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L. Jackson, N. Bush, R. Noonan: Diabolic – Fatales Vergehen

Droemer-Knaur

Im Mai letzten Jahres begann mit “Greed –Tödliche Gier” die „Wyoming-Reihe“, die ich als gut lesbaren Mix aus Familiengeschichte, Romantik und eingewobenen Krimi-Teil eingeordnet hatte.
Nun haben die drei amerikanischen Bestseller-Autorinnen sich erneut zusammengetan und dies ist ihr neuestes Werk. Zwar ist es keine eigentliche Fortsetzung des ersten Buches, aber es tauchen in den „Nebenrollen“ bekannte Personen auf, die in Prairie Creek leben wie z.B. einige Mitglieder der Familie Dillinger, die damals im Mittelpunkt der Handlung standen. Aber man braucht keine Vorkenntnisse um sich in der aktuellen Handlung zurechtzufinden:
Diese beginnt vor 15 Jahren als die drei Teenager-Freundinnen Shiloh, Kat(rina) und Ruth(ie) sich entgegen aller Warnungen ihrer Eltern zu einem nächtlichen Bad in einem abgelegenen Waldsee treffen, wo es dann zu einem brutalen Übergriff kommt, in deren Verlauf ein maskierter Mann sich eine der Freundinnen schnappt und sich an ihr vergeht…..
Die Handlung setzt sich dann in der Jetztzeit fort. Die drei Freundinnen haben sich nach dem traumatischen Ereignis von damals getrennt und auch nie wiedergesehen. Was aus ihnen geworden ist wird aus der jeweiligen Perspektive von Shiloh, Ruth und Katrina in drei unterteilten Kapiteln erzählt, wo auch die Romantik nicht zu kurz kommt.
Im Verlauf treffen die drei Freundinnen dann doch wieder aufeinander und sie tun sich zusammen um endlich ihren Peiniger von einst dingfest zu machen….
Eingewoben in diese drei „Lebensläufe“ ist dann die „Krimi-Handlung“, wo es um das spurlose Verschwinden eines jungen Mädchens geht. Während die Polizei auf Hochtouren nach ihr sucht, wird in einem Waldgebiet eine weibliche Leiche gefunden….
Wie bereits das Vorgänger-Buch ist „Diabolic“ wieder ein lesenswerter Mix aus Lebensläufen, Romantik und einer integrierten Kriminalgeschichte. Zwar gibt es in der Gesamthandlung kleine „Wackler“ und auch Textwiederholungen, was aber den Unterhaltungswert des gut lesbaren Buches nicht sonderlich schmälert und ich vier von fünf möglichen Punkten vergebe und auf ein weiteres Buch aus Wyoming hoffe.
Fazit: Gut lesbarer unterhaltsamer Mix, der insbesondere mit dem spannenden „Krimi-Teil“ punkten kann
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L. Jackson, N.Bush, R. Noonan: Greed – Tödliche Gier

Droemer-Knaur

Wie man aus dem Cover-Text erfährt, haben sich hier drei amerikanische Bestseller- Autorinnen zusammengetan um „ Greed – Tödliche Gier“ abzufassen. Mir war bisher nur Nancy Bush bekannt, deren gesamte sehr spannende Krimi-Reihe um die Detectives Rafferty ich gelesen habe, weswegen ich auf diesen Thriller sehr gespannt war:
Die Familienmitglieder um Ira Dillinger, die auf einem großen Anwesen in Wyoming – genauer gesagt Prairie Creek – leben sind Mittelpunkt der Handlung.
Gleich zu Beginn des Buches passiert ein grauenvoller Mord an einer jungen Frau und man bekommt „Einblick“ in die Gedankenwelt des Killers, dessen oberstes Ziel ist, die gesamte Familie Dillinger zu töten und der nur auf den richtigen Zeitpunkt wartet, um zuzuschlagen…
Ira Dillinger will wieder heiraten, was nicht jeden in der Familie begeistert, denn seine erwachsen Kinder trauern noch um ihre kürzlich verstorbene Mutter und sie glauben Pilar habe es eher auf das Geld des Vater abgesehen. Doch Ira ist wild entschlossen Pilar, eine wesentlich jüngere Frau zu ehelichen, die zudem noch einen zwölfjährigen Sohn mit in die Ehe bringt, der noch eine ganz besondere Rolle in einem Teil der Handlung einnimmt.
Während Pilar in den Hochzeitsvorbereitungen steckt und alle mit ihren Ansprüchen „nervt“, passiert der nächste Mord und die Kirche, die für die Trauung vorgesehen war, brennt nieder und in den Überresten findet man eine bizarr entstellte Leiche….
Der rote Faden mit den bizarren Morden durchzieht die Handlung, ist aber nicht vordergründig das Thema hier, sondern der weit größere Teil ist die Aufarbeitung unterschiedlicher Romanzen, die in der Kindheit bereits begannen und nach 20 vergangenen Jahren immer noch unter der Oberfläche brodeln und wieder aufflammen…
Ich hätte mir etwas weniger Romantik bzw. eine weniger komplizierte, unschöne Zusammensetzung des großen Familien-Clans gewünscht. Das Eintauchen in die Gedankenwelt des Mörders ist nervenaufreibend und spannend, verliert sich aber leider im Verlauf wie bereits oben schon erwähnt. Ein Pluspunkt dagegen ist, dass man die Identität des „Bösen“ beim Lesen nicht erkennen kann und sich dieses Rätsel erst ganz zum Schluss löst.
Lesen kann man das Buch gut, es ist flüssig geschrieben, die Figuren gut gezeichnet und die Zusammenhänge im Verlauf nachvollziehbar und Spannung ist durchaus vorhanden, aber als Thriller würde ich es nicht unbedingt einordnen, sondern als Familiengeschichte mit eingewobener Krimi-Handlung, der man allerdings einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen kann, da Spannung durchaus vorhanden ist und durch diesen „Mix“ vielleicht auch eine andere Gruppe Leser angesprochen wird.
Fazit: Gut lesbarer Mix aus Familiengeschichte, Romantik und eingewobenem spannenden Krimi-Teil, so dass man gut unterhalten wird

 

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