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Nostradamus

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Viele haben sicherlich schon von den Weissagungen des Nostradamus gehört, die viele Menschen über Jahrzehnte hinweg in Angst und Schrecken versetzt haben und schon der eine oder andere den geweissagten Weltuntergang befürchtete. Dieser Historienfilm bringt dem Zuschauer das Leben zur damaligen Zeit und den bis heute umstrittenen Arzt, Astronom und Propheten Nostradamus näher. Angereichert mit guten Schauspielern wie z.B. Rutger Hauer ist dieser Film durchaus sehenswert.

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Doch wer war eigentlich dieser Mann, der so viel Unheil über die Menschheit hat kommen sehen?
In diesem Film, der bereits 1994 entstanden ist, wird das Leben des Arztes und Propheten Michel Nostradamus aufgezeigt. Die jetzt wieder erschienene Fassung ist eine Langfassung von ca. 127 Minuten. Es wurden stellenweise entfernte Teile mit Originalton und mit deutschen Untertiteln eingefügt und es ist somit die erste komplett ungeschnittene Fassung von „Nostradamus“.
Michel Nostradamus wurde 1503 in Frankreich geboren und seit seiner Kindheit litt er an schrecklichen „Visionen“, die er aber nicht einordnen konnte.
Es ist die Zeit der Inquisition und der „Hexenverbrennung“ und viele Dinge mussten im Verborgenen bleiben wie z.B. Bücher über Geheimwissenschaften, wenn man nicht der Ketzerei beschuldigt werden  und auf dem Scheiterhaufen landen wollte.
Nostradamus war ein Mann, der viele Fachbereiche studierte, aber letztendlich Mediziner wurde. Da er aber auch an neuen Behandlungsmethoden gegen die überall grassierende Pest interessiert war, eckte er bei den alten Gelehrten mit seinen wagemutigen Ideen an und die Inquisitoren hatten ihn im Visier.
Im Verlauf trifft er auf den Gelehrten Dr. Salinga, der viele verbotene Bücher  gut versteckt aufbewart. Er ermöglicht Nostradamus Einblick in diese geheimen Bücher. Im Haus von Dr. Salinga lernt Nostradamus seine erste Frau Marie kennen, die wie er wissenschaftlich interessiert war und unbedingt die geheimen Büchern studieren wollte, was ihr als Frau in der damaligen Zeit aber verwehrt wurde.

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Die Pest wütet weiter und fordert ihren Tribut…
Nostradamus quälen weiter schreckliche Visionen und er ist dazu übergegangen seine Prophezeiungen aufzuschreiben und später in Buchform herauszubringen, damit die Menschheit über ihr Schicksal informiert wird und darauf vorbereitet wird.
Seine Wohltäterin im späteren Leben ist Katharina de Medici, da sie an seine Prophezeiungen glaubt und dann auch mit eigenen Augen deren Wahrheitsgehalt erlebt…..

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Fazit: Sehenswerter Historienfilm um den bis heute umstrittenen Arzt und Propheten Michel de Nostradamus
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Gerit Bertram: Das Lied vom Schwarzen Tod

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Durch eine sehr nette Geste bin an dieses Buch gekommen! Da ich zumeist Krimis lese, die im Hier und Jetzt spielen, war dies mein erster historischer Roman und ich war gespannt, was mich erwartet.
Schon nach den ersten Seiten fühlte ich mich ins Jahr 1522 versetzt und es dauerte nicht lange und ich war in der Handlung gefangen. Zwar hatte ich zuerst noch etwas Schwierigkeiten mit den für mich unbekannten Begriffen wie Büttel oder Metze, doch ich fand am Ende des Buches  Abhilfe, denn dort wurden diese und andere Begriffe erklärt.
Obwohl ich noch nie in Nürnberg gewesen bin, hatte ich das Gefühl beim Lesen einen Zeitsprung zu vollführen um 1522 vor Ort zu landen und durch die damaligen Gassen zu gehen.  Vor meinem inneren Augen sah ich regelrecht die hier erzählte Geschichte ablaufen, was sicherlich mit dem Schreibstil und der bildhaften Sprache des Buches zusammenhängt. Besonders gut hat mir auch gefallen, das historisch belegbare und bekannte Personen wie z.B. der Maler Albrecht Dürer und seine Frau Agnes  oder auch Martin Luther in die Handlung eingewoben sind und somit der Eindruck entsteht,  die Geschichte könne sich wirklich so abgespielt haben:
Wie in vielen anderen deutschen Städten wütet 1522 in Nürnberg der Schwarze Tod, wie auch die Pest genannt wird. Viele Familien werden durch diese furchtbare Seuche ausgelöscht. Auch die Familie Stäubling besteht seit kurzem nur noch aus Anna und ihrem Bruder Sebastian, die in die Obhut ihres Onkels, dem Gewandschneider Gerald Pfanner, kommen. Dieser lebt mit seinem Ziehsohn Martin zusammen in einem Haushalt. Es dauert nicht lange und Anna und Martin verlieben sich ineinander, was allerdings nicht im Sinne des Onkels ist, denn der hat andere Pläne für seinen Ziehsohn.  Auf Geheiß des Onkels wird Anna dann von heute auf morgen in ein Kloster in Regensburg geschickt und ihr Bruder Sebastian bekommt eine Lehrstelle bei einem Beinschnitzer zugewiesen. Den Geschwistern bleibt kaum Zeit zum Abschied und ob sie sich je wiedersehen, bleibt hier unerzählt…
Die Zeit vergeht und Anna hofft inständig ihr geliebter Martin holt sie aus dem Kloster, was aber nicht geschieht. Bald schmiedet sie Fluchtpläne und ihr gelingt es tatsächlich zu entkommen…
Sebastian hält es auch bei seinem Lehrherrn nicht aus und er gerät in die Fänge der Bruderschaft des ehemaligen Mönches Kilian Pankratius, der sich als von Gott gesandt sieht und gegen Martin Luther predigt.  Was seine Gefolgsleute zuerst nicht wissen, ist,  dass er selbst vor Mord nicht zurückschreckt, wenn es darum geht seine Ansichten durchzusetzen….
Wie es Anna auf und nach der Flucht ergeht und ob sie jemals ihren geliebten Martin oder ihren Bruder wiedersieht, verrate ich hier nicht, denn „Das Lied vom Schwarzen Tod“ ist nicht nur ein historischer Roman, der eine Liebes- und Leidensgeschichte erzählt, sondern es ist ganz gekonnt eine mörderische Handlung eingewoben, die das ganze Buch abrundet. Soviel sei nur verraten, nach vier Tagen hatte ich die mehr als 500 Seiten verschlungen…
Fazit: Hier passt alles zusammen: Historie, Spannung und Erzählkunst, die einen bis zum Ende gefangen nimmt!

 

 

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