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Otto Waalkes: Kleinhirn an alle – Die große Otto Biografie

Heyne

Da mich der Humor dieses Mannes eigentlich schon mein ganzes Leben begleitet hat und ich mich noch gut an seine Anfänge auf Schallplatte und natürlich auch im Fernsehen erinnern kann, was lag da näher, als mal aus seinem Munde bzw. seiner Feder zu erfahren wie sich sein Leben und seine Karriere entwickelt haben.
Einiges „suppt“ ja im Verlauf eines Künstlerleben schon durch die einschlägige Presse an Informationen nach außen, heute mehr denn je, aber so aus „erster Hand“ erzählt, sind das doch ganz andere Einblicke….
Der Erzählstil des Buches ist eigentlich so, als ob man dem Künstler gegenübersitzt und ein nettes „Pläuschen“ hält…
So sinniert er über seinen Nachnamen nach, ob gar seine Vorfahren Walfänger waren?….
Besonders interessant fand ich, wie früh doch schon in seinem Leben ein Ottifant eine Rolle spielte…
Dem geneigten Leser, erzählt er davon was in seinem ersten Schulzeugnis vermerkt wurde…
Immer wieder blitzt der unvergleichliche „Otto-Humor“ auf, z.B. wenn man liest, dass „das Emder Platt mit Hochdeutsch nicht nah verwandt, sondern höchstens verschwägert ist“.
Auch schildert er, warum er in Herrgottsfrühe im Nebel (nicht in London) sondern in Lüneburg steht…
Auch über seine Vorbilder gibt es einiges zu lesen. Er spricht über die Gründung seiner ersten Band und beantwortet die Frage Beatles oder Stones?
Allerdings muss man beim Lesen auch gut aufpassen, der Schelm Otto Waalkes lauert an jeder Ecke…
Man liest, dass Otto anfänglich eher vom Erfolg überrumpelt wurde, sich dann aber alles glücklich ineinanderfügt hat.
1980 fliegt er das erste Mal nach Las Vegas. Was er dort allerdings erlebt, würde ich eher unter „Alptraum-Szenario“ verbuchen…
Natürlich gibt es auch Einblicke in seine weiteren Karrierestufen, die über Ronnys Popshow zum 1. Otto-Film und bis hin zu den „Zwergenfilmen“ und seinen regelmäßigen Live-Auftritten führen und nicht zu vergessen zu „Sid“, dem Faultier aus den Ice-Age-Filmen, dem er ja unverwechselbar stimmlich bereits mehrfach Leben eingehaucht hat.  Aber auch die Höhen und Tiefen im privaten und beruflichen Bereich beleuchtet er selbstkritisch.
Neben reichlich viel Text sind Bilder aus dem privaten Fotoalbum in der großen Ottobiografie zu finden. Nachdem ich nun alles gelesen habe, kann ich nur sagen, dieses Buch ist ein charmanter Einblick in das Leben eines großen vielseitigen Künstlers, der auch nach so vielen Jahren des Erfolgs immer noch der etwas scheue, bodenständige Friesenjungen Otto Waalkes geblieben ist, was ihn nur noch sympathischer macht.
Ach übrigens, wer Antworten auf den oben angedeuteten Inhalt dieses Buches haben möchte, der sollte es unbedingt selber lesen, denn dort gibt es auf Seite 391 auch die Auflösung woher der Titel „Kleinhirn an alle“ der Ottobiografie stammt…
Fazit: Wo Otto draufsteht ist auch Otto drin, was  hier heißt „harte Fakten“ treffen auf den typischen Otto-Humor! Nicht nur für Fans unterhaltsam und lesenswert!

 

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Otto – 50 Jahre – Eine Zeitreise durch die Otto-Welt

Otto_50_Jahre_DVD-Cover
Auf zwei DVD’s mit dem Titel „Otto – 50 Jahre Bühnenjubiläum“ sind die unterschiedlichen Stationen aus der Karriere von Otto Waalkes zusammengefasst und ich muss sagen, ich habe sie alle miterlebt und kann mich noch gut an den jungen Otto erinnern als er in den 70ziger Jahren mit seinem „Blödelprogramm“ im Fernsehen auftrat. Am nächsten Tag waren seine Gags Gesprächsstoff Nr. 1.
Auf der ersten DVD sind die 70ziger, 80ziger und 90ziger Jahre z.B. mit Ausschnitten aus dem Bühnenprogramm zu sehen, was unweigerlich bei mir einen damaligen „running gag“ erinnern lies:  „Wisch, wisch, wisch, in the water, in the water….. oder auch der Reporter Harry Hirsch kommt mir da sofort in den Sinn, den man dann hier auch im Einsatz sehen kann….
DVD Nr. 2 umfasst die Jahre 2000, 2010 und das Kapitel „5 Jahrzehnte Kunst“. Wie Otto selbst erzählt, hat er als Kunststudent das eine oder andere „Bildchen“ angefertigt um sich während des Studiums ernähren zu können..
Nun, das Otto auch ein begnadeter Zeichner mit ganz viel Humor und der Schöpfer der Ottifanten ist, setze ich als Allgemeinwissen hier mal voraus. Diese kleinen Tierchen haben es auch als Zeichentrick ins Fernsehen geschafft und als Stofftiere fliegen sie schon mal von der Bühne, wenn Otto mit seinem aktuellen Programm „Geboren um zu blödeln“ unterwegs ist.
 Otto als Schauspieler in den „Otto-Filmen“ und später dann in den „Zwergenfilmen“ ist ebenfalls eines der Talente des Ostfriesen. Vielen jungen Zuschauern ist er aber auch als Stimme von Cid dem Faultier aus den Ice-Age-Trickfilmen bekannt, was man übrigens alles ganz genau noch einmal nachvollziehen kann wenn man mal nach Emden fährt, in die Heimatstadt des Komikers, wo das „Otto-Hus“ steht. Einen kleinen Einblick in dieses ganz spezielle Museum bekommt man hier schon auf der DVD, wo Otto einer jungen Reporterin Rede und Antwort steht und ein wenig durch dieses besagte Haus führt, wo auch seine zahlreichen Auszeichnungen ausgestellt sind.
Mir hat die DVD-Sammlung „Otto – 50 Jahre – Bühnenjubiläum –„ gut gefallen und ich habe mich an viele schöne Sketche wieder erinnert und es war auch für mich eine kleine Zeitreise, die ich hier durchlaufen habe. Besonders gut hat mit der Einblick in das Schaffen des Malers Otto gefallen, denn für was er doch seine Ottofanten alles einsetzt um auf den Bildern das Gewisse Etwas herauszukitzeln, ist echt klasse und besonders das berühmte Filmplakat mit Marilyn Monroe, wo sie mit hochwehendem weißen Kleid auf einem U-Bahn-Schacht steht, ist in der Otto-Fassung echt der Hammer!
Fazit: Kurzweiliger Einblick in das Schaffen des Allroundtalents Otto Waalkes, ob nun als Musiker, Schauspieler , Komiker oder auch als Maler „Blödeln“ steht hier an erster Stelle!
Heute Abend würdigt übrigens das ZDF um 20.15 Uhr  das 50. Bühnenjubiläum des Komikers mit „Otto – Geboren um zu blödeln“, das noch als keiner Fernseh-Tipp am Rande!
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