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Camilla Läckberg: Die Eishexe

List Verlag

Das Ehepaar Erica Falck und Patrik Hedström „ermitteln“ in ihrem 10. Fall!
Waren die beiden zuletzt auf der Suche nach der „Schneelöwin“, bekommen sie es jetzt mit der „Die Eishexe“ zu tun:
Erica recherchiert für ein neues Buch über einen alten Kriminalfall: Vor 30 Jahren passierte in Fjällbacka ein aufsehenerregender Mordfall. Die kleine vierjährige Stella verschwand vom Hof ihrer Eltern und wurde dann einige Zeit später tot aufgefunden. Zwei 13-jährige Mädchen gestehen den Mord, widerrufen ihr Geständnis dann aber im Verlauf, doch so richtig nimmt ihnen das niemand ab. Erica erfährt, dass der damalige Ermittler  Selbstmord beging und kurze Zeit vorher Zweifel an der Schuld der beiden Mädchen hegte….
Ein aktueller Vermissten-Fall beschäftigt Hauptkommissar Patrik Hedström. Die kleine Linnea wird von ihren Eltern vermisst. Das Brisante an der Sache ist, dass Linnea mit ihren Eltern auf besagten Hof wohnt, wo einst die kleine Stella lebte und dort wo man sie tot auffand, findet man auch die tote Linnea…..
Während die Ermittlungen auf Hochtouren laufen, kommt es zu einem Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim in Fjällbacka, wo es zu Verletzten kommt und im Verlauf auch ein Todesfall zu beklagen ist, so dass Patrick und sein Team einige schlaflose Nächte verbringen um die beiden eventuell zusammenhängende Morde an Stella und Linnea und auch den hinterhältigen Brandanschlag aufzuklären…
Natürlich wird hier nicht nur ermittelt, sondern auch im Privatleben Falck/Hedström gibt es wieder einigen Trubel, der bewältigt werden muss…
Wie in den vorherigen Büchern der Reihe, gibt es auch wieder einen großen Sprung in die Vergangenheit, diesmal ins Jahr 1671.  Allerdings fand ich diesen Handlungsstrang zwar unterhaltsam, aber nicht unbedingt wichtig/notwendig und daher auch entbehrlich im Bezug auf die Gesamthandlung.
Schon nach ein paar Seiten war ich wieder in Schweden und hatte Erika, Patrick und Co. direkt vor Augen, nahm an ihren Aktivitäten hinsichtlich Buchrecherche, Familienleben oder Mordermittlungen lebhaft teil, was den besonderen Reiz dieser Buchreihe ausmacht.
Zwar gab es diesmal viele Schauplätze nebst reichlich Mitwirkender, aber der besondere Erzählstil der Autorin hilft bei der Einordnung/Zuordnung, so dass man alles gut nachvollziehen kann.  Wenn langsam, aber sicher alle Puzzlesteinchen an ihren Platz gefallen sind und man glaubt nun ist der Täter umzingelt, gibt es immer noch einen „Nachschlag“ bzw. diesmal einen richtig brenzligen Einsatz und eine „Auflösung“, die man nicht vorhersehen konnte, was mir wieder sehr gut gefallen hat und ich hoffe auf eine spannende Fortsetzung der Reihe!
Fazit: Durch den gekonnten Erzählstil findet man gut durch die vielen Schauplätze hindurch, wird kurz vor Schluss noch in eine hochbrisante Szenerie versetzt und mit einem  unvorhersehbaren Schlussakkord überrascht! Krimi-Lektüre vom Feinsten!
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Camilla Läckberg: Die Schneelöwin

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Fall Nr. 9 für Patrik Hedström (Polizist in Tanum, Schweden) und Erica Falck (Patriks Ehefrau und Kriminalschriftstellerin)!
Und ich kann sagen, ich habe alle vorherigen Bücher aus der Reihe mit Begeisterung gelesen! Außerdem hatte ich auch bereits das Glück die Autorin bei einer Buchvorstellung und Lesung live hier in Deutschland zu erleben! Toll!
Zum Inhalt des Buches:
Erica ist bei Recherchearbeiten für ein neues Buch. Sie versucht hinter das Motiv zu kommen, weshalb Laila K. 1975 ihren Ehemann getötet hat. Als die Polizei am Tatort eintraf, fand man die im Keller angekettete Tochter der beiden.
Erica besucht die wegen Mordes verurteilte im Gefängnis. Allerdings schweigen die beiden Frauen sich eher an, als dass Laila irgendetwas Brauchbares über das damalige Geschehen preisgibt….
Patrik Hedström bekommt einen Anruf als er im Polizeirevier an seinem Schreibtisch sitzt. Kurze Zeit später sprintet er durch Revier, mobilisiert seine Kollegen und ruft ihnen im Laufen die wichtigsten Fakten zu: Viktoria Hallberg ist nach vier Monaten wieder aufgetaucht. Sie wurde auf einer Landstraße von einem Auto angefahren und ist jetzt auf dem Weg ins Krankenhaus!
In der Notaufnahme des Krankenhauses erfahren die Ermittler vom Arzt, dass Viktoria gerade operiert wird, aber vor dem Unfall bereits massiven brutalen Misshandlungen ausgesetzt gewesen ist, denn  u.a. fehlt ihr die Zunge…..
Die Ermittlungen sind schwierig, ergeben aber dann, dass es noch mehr vermisste junge Mädchen im weiteren Umkreis gibt, über die es reichlich in der Presse zu lesen gab….
Da Ericas Recherchen irgendwie ins Stocken geraten, ist sie dankbar für einen heißen Tipp aus dem Gefängnis: Laila K. sammelt Zeitungsausschnitte über die verschwundenen Mädchen. Was hat das zu bedeuten?
Wie gewohnt gibt es bei den Krimis von Camilla Läckberg immer einen Schwenk in die Vergangenheit, was „bei „Die Schneelöwin“ diesmal der Fall der Laila K. von 1975 ist und einen aktuellen Kriminalfall, den Patrik Hedström gerade bearbeitet. Wie und ob beide Fälle tatsächlich in einen Zusammenhang stehen, bleibt hier unerzählt, dazu ist das Buch wieder viel zu spannend geschrieben und liest sich wie gewohnt flüssig, so dass Seite um Seite dahinfliegt….
Allerdings habe ich mit dem Ende ein kleines Problem, denn so ganz abgeschlossen finde ich das Buch diesmal nicht, oder gibt es erstmals eine Fortsetzung?   
Nichtsdestotrotz hat mich das Buch gut unterhalten, die Spannung bleibt bis zum Ende erhalten und dann ist doch alles ganz anderes als es oberflächlich betrachtet, erscheint…..
Fazit: Seite um Seite spannende Unterhaltung garantiert!
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