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Galapagos 3 D mit David Attenborough

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Tier- und Naturdokumentationen haben mich schon immer interessiert und wie in diesem Falle fasziniert. Der berühmte und preisgekrönte Tierfilmer und Naturforscher David Attenborough nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise zu den Galapagos Inseln, die vulkanischen Ursprungs sind, im Pazifischen Ozean liegen und zu Ecuador gehören.
Diese Inselgruppe setzt sich aus über 100 großen, kleinen und ganz kleinen Inseln zusammen und nur wenige sind von Menschen bewohnt. Die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und es gilt sehr strenger Naturschutz, so dass das Betreten der Inseln sehr stark reglementiert ist.
Die Filmcrew um David Attenborough wandelt auf den Spuren Charles Darwins, der 1835 die Inseln bereiste.
Die größte Insel ist Isabela, die im Zentrum der Inselgruppe liegt und ihr Aussehen aus der Luft an ein Seepferdchen erinnert.
Da die Inseln durch Vulkanausbrüche entstanden sind, gab es anfangs keine Vegetation dort. Doch durch angestrandete Samenkörner, die aber auch im Gefieder von rastenden Vögeln gehangen haben können und dann liegengeblieben sind, haben dann über die Jahre doch eine Vegetation ermöglicht. Doch Bäume im eigentlichen Sinne findet man dort nicht, sondern eine Abart des Löwenzahns hat sich baumartig über die Inseln verbreitet, wie das geschehen ist, erfährt man hier in eindrucksvollen Bildern.

 

Galapagos OT: Galapagos 3D BU: David Attenborough zeigt die Galapagos-Inseln und erklärt deren einzigartige Fauna. BB: erste Staffel Jahr: 2013 Land: UK

Namengeber der Inseln sind die verschiedenen Riesenschildkröten die man hier antrifft und auch sie haben sich über viele Jahre hin weiter- entwickelt um zu überleben, denn um an Nahrung zu kommen musste sich sogar ihr Panzer verformen, auch diesem Phänomen wird hier nachgegangen….
Die Filmcrew bekommt eine Ausnahmegenehmigung um Lonesome George hautnah zu begegnen. Nun, wer oder was das ist, erfährt man, wenn man sich diese atemberaubende dreiteilige Reise auf die Galapagos-Inseln ansieht.
„Mini-Drachen“ bzw. viele unterschiedliche Echsen leben auf den Inseln,  worunter eine ganz neu entdeckte Art erstmals hier gezeigt wird.

 

 BB: erste Staffel Jahr: 2013 Land: UK

Die Tier- und Pflanzenwelt, die zum Teil nur dort existiert, bekommt man durch eine bemerkenswerte Kameratechnik präsentiert!
Einen Knurrhahn, Trompeten- oder auch Mondfisch habe ich schon mal in einem Zooaquarium bestaunen können, aber eine Seefledermaus war nicht darunter. Ich könne noch viele andere Beispiele geben, aber ich denke hier ist selbst anschauen, der beste Weg!
Auch nach der eigentlichen Dokumentation gibt es noch einen sehr interessanten Teil, wo man  sieht unter welchen Strapazen und kniffligen Bedingungen diese eindrucksvollen Bilder entstehen sind.  Auch so ganz jung ist David Attenborough nicht mehr, denn 2016 feiert er seinen 90. Geburtstag und mit welchem Elan er hier vor der Kamera auftritt, ist ebenfalls bemerkenswert.
Ich kann die virtuelle Reise „Galapagos 3D“  mit  David Attenborough nur empfehlen, denn man hat doch so manchen Aha-Effekt oder zuckt bei der Unbedarftheit der Tiere etwas zusammen, wenn sie gaaannnz dicht in die Kamera schauen… Toll!
Fazit: Atemberaubende Bilder erwarten den Zuschauer hier, die noch lange nachklingen! Unbedingt anschauen!
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Bernd Römmelt: Alaska – Die letzte Wildnis

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Ich liebe Bildbände über fremde Länder, denn da kann man so richtig Fernweh bekommen. Und genau das ist mir passiert, als ich „Alaska: Die letzte Wildnis“ durchgeblättert und angefangen habe darin zu lesen:
Alaska ist mit seiner Landfläche viermal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland, was sehr beachtlich ist. Das Land wird von vier verschiedenen Meeren umgeben: Pazifik, Beringsee, Tschuktschensee und Beaufortsee. Die Hauptstadt Alaska heißt Juneau und ist nur mit dem Flugzeug oder dem Schiff erreichbar.
Der Bildband beginnt mit Landschafts- und Tieraufnahmen, die wirklich beeindruckend sind. Ich fotografiere zwar selbst gern, aber solche spektakulären Aufnahmen sind mir noch nie gelungen!
Aleyska – Großes Land so nennen die Aleuten ihre Heimat. Im Bildband sieht am Berge und ganz viel Wasser und aus dem Text dazu erfährt man, dass der Mount McKiney der höchste Berg Alaskas ist und der Yukon River der drittlängste Fluss Nordamerikas. Die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt ist auf vielen Bildern zu sehen.  Man sieht Walross, Elch, Eis- und Braunbär, Wolf und Wal um nur einige zu nennen.
Auf Seite 41 findet man ein Bild von einem verwunschenen Wald, der Raum für Märchenerzählungen geben könnte.
Einige Seiten trifft man auf die Aufnahme eines Rothörnchen, das auf Futtersuche ist und für die langen Wintermonate Vorräte anlegen muss.
Eindrucksvoll sind auch die Bilder von kalbenden Eisbergen, die eine wunderbare Blaufärbung aufweisen.
Ich kann verstehen, was der Autor dieses wunderschönen Bildbandes über die Anziehungskraft des Landes schreibt und man Sehnsucht dahin bekommt, wenn man wie er es von Nord nach Süd und West nach Ost durchquert hat und dann diese in schönen Bildern festgehaltene Natur erlebt hat.
Immer mal wieder greife ich zu diesem Buch und schlage es spontan auf und gerade ist mir auf Seite 102 der Baumstachler vor Augen gekommen und einige Seiten weiter von der Sonne angestrahlte Felsmassive, die wirklich beeindruckend sind.
Für Fotobegeisterte wie mich war es dann auch noch sehr interessant, dass man im Making of erfährt, welche Kamera dazu benutzt wurde, um diesen Bildband entstehen zu lassen.
Fazit: Dieses Buch kann man nicht wirklich in Worte fassen, man muss es gesehen haben!
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