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Wilde Anden

Polyband VÖ 22.02.19

Auf geht’s über den großen Teich zur größten Gebirgskette der Welt, den Anden.  Die Filmreise ist in drei Episoden unterteilt und trägt den Titel „Wilde Anden“.
Diese riesige Gebirgslandschft schlängelt sich an der ganzen Westküste Südamerikas entlang. Das Besondere an den Anden sind die sehr krass abwechselnden Landschaften und Klimazonen. Von eiskalten/schneebedeckten Bergen kommt man direkt  in sehr heiße/trockene Gegenden, was ich bisher so noch nicht gesehen habe. All dies ist hier in atemberaubenden wunderschönen Bildern eingefangen, außerdem kommt man der Tier- und Pflanzenwelt ganz nah.
Diese Dokumentation lohnt sich auf jeden Fall anzuschauen, deshalb gibt es hier nur einen kleinen Vorgeschmack:
Wie bereits erwähnt wird es landschaftlich extrem, es beginnt mit einem Blick von oben auf sehr hohe, schneebedeckte Berge mit Gipfeln bis 7000 km Höhe. Von dort  führt die Kamera einen in zerklüftete Gebiete, die kaum Lebensraum für Pflanzen und Tiere bieten, aber es gibt hier richtige Überlebenskünstler in beiden Bereichen.
Dann ziehen Nebelschwaden auf und abrupt taucht man in eine tropische Klimazone ein, wo dann die unterschiedlichsten farbenfrohen Kolibri-Arten durch das Bild flattern.
Ein Kameraschwenk  führt zu brodelnden, aktiven Vulkanen, die immer noch die Landschaft der Anden nachhaltig verändern.
Ganz besonders haben mich die Salzseen beeindruckt. Inmitten dieser bizarren Flächen, tauchen Inseln auf, die trotz der widrigen Umstände tatsächlich eine Tier- und Pflanzenwelt beherbergen!
Dann wird es rosa/rot, denn unzählige Flamingos sind zu sehen, auf deren Gefieder sich durch die eiskalten Nächte Eiskristalle gebildet haben. Im Verlauf des Tages „tauen“ die Vögel auf, bis sich erneut die Nacht herabsenkt und sie morgens wieder mit Eiskristallen aufwachen….
Man sieht Brillenbären, Pumas, Skorpione, besondere Froscharten und Tierarten, die sich nur dort angesiedelt haben und anderswo auf der Welt nicht zu finden sind…
Bromelien sind eine besondere Pflanzenart , denn sie schafften es sogar an steilen Berghängen zu gedeien, ihr Nektar lockt die herumfliegenden Kolibris an und eine Froschart lebt im Inneren der Blüte…
Der letzte Teil der Reise geht nach Patagonien, man nennt es auch „Land aus Feuer und Eis“, das zwischen Chile und Argentinien zu finden ist.
Man kommt aus dem Stauen nicht heraus, die Anden sind eine einmalige Landschaftsformation, die sich auch immer noch durch die aktiven Vulkane verändert und das hier gezeigte ist eigentlich nur eine Momentaufnahme. Für die vielen Tier- und Pflanzenarten bedeutet das, sich immer wieder aufs Neue großen Herausforderungen zu stellen um hier zu überleben.
Fazit: Diese atemberaubende filmische Reise sollte man sich nicht entgehen lassen! Hier wird in wunderschönen Bildern eine einmalige Landschaftsformation präsentiert, die nachhaltig beeindruckt!  Sehr sehenswert!
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Wildes Patagonien

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Wer sich als erstes fragt, wo auf der Erde befindet sich Patagonien, für den gibt es hier ein paar wegweisende Informationen:
Also, Patagonien ist eine sich über zwei Länder, nämlich Chile und Argentinien, verteilende Region in Südamerika. 2000 km lang erstrecken sich die Anden mit ihren schneebedeckten Gipfeln und teilen Patagonien in einen westlichen und einen östlichen Teil  und somit auch in zwei ganz unterschiedliche Klimazonen. Obwohl es keine festgelegten Grenzen gibt, sind hier Schneelandschaften und Wüstensteppen vorzufinden und südlicher geht es dann auch nicht mehr, denn dort befindet sich das Südpolarmeer und die Antarktis.
Die drei Episoden über das „Wildes Patagonien“ heißen Land der VulkaneIm Schatten der Anden und Das Ende der Welt.
Da diese Region wenig besiedelt ist, gibt es hier Landschaft und Wildnis pur und eine Tier- und Pflanzenwelt, die sich der Extreme angepasst hat, aber auch einige Arten, die aus dieser Umwelt und den Lebensbedingungen ihren Nutzen ziehen…..
Gleich zu Beginn der ersten Folge streift ein Puma über erkaltete Lavafelder und plötzlich schauen drei ganz entzückende Pumababys in die Kamera, deren Mutter als erstes im Bild war…

 

Picture Shows: Having just left the protection of their mother, these two wild Puma sisters are finding it hard to break their sibling bond. It can take up to 5 months, but eventually these two pumas will have to face the Patagonian wilderness alone.

Picture Shows: Herds of Guanacos, the wild ancestors of the llama, roam the foothills of the Andes mountains. Temperatures here frequently plummet below 0°C but their double layered fur keeps out the extreme cold.

Picture Shows: Sea Lion mothers go to sea to feed for a few days each trip, leaving their pups on shore. When they return they greet eachother before the pup begins to feed, ravenous for her nutritious milk.

Es gibt hier reichlich aktive Vulkane und deshalb findet man hier auch imposante Wolkenformationen, die sich durch die immer neuen Ausbrüche bilden. Eine unwirkliche Landschaft ist hier entstanden, die auf den ersten Blick vermuten lässt, hier liegt überall Schnee und die Bäume sind unter der Last zusammengebrochen, aber dem ist nicht so, denn es ist kein Schnee, sondern Asche ….
Von dieser bizarren Landschaft geht es weiter zu tosenden Wasserfällen und einem riesigen Schwarm von Vögeln, den Schmaradsittichen, die besonders gern die Zapfen der Andentannen mit ihrem Schnabel bearbeiten und sich die Leckerei aus dem Inneren herausholen. Auch diese Tannenart ist ein ungewöhnlicher Anblick und damit ihre Art erhalten bleibt und nicht alle Zapfen von den Sittichen verspeist werden, sind diese Bäume alle zur gleichen Zeit „reif“ und so viele Zapfen können dann auch die Sittiche nicht vertilgen….
Dann flattert der Chilekolibri durch das Bild. Diese Vogelart lebt in einer Art Symbiose mit einer besonderen Pflanze, damit Tier und Pflanze überleben können….
Aber mehr brauche ich eigentlich von dieser bildgewaltigen Dokumentation nicht vorher erzählen, denn die Bilder sind einfach zu eindrucksvoll um sie richtig zu beschreiben. Ich bin immer wieder beeindruckt, welch schöne Gegenden es auf der Welt gibt und was für außergewöhnliche Tier- und Pflanzenarten doch den Kampf ums Überleben in diesen teils extremen Klimazonen aufnehmen. Aufnahmen aus der Luft, zu Land und unter Wasser bekommt man hier zu sehen, die echt beeindruckend sind!
Ach ja, besonders imposant fand ich auch die filmische Begegnung mit dem Strandmeister…
Neugierig geworden, wer oder was das ist, mein Tipp: In der Dokumentation über das „Wilde Patagonien“ wird das Rätsel gelöst!
Fazit: Unberührte Natur in einer bildgewaltigen Dokumentation, die ans Ende der Welt führt und die man sich unbedingt ansehen sollte!
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