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Prey – Staffel 2

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In der ersten Staffel „Prey“  hatte John Simm die Hauptrolle übernommen und spielte einen Mann, bei dem von heute auf morgen sein ganzes Leben auf den Kopf gestellt wird und er sich durch widrige Umstände plötzlich auf der Flucht befindet um „allein gegen alle“ seine Unschuld zu beweisen. Ihm immer ganz dicht auf den Fersen ist Kommissarin Susan Reinhart, die auch in  „Prey Staffel 2“ die zuständige Ermittlerin ist.
Der erste Fall war in sich abgeschlossen und das ist auch bei der zweiten Staffel der Fall, wo Philip Glenister (bekannt aus vielen britischen Filmen und Serien wie z.B. Life von Mars oder Mad Dogs) die Hauptrolle übernommen hat.
Er spielt David Murdoch, einen Beamten, der im Frauengefängnis von Manchester arbeitet.  Durch den Tod seiner Frau hat er gerade eine schwere private Krise durchlaufen. Zu seiner hochschwangeren Tochter Lucie hat ein gutes Verhältnis, nur sein Schwiegersohn in spe ist nicht so ganz nach seinen Vorstellungen….
Während Davids Dienst im Gefängnis kollabiert plötzlich die Gefangene Jules Hope und er wird von seinem Vorgesetzten abkommandiert um diese Frau ins Krankenhaus zu begleiten. Während dort die Untersuchungen laufen, klingelt ständig sein Telefon.  Doch erst einmal geht David nicht ran. Als er bemerkt, dass es immer seine Tochter war, die versucht ihn zu erreichen, nimmt er das eingehende Gespräch an und muss mit anhören wie sie ihn um Hilfe anfleht, denn sie wird offensichtlich gerade entführt…..
Der Entführer hat nur eine Forderung: David soll Jules Hope zur Flucht aus dem Krankenhaus verhelfen, im Gegenzug kommt dann seine Tochter wieder frei….
Die dreiteilige Mini-Serie zeigt auf, wie schnell aus einem bisher unauffälligen unbescholtenen Mann, ein Gesetze übertretender und immer nur das Wohl seiner Tochter Lucie im Auge habender Vater wird.  Allerdings ändert sich im Verlauf durch einige Wendungen in der Handlung der Blickwinkel und man kann nie ganz sicher sein, was für ein durchtriebenes Katz- und Maus-Spiel einem hier als Zuschauer geboten wird….
Fazit: Auch Staffel 2 bietet ein spannendes, wendungsreiches Katz- und Maus-Spiel mit guter schauspielerischer Besetzung, von der es durchaus noch weitere Staffeln geben darf!

 

 

 

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Prey

 

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John Simm – vielen bestimmt bekannt aus den Serien „Life von Mars“ oder auch „Mad Dogs“ – spielt in dieser dreiteiligen britischen Mini-Serie die Hauptrolle des Polizeibeamten Marcus Farrow, dessen Leben sich in Null-Komma-Nix ändert und dass zum absolut Negativen!
Aber von Anfang an:
Während eines Gefangenentransports kommt es zu einem folgenschweren Unfall bei dem Marcus Farrow schwer verletzt wird, sich aber aus dem Wagen befreien kann und nur noch einen Gedanken hat: Flucht!

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Im Vorfeld dieses Ereignisses wurde Farrow wegen des Verdachts, er habe seine Exfrau und seinen jüngsten Sohn umgebracht, inhaftiert.

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Wie kam es dazu?
Er wird blutverschmiert in der Nähe der Wohnung seiner Exfrau aufgefunden. Fingerabdrücke an der Tatwaffe und einige weitere Ungereimtheiten führen dazu, dass er verhaftet wird.
Farrow versteht die Welt nicht mehr und alle scheinen sich gegen ihn verschworen zu haben, einschließlich seines besten Freundes und Kollegen.
Nun auf der Flucht erhofft er sich Hilfe von seiner Vorgesetzten.  Er hat den Verdacht, dass es einen Zusammenhang mit einem aktuellen Fall gibt, den er untersucht hat, wo es um die im Moor gefundenen sterblichen Überreste eines Unterweltbosses geht, der bei der Polizei kein Unbekannter ist….
Marcus ist auf sich selbst gestellt um seine Unschuld zu beweisen, denn er kann niemandem mehr trauen und besonders den wahren Mörder ausfindig zu machen ist eine knifflige Angelegenheit, denn die leitende Ermittlerin Susan Reinhart sitzt ihm dicht auf den Fersen….
Ein wenig erinnerte mich dieses sehr gut verfilmte Katz-und-Maus-Spiel an Dr. Richard Kimble, der ebenfalls „Auf der Flucht“ war, weil man ihn verdächtigte seine Frau getötet zu haben. John Simm verkörpert die Rolle des von allen Seiten angegangenen, ehemals fürsorglichen Familienvaters und erfolgreichen Polizeibeamten ganz hervorragend, was schon ein großer Pluspunkt ist!
Die Mini-Serie „Prey “ ist spannend aufgemacht und schauspielerisch sehr gut besetzt. Als Zuschauer fiebert man regelrecht mit und Spannung ist hier garantiert. Ich habe gleich alle drei Teile hintereinander angeschaut, denn die 3 x 45 Minuten vergingen hier wie im Flug. Die Serie ist musikalisch sehr gut untermalt, was mir ebenfalls gut gefallen hat.
Fazit: Sehenswerte britische Krimi-Mini-Serie, die schauspielerisch sehr gut besetzt ist und handlungsmäßig einen in Atem hält, so dass man gleich alle drei Teile hintereinander genießen sollte!
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