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Frank Kodiak: Amissa  – Die Verlorenen

Droemer

Mit „Amissa – Die Verlorenen“ startet die Trilogie um das Ehepaar Rica und Jan Kantzius, die als Privatdetektive arbeiten. Rica ist für die private Hilfsorganisation AMISSA tätig, die recht erfolgreich nach vermissten Personen sucht. Jan, einst Polizist unterstützt seine Frau bei den weitreichenden und teils recht schwierigen Ermittlungen. Er übernimmt den „tatkräftigen“ Teil und Ricas Betätigungsfeld ist das World Wide Web, wo sie mit ihrem Fachwissen und „Instinkt“ schon so manche Hürde genommen hat um an wichtige Informationen zu kommen.   
Gerade sind sie abends auf der Autobahn unterwegs, als sie Augenzeugen eines folgenschweren Unfalls werden, wo ein junges Mädchen unvermittelt auf die Fahrbahn läuft, von einem Fahrzeug erfasst wird und durch die Luft katapultiert wird. Während um sie herum Bremsen quietschen, es kracht und Chaos herrscht, gelingt es Jan ihren Wagen zu stoppen. Nach kurzer Suche entdeckt er das auf dem Bogen liegende schwer verletzte Mädchen. Er kann ihr nicht mehr helfen. Sie versucht ihm noch etwas zu sagen, was er kaum versteht,  dann stirbt sie. Nur ein zusammengeknüllter Zettel, den sie in ihrer Hand hält, gibt im Verlauf der Handlung einen Hinweis, weshalb sie in Panik auf die Fahrbahn lief…
Der folgenschwere Unfall und der Tod des unbekannten Mädchens lassen Jan und Rica so schnell nicht los. Sie fangen an zu recherchieren und sie finden eine Spur, wo es um vermisste junge Mädchen geht, die nach einem unfreiwilligen Umzug ihr Leid in den sozialen Medien kundtun und bald darauf spurlos verschwinden….
Das Ehepaar Kantzius kommt sympathisch, aber auch recht mutig rüber und es gerät hier in den Dunstkreis von Menschenhändlern, die mit allen Wassern gewaschen und offenbar so gut vernetzt sind, weshalb die Hauptverantwortlichen kaum greifbar sind. Da dies ja der Anfang der Trilogie ist, kann man gespannt sein,  wie es – hoffentlich bald – weitergeht!
Wem der Name des Autor noch nicht ganz so präsent ist, dem sei gesagt, es handelt sich um das Pseudonym oder auch „zweite Ich“ des Bestseller-Autors Andreas Winkelmann, von dem ich hier schon so manchen fesselnden und an den Nerven zerrenden Thriller vorgestellt habe, wie zuletzt gerade „Der Fahrer“.
Aber auch Frank Kodiak hat schon erzähltechnisch in Sachen nervenaufreibender Spannung sein Können bewiesen, was man z.B. in „Das Fundstück“ nachlesen kann.  
Fazit: Gelungener Auftakt einer spannungsgeladenen und nervenaufreibenden Thriller-Trilogie, die hoffentlich bald fortgesetzt wird!
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Shakespeare  &  Hathaway – Staffel 1

Polyband VÖ 06.05.19

Ein neues britisches Ermittler-Duo mit Namen „Shakespeare & Hathaway“ bildet, anfangs eher unfreiwillig, dann im Verlauf als gemeinsame Inhaber einer Privatdetektei, ein Team, das in Stratford-upon- Avon beheimatet ist.
In den zehn Folgen der ersten Staffel treffen Luella Shakepeare, die kurz vor der Vermählung steht, aber Zweifel an der Treue ihres zukünftigen Ehemannes Clive hegt und Frank Hathaway als Privatdetektiv und ehemaliger DI aufeinander. Luella beauftragt Frank ihrem Verdacht nachzugehen, der sich auf den ersten Blick nicht erhärten lässt. Doch dann wird Clive ermordet aufgefunden und Lu(ella) rückt in den Fokus der ermittelnden Beamten, so dass sie zusammen mit Frank versucht ihre Unschuld zu beweisen…
Wie bereits oben erwähnt bilden dann Lu und Frank ein etwas ungleiches Privatdetektiv-Duo, das von dem jungen sympathischen Sebastian Brudenell als Mitarbeiter im Büro und einer Art „Junge für alles“  bzw. für Undercover-Einsätze komplettiert wird.
Die Auftraggeber der Detektei kommen mit ganz unterschiedlichen Anliegen zu ihnen wie z.B. die Betreiber des Altenheim Shady Nook, die einen Sabotage-Akt vermuten, denn es werden von den Bewohnern unerklärliche Geräusche gehört und auch sonst passieren merkwürdige Dinge bis hin zu einem fragenaufwerfenden Todesfall, der Mord vermuten lässt. Sebastian wird als Pfleger vor Ort eingesetzt…
Während einer Zaubershow wird eine Zuschauerin um Mithilfe bei einem Trick auf die Bühne geholt. Leider misslingt der Trick und die Frau kommt dabei ums Leben..
Ein junger Mann bittet das Duo um Hilfe, da er Vorahnungen und Alpträume hat und er davon überzeugt ist, dass während des kommenden Wochenendseminars, an dem er mitarbeitet, etwas Schlimmes passiert….
Aber auch in der besseren Gesellschaft ermitteln die beiden Detektive, wo Mia, die Tochter der Hausherrin mit samt eines besonderen Schmuckstücks verschwunden ist. Lu und Frank haben nicht viel Zeit um die Aufgabe zu lösen, denn am Abend ist eine wichtige Benefizveranstaltung, da muss der Fall gelöst sein, doch dann taucht ein blutverschmiertes Kleidungsstück von Mia auf..
Durch die charmanten Einsätze von Sebastian und den „humorvollen Kabbeleien“ zwischen den beiden ungleichen Privatermittlern ist die Serie unterhaltsam, wobei die Kriminalfälle dann aber eher von der seichten Natur sind.
Fazit: Unterhaltsame britische Serie um ein ungleiches Ermittler-Duo, das eher seichte Kriminalfälle löst
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Private Eyes – Staffel 2

Edel VÖ 22.02.19

Lange brauchten die Fans von „Private Eyes“ nicht warten und nun ist „Staffel 2“ mit 18 neuen Folgen für das Heimkino erschienen.
Handlungsmäßig geht es erneut über den großen Teich ins kanadische Toronto, wo die beiden sehr gegensätzlichen Charaktere Matt Shade (Jason Priestley), einst ein umjubelter erfolgreicher Eishockey-Profi und die Privatdetektivin Angie Everett (Cindy Sampson) zwar immer noch heftige Wortgefechte führen, sich aber mittlerweile erfolgreich als Privatdetektive etabliert haben.
Gleich während der ersten neuen Folge wird es rasant, denn es führt die beiden Detektive in das Fahrerlager eines Autorennstalls. In Folge 2 wird es etwas merkwürdig und auf den ersten Blick können die beiden Ermittler nicht ausmachen, ob ihre Auftraggeberin tatsächlich realen Bedrohungen ausgesetzt ist oder ob sie in einer Phantasiewelt lebt.
Da die Detektei ganz ordentlich läuft, bekommen die beiden Zuwachs im Büro, Zoe heißt die junge Frau, die sich bald als sehr brauchbare Mitarbeiterin herausstellt.

Bald gehört Zoe zum Team und es entwickelt sich eine Rahmenhandlung mit Blick ins Privatleben um sie herum.
Während die die Auftraggeber der Detektei in ganz unterschiedliche Fälle verwickelt sind und Angie und Matt in teils sehr turbulente Situationen hineingeraten, wird auch hier der Blick ins Privatleben gegeben. Matts sehbehinderte Tochter wird langsam flügge und plant einen Auslandsaufenthalt, ganz zum Leidwesen von Matt, dem das gar nicht gefällt. Anstatt das sein Vater seinen wohlverdienten Ruhestand genießt, findet man ihn bald hinter der Theke eines Lokals wieder…
Einen ganz besonderen Part hat William Shatner übernommen, denn er taucht unvermittelt als Konkurenz in Sachen Privatermittlungen in der sechsten Folge auf…

Bereits in der ersten Staffel knisterte es zwischen Angie und Matt, was die beiden aber irgendwie nicht so richtig realisieren, dies durchzieht auch die neue Staffel und bildet damit einen charmanten Gegenpol zu den teils rasanten und abwechslungsreichen Ermittlungen.
Ich habe mir den Luxus gegönnt und in kürzester Zeit alle neuen Folgen angeschaut, denn man wird hier wirklich gut unterhalten und fühlt sich in der Serie irgendwie wohl.
Es passiert nicht oft, dass Serien gleich von der ersten Staffel an Kult-Charakter haben, doch bei dieser hier kann man davon durchaus sprechen. Man merkt, dass die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern stimmt. Auch Zoe, die neue Mitarbeiterin der Detektei passt gut dazu und es macht einfach nur Spaß sich diese Serie anzuschauen. Ob es noch einmal „Nachschlag“ gibt, kann man nur hoffen!
Fazit: Ganz schnell hat diese Serie Kult-Charakter erreicht, was sicherlich auch an dem Zusammenspiel der beiden charmanten Hauptdarsteller liegt! Fortsetzung erwünscht!

 

 

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The Nice Guys

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Hier geht es geradewegs nach L.A.  in die 70ziger Jahre, genau gesagt ins Jahr 1977. Die Filmhandlung beginnt dann auch gleich spektakulär mit einem Knall…..
Allein schon die Besetzung von „The Nice Guys“ ist besonders, denn Russel Crowe und Ryan Gosling haben hier die Hauptrollen übernommen. Der modische Schick der beiden z.B. mit  Hawaii-Hemd wird noch durch den Schnauzbart von Ryan Gosling abgerundet…..
Anfangs arbeiten Jackson Healy (Russel Crowe), den man als „Mann für besondere Fälle“ anheuern kann und der vor einer Schlägerei nicht zurückschreckt und Holland March (Ryan Gosling), ein eher etwas heruntergekommener Privatdetektiv, der im Verlauf dann auch noch seine pubertierende Tochter am Rockzipfel hat, eigenständig. 
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Durch ein „gemeinsames Projekt“ stoßen sie aufeinander und im Verlauf müssen sie widerwillig zusammenarbeiten, denn sie sind beide in die Vermisstensache „Amelie“ verstrickt und so bleibt ihnen nichts anderes übrig als sich gemeinsam auf die Suche nach der verschwundenen jungen Frau zu machen…..

 

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Die Suche nach Amelie führt in die Glitzerwelt der Erotiksternchen, zu Filmemachern aus dieser Branche, einer überbesorgten Mutter, die vermutet die Mafia sei involviert bis hin zu Amelies Tante, die mit reichlich Geldscheinen die Suche anfeuert….
Doch bald sind nicht nur Jackson und Holland suchend unterwegs, sondern auf einmal tauchen zwei Profikiller auf, die ebenfalls nach Amelie suchen….
Vom weiteren wendungsreichen Inhalt möchte ich hier nichts erzählen, denn die Lachmuskeln der Zuschauer sollten sich schon mal auf Arbeit einstellen! Allein schon das ungleiche zusammengewürfelte Ermittlerduo ist sehenswert.  Die beiden Hauptdarsteller liefern  hier übrigens eine tolle Performance ab und scheinen richtig Spaß am Dreh gehabt zu haben. In den Nebenrollen punkten dann noch  Kim Basinger und Matt Bomer, den man hier kaum wiedererkennt, denn seine Frisur hat sich sehr verändert…
Das Bonusmaterial enthält Featurettes, Interviews mit dem Cast und den  Trailer.
Fazit: Tolle Besetzung, schräge, wendungsreiche Story, die den Lachmuskeln der Zuschauer Arbeit verschafft! Gute Unterhaltung garantiert.
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