als Hörbuch ein Genuss! Toll wird hier Spannung und Humor kombiniert, ein Jubiläums-Krimi, an dem man nicht vorbeikommt!
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 Bettina Göschl & Komplizen: Ostfriesenblues

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Nun, wer es noch nicht weiß, die Liedermacherin Bettina Göschl ist die Ehefrau von Krimi-Autor Klaus-Peter Wolf!
Da bietet es sich doch perfekt an, dass sie bei den Krimi-Lesungen des Autors für die passende musikalische Untermalung sorgt!
Auf der jüngst erschienen CD „Ostfriesenblues“ kann man fünfzehn ganz unterschiedlichen Songs lauschen, die aber alles etwas mit Krimis zu tun haben. Es sind neu arrangierte alt bekannte Lieder wie z.B. „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ oder auch „Mackie Messer“, aber auch eigene Schöpfungen von Bettina Göschl & Komplizen sind darauf vertreten.
Passend zu den Krimis ihres Mannes wie z.B. „Ostfriesenblut“ gibt es auf der CD auch den passenden Song dazu.
Besonders interessant wird es wenn sie in ihren Liedertexten aus dem Nähkästchen plaudert, wenn es um die Schaffensphasen ihres Mannes geht. Man erfährt,  wenn er an neuen Krimis arbeitet dann verwandelt er sich in eine ganz andere Person, die dann plötzlich bei ihr zuhause lebt. Diese Erlebnisse hat sie im Song „Wenn mein Mann einen neuen Krimi schreibt“ musikalisch aufgearbeitet.
Da ich mich ja schon als Rupert-Fan geoutet habe, ist mein Lieblingssong dann auf dieser CD auch über ihn, der mit „Ostfriesischerm Rock & Roll“ daherkommt.
Die Musik ist schmissig und bietet eine Bandbreite aus Rock, Pop, Blues, Schlager oder Jazz, so dass es nicht lange braucht, bis die Füße anfangen zu wippen und man mitsingt oder vielleicht beim Kriminal-Tango sogar eine heiße Sohle aufs Parkett legt….
Fazit: Als eigenständige CD eine tolle Nummer oder als Ergänzung zu den „Ostfriesenkrimis“, kann ich den „Ostfriesenblues“ nur empfehlen, „echt supi!
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Otto – 50 Jahre – Eine Zeitreise durch die Otto-Welt

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Auf zwei DVD’s mit dem Titel „Otto – 50 Jahre Bühnenjubiläum“ sind die unterschiedlichen Stationen aus der Karriere von Otto Waalkes zusammengefasst und ich muss sagen, ich habe sie alle miterlebt und kann mich noch gut an den jungen Otto erinnern als er in den 70ziger Jahren mit seinem „Blödelprogramm“ im Fernsehen auftrat. Am nächsten Tag waren seine Gags Gesprächsstoff Nr. 1.
Auf der ersten DVD sind die 70ziger, 80ziger und 90ziger Jahre z.B. mit Ausschnitten aus dem Bühnenprogramm zu sehen, was unweigerlich bei mir einen damaligen „running gag“ erinnern lies:  „Wisch, wisch, wisch, in the water, in the water….. oder auch der Reporter Harry Hirsch kommt mir da sofort in den Sinn, den man dann hier auch im Einsatz sehen kann….
DVD Nr. 2 umfasst die Jahre 2000, 2010 und das Kapitel „5 Jahrzehnte Kunst“. Wie Otto selbst erzählt, hat er als Kunststudent das eine oder andere „Bildchen“ angefertigt um sich während des Studiums ernähren zu können..
Nun, das Otto auch ein begnadeter Zeichner mit ganz viel Humor und der Schöpfer der Ottifanten ist, setze ich als Allgemeinwissen hier mal voraus. Diese kleinen Tierchen haben es auch als Zeichentrick ins Fernsehen geschafft und als Stofftiere fliegen sie schon mal von der Bühne, wenn Otto mit seinem aktuellen Programm „Geboren um zu blödeln“ unterwegs ist.
 Otto als Schauspieler in den „Otto-Filmen“ und später dann in den „Zwergenfilmen“ ist ebenfalls eines der Talente des Ostfriesen. Vielen jungen Zuschauern ist er aber auch als Stimme von Cid dem Faultier aus den Ice-Age-Trickfilmen bekannt, was man übrigens alles ganz genau noch einmal nachvollziehen kann wenn man mal nach Emden fährt, in die Heimatstadt des Komikers, wo das „Otto-Hus“ steht. Einen kleinen Einblick in dieses ganz spezielle Museum bekommt man hier schon auf der DVD, wo Otto einer jungen Reporterin Rede und Antwort steht und ein wenig durch dieses besagte Haus führt, wo auch seine zahlreichen Auszeichnungen ausgestellt sind.
Mir hat die DVD-Sammlung „Otto – 50 Jahre – Bühnenjubiläum –„ gut gefallen und ich habe mich an viele schöne Sketche wieder erinnert und es war auch für mich eine kleine Zeitreise, die ich hier durchlaufen habe. Besonders gut hat mit der Einblick in das Schaffen des Malers Otto gefallen, denn für was er doch seine Ottofanten alles einsetzt um auf den Bildern das Gewisse Etwas herauszukitzeln, ist echt klasse und besonders das berühmte Filmplakat mit Marilyn Monroe, wo sie mit hochwehendem weißen Kleid auf einem U-Bahn-Schacht steht, ist in der Otto-Fassung echt der Hammer!
Fazit: Kurzweiliger Einblick in das Schaffen des Allroundtalents Otto Waalkes, ob nun als Musiker, Schauspieler , Komiker oder auch als Maler „Blödeln“ steht hier an erster Stelle!
Heute Abend würdigt übrigens das ZDF um 20.15 Uhr  das 50. Bühnenjubiläum des Komikers mit „Otto – Geboren um zu blödeln“, das noch als keiner Fernseh-Tipp am Rande!
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