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Wildes Neuseeland – Inseln am Ende der Welt

Polyband VÖ 27.07.18

Die BBC-Earth-Dokumentation führt den Zuschauer diesmal in den südlichen Pazifik. Dort liegt isoliert vom Rest der Welt die Inselgruppe Neuseeland, die aus einer Nord- und Südinsel sowie aus einer Vielzahl kleinerer Inseln besteht. Durch ihre abgeschiedene Lage leben dort keine großen Säugetiere. Die dort angesiedelte Tier- und Pflanzenwelt musste sich den teils extremen Witterungs- und Lebensumständen anpassen, denn Vulkane oder Geysire sind nur einige der Naturgewalten, die man hier antrifft…
Hier gibt es einen kleinen Einblick in die drei Episoden von „Wildes Neuseeland
  • Inseln am Ende der Welt
  • Im Reich der Extreme
  • Kampf ums Paradies
Unzählige Pinguine laufen durchs Bild. Ihre Kolonie lebt versteckt. Auf dem Weg zu ihrer Familie muss Mutter Pinguin durch Farne und Wurzelgebilde hindurch und sich in eine lange Reihe von Weggefährten einreihen, denn wenn sie erst einmal die Klippen vom Meer kommend, erklommen hat, führt ihr Weg durch ein Labyrinth aus versteckten Pfaden, das aber nicht nur in einer Richtung von ihren Artgenossen benutzt wird, sondern es ist ein ganz besonderer Pendelverkehr, der hier letztendlich Mutter Pinguin aber an ihr ersehntes Ziel führt: In einer großen Kolonie wartet dann Papa Pinguin auf sie nebst dem hungrigen plüschiges Baby….
Dann schwirrt der kleinste Vogel Neuseelands durch Bild, es ist der Fächerschwanz..
Man begegnet im Film Pottwalen, Tintenfischen und dann fängt die Wasseroberfläche an zu leben, denn unzählige schwarze Delphine zeigen ihre Kunststücke, die wie die Wissenschaftler mittlerweise vermuten, eine Art ihrer Kommunikation ist.
Auf der Südinsel befinden sich die Neuseeländischen Alpen mit ihren unzähligen Gletschern. Dort leben Merinoschafe, die sich den Witterungsbedingungen gut angepasst haben und man sieht wie sie von den Wiesen im Gebirge zu ihren Winterweiden am See getrieben werden.
Außerdem gibt es noch zu sehen:
Verwunschene Wälder mit traumhaften Wasserfällen
Ein Streifen-Kiwi erblickt die Welt
Bizarre Höhlenwelten, wo Wurzeln von der Decke hängen und geheimnisvolle durchsichtige Perlenschnüre aufgereiht sind…
Unzählige Vögel laben sich an den roten Blüten des Neuseeländischen „Weihnachtsbaums“

Mehr brauche ich wohl nicht zu erzählen, denn diese Reise ans Ende der Welt ist sehr bildgewaltig, geheimnisvoll und zeigt teils sehr farbenprächtige Lebenwesen. Besonders die unterschiedlichen Landschaften mit ihren teils extremen Witterungsverhältnissen haben nicht nur mich beeindruckt, sondern viele Filmschaffende haben hier die richtige Kulisse für so manchen großen Kinofilm gefunden.
Die Naturfilmer haben hier sehr eindrucksvolle Bilder eingefangen, so dass man nur Danke sagen kann für diese Aufnahmen, die einen als Zuschauer einen Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt Neuseelands erlauben, den man so sicherlich mit dem „bloßen Auge“ nicht bekommen hätte!
Wer sich für die Tier- und Pflanzenwelt unserer Erde interessiert, sollte sich diese schönen Aufnahmen nicht entgehen lassen!
Fazit: Eindrucksvolle, sehenwerte virtuelle Reise an Ende der Welt!

 

Auch sehenswert aus der Reihe "Wildes Thailand", "Wildes Patagonien"
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Oddball – Retter der Pinguine

Die Geschichte, die hier im Film erzählt wird, beruht auf einer wahren Begebenheit und führt den Zuschauer nach „Down Under“ bzw. ins australische Warrnambool, wo es ein besonderes Umweltprojekt gibt:
Auf einer kleinen felsigen Insel im Meer,  in unmittelbarer Nähe des Festlands,  lebt die weltweit kleinste Pinguin-Art, die es zu schützen gilt. Einige Zeit war die Population konstant, aber dann haben Füchse einen Weg auf die Insel gefunden, was zu einer drastischen Reduktion der Pinguine führte. Viele unterschiedliche Versuche die Füchse von der Insel fernzuhalten, scheiterten und nun heißt es in kürzester Zeit eine durchgreifene Lösung zu finden um die Pinguin-Art zu erhalten und das Umwelt-Projekt vor dem Scheitern zu bewahren…..

Auf dem Festland lebt ein Hühnerfarmer namens Swampy, der kuschlig weiße Hütehunde besitzt, die seine Hühner vor Feinden schützen. Einer dieser Hunde heißt „Oddball “, was sinngemäß übersetzt „verrückt“ heißt. Und Oddball ist wirklich etwas anders als man es von einem Hütehund erwarten würde, denn er hat nur Unsinn im Kopf und er ist in der Stadt bereits mehrfach durch sein tolpatisches/ungestümes Verhalten negativ aufgefallen und eigentlich hat er „Stadtverbot“, aber es gelingt seinem Herrchen nicht immer ihn aus Stadt fernzuhalten, denn  Oddball hat seinen eigenen Kopf…
Ohne viel von der eigentlichen Filmhandlung zu verraten, hier nur eine Mini-Zusammenfassung was den Zuschauer erwartet:

Swampys Tochter ist einer der Umweltschützerinnen, die sich um die bedrohten Pinguine kümmert. Die neunjährige Olivia ist ihre Tochter und sie versteht sich sehr gut mit ihrem Opa und sie liebt den ungestümen Oddball. Durch Olivia motiviert, schaut sich eines Tages Swampy das bedrohte Reservat an und nimmt einen verletzten Pinguin mit nach Hause um ihn zu pflegen. Während eines nächtlichen Angriffs von Füchsen auf die Hühnerfarm hat dann Oddball seinen großen Auftritt, was seinen Eigentümer auf eine Idee bringt um die Pinguin-Kolonie zu retten…..

Dieser Film geht ans Herz und verzaubert. Zum einen sind die possierlichen Pinguine hier schön in Szene gesetzt und zum anderen kann man diesen Hundeaugen  sowieso nicht widerstehen…..
Hier kann man sich schon mal einen kleinen Vorgeschmack ansehen: Trailer
Fazit: Zum einen eine schöne Huldigung für eine ungewöhnliche Lösung für ein Umweltprojekt und zum anderen ein sehenswerter, richtiger Wohlfühl-Film für die ganze Familie!

 

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Volker Dornemann: Böse Pinguine

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Seit George Orwells „Farm der Tiere“ ist es mir durchaus bekannt, dass Tiere ein Eigenleben haben können, das sich nicht unbedingt mit der sympathischen äußeren Erscheinung vereinbaren lässt…..
In diesem Bilderbuch für Erwachsene hat der hauptberuflich als Werbegrafiker tätige Volker Dornemann anschaulich zusammengefügt und zu Papier gebracht, was so alles im Verborgenen vor sich geht, wenn die so nett aussehenden, in so manchem Zoo possierlich hin- und herwatschelnden tierischen Frackträger auf Abwege geraten wie es der Titel des Cartoons „Böse Pinguineschon suggeriert:
Dies ist eine Art „Aufklärungsbuch“ für Erwachsene, die gerne mal schrägen Humor in Wort und Bild betrachten und sich dabei amüsieren, was in der Tierwelt alles so vor sich geht.
Schon das Coverbild deutet daraufhin, dass die Pinguine den schwer umkämpften Thron bestiegen haben….
Dies Buch enthüllt die Machenschaften dieser oftmals gut getarnten (siehe hier im Buch unter „Suche den Pinguin“) tierischen Zeitgenossen. Das hier aufgezeigte Eigenleben der Pinguine „enthüllt“ auch die eine oder andere Verfehlung auf wie es hier unter dem Motto  „Ist denn schon wieder Frühling“  dokumentiert ist…
Eine Ahnengalerie der „Bösen Pinguine der Weltgeschichte“ zeigt erschreckend auf, dass sie schon lange unter uns weilen und anhand ihrer Portraitbilder sind sie jetzt für alle Zeit enttarnt wie z.B. „Pinghis Khan“, „Billy the Penguin“ oder auch „Napinguin Malaparte“. Auch bis ins Weltall ist der eine oder andere Frackträger schon vorgedrungen, was man hier im Buch nachschauen kann….
Wer sich auch davon überzeugen möchte, dass Pinguine nicht immer als sympathische, nett anzusehende Zeitgenossen daherkommen, dem kann ich dieses gelungene, nicht nur in s/w gezeichnete Cartoonbuch nur empfehlen. Allerdings muss man auf etwas schrägen, bösen Humor stehen um sich hier gut zu unterhalten!
Fazit: Unterhaltsame, schräge und mit bösem Humor dargestellte „Bildergeschichten“ rund um den Pinguin, die man sich nicht entgehen lassen sollte!
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