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Der junge Inspektor Morse

Als großer Fan der britischen Krimi-Reihe „Lewis“ war ich erst skeptisch ob ich mir den „Ableger“  (Inspektor Morse ist der spätere „Ausbilder“ von Inspektor Lewis“)  anschauen sollte. Doch schon nach dem Pilotfilm hatte mich „Der junge Inspektor Morse“ „eingefangen“ und ich kann nur sagen, die Briten verstehen was davon, Kriminalserien zu produzieren und da gibt es ja schon einige, die man allerdings auch nicht mehr missen möchte wie z.B. „Vera“ oder „Inspector Banks“ usw.
Schauplatz der Serie ist Oxford in den 1960ziger Jahren mit seiner schönen Kulisse, die auch handlungsmäßig gleich zu Beginn zur Universität der Stadt führt.
Jung, unerfahren, schlaksig, scheu bzw. und immer irgendwie verloren wirkend, das ist der erste Eindruck, den man vom jungen Endeavor Morse hat, der seinen Dienst bei der örtlichen Polizei antritt. Fred Thursday nimmt ihn unter seine Fittiche.

Photographer – Jonathan Ford

Der Vermisstenfall einer 15-Jährigen  beschäftigt die Ermittler und Morse achtet auf Feinheiten bzw. er stellt Verbindungen her, die im Kollegenkreis Aufsehen erregen, allerdings nicht unbedingt im positiven Sinne. Aber als er merkwürdig ausgefüllte Kreuzworträtsel in Zimmer der Vermissten genauer betrachtet und dahinter einen verschlüsselten Code entdeckt, der maßdienlich bei der Aufklärung des Falles dient, wird er bei den kommenden Fällen dann zumindest bei den Ermittlungen hinzugezogen und er verblüfft seine Kollegen immer wieder mit seinem „brillianten Gespür“ für die Dinge.

Der neue Polizeichef Bright ist allerdings nicht so angetan von den eigenwilligen und für ihn nicht immer ganz nachvollziehbaren, von der damaligen Norm abweichenden Ermittlungsmethoden von Morse, so dass Thursday ihn nur zur Probe an seine Seite bekommt und sollte Morse auch nur zu weit „vom Weg“ abkommen, sitzt er wieder am Schreibtisch…
Im Verlauf der Serie gibt es Einblick ins Privatleben von Morse, der ein leidenschaftlicher Hörer von klassischer Musik ist, was dann im „Mord nach Noten“ für die Ermittlungen ein ganz besonderer Pluspunkt ist. Auch als Zuschauer wird man mit tollen klassischen Musikeinlagen verwöhnt, die wunderbar in die Handlung hineinpassen.
Auch das zwiespältige Verhältnis zu seinem Vater ist ein Teil der Handlung, das neben den spannenden Fällen eingewoben ist. Die Rolle des jungen Morse wird sehr sympathisch von Shaun Evans und die seines kollegialen, väterlichen Fürsprechers Fred Thursday von Roger Allam dargestellt. Man merkt der ganzen Schauspielbesetzung die Spielfreude an und auch die Ausstattung und die gesamte Aufmachung dieser Serie ist wieder mal ein Highlight in der vielfältigen Serienlandschaft.
Den jungen Morse hat man schnell in sein Herz geschlossen und die Serie um ihn darf/soll unbedingt fortgesetzt werden, denn hier passt mal wieder alles zusammen, tolle Darsteller, schöne Rundumkulisse und spannende, nicht auf den ersten Blick durchschaubare/lösbare Kriminalfälle, so dass man hier sehr gut unterhalten wird.
Fazit: Diese Serie ist mal wieder ein Highlight in der Vielfalt der Kriminalserien und sollte unbedingt fortgesetzt werden!

 

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Lewis – Der Oxford Krimi – Staffel 7

Lewis 07 DVD-Cover
Die deutschen Fans der beliebten britischen Krimiserie „Lewis“ mussten sich zwei Jahre gedulden bis sie wieder etwas von Insepctor Robert Lewis und seinem Mitarbeiter Sergent James Hathaway (Laurence Fox) zu hören und zu sehen bekommen. Drei neue und als Bonus eine Folge der Ursprungsserie Inspector Morse umfasst die siebte Staffel. Und leider scheint es auch die letzte zu sein,  denn Inpector Lewis (Kevin Whately) plant sich zur Ruhe zu setzen und er macht Sergent Hathaway den Vorschlag sich auf seinen Posten zu bewerben….
Die Bonusfolge Inspector Morse ist als Originalversion auf der DVD enthalten, aber mit deutschen Untertiteln versorgt, so dass es kein Problem sein sollte der Handlung zu folgen. Mir hat es Spaß gemacht einen Blick zurück zu werfen, um zu sehen, wie der beliebte Inspector Lewis seine ersten Gehversuche in Sachen polizeilicher Ermittlungen gemacht hat. Die Serie war ein großer Erfolg, zumal Morse und Lewis als Team wunderbar zusammenpassten.
Dass der „Ableger“ Inspector Lewis ebenfalls ein großer Erfolg wurde, liegt sicherlich auch an dem Dreamteam Lewis und Hathaway. Sie sind zwar charakterlich konträr, aber ihre Fälle lösen sie gemeinsam auf ihre ganz besondere Art und Weise, nämlich ohne Waffen und nur mit ihrem scharfen Verstand. So das man schon von einem gewissen Etwas dieser Serie sprechen kann, die dann noch durch die wunderschöne Kulisse der Universitätsstadt Oxford abgerundet wird.
Aber nun zu den drei neuen Fällen von „Lewis – Der Oxford Krimi – Staffel 7 „, die es allesamt die trügerische Idylle der schönen Kulisse durchbrechen und mit einer guten Prise trockenen britischem Humor gewürzt sind:
Stimmen aus dem Jenseits: Reuben Beatty hat eine kleine Praxis in der er als Geisterseher bzw. als Medium arbeitet. So sind seine Klienten gutgläubige trauernde Menschen, die den Verlust einer geliebten Person zu verarbeiten haben und durch Reuben Kontakt zu den Verstorbenen aufnehmen…..
Als er ermordet aufgefunden wird, haben Lewis und Hathaway eine harte Nuss zu knacken und müssen die Frage klären, war Reuben ein Betrüger oder hatte alles einen wissenschaftlichen Hintergrund, denn eine Spur führt ins Institut für Psychologie…
Wer die Toten stört: DS Hathaway macht Urlaub und Inspector Lewis bekommt kurzfristig einen neuen Mitarbeiter. Ein rätselhafter Leichenfund führt  zu dem Arzt Dr. Whytby, der allerdings im Verlauf auch unfreiwillig das Zeitliche segnet und dann zu einem dubiosen Freundeskreis führt zu dem ein Bestatter, aber auch ein alter Polizeikollege von Inspector Lewis zählt….
Forschungsopfer: Wegen fahrlässiger Tötung saß Prof. Saeger im Gefängnis. Nach seiner Rückkehr dauert es nicht lange und er kommt ebenfalls zu Tode, nämlich durch denselben Wagen mit dem der Prof. einst eine junge Frau überfahren hatte……
Sollte es tatsächlich die letzte Staffel dieser beliebten britischen Krimi-Serie sein, haben die Fans – so wie ich – sicherlich eine dicke Träne im Knopfloch,  aber durch den romantischen Touch im Verlauf , kommt es zu einem schönen Ausklang der Rahmenhandlung und der Abschlied fällt nicht ganz so schwer….
Fazit:  Perhaps a “Goodbye”, definitely a romantic end! A must for every fan! Vielleicht ein Abschied, auf jeden Fall ein romantisches Ende! Ein Muss für jeden Fan!

 

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