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James Carol: Watch me – Ich werde es wieder tun

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Ein Fall für Jefferson Winter, dem gefragten Profiler,  der sich auf das Aufspüren von Serienkillern spezialisiert hat!
Jeffersons Vater ist durch die Giftspritze gestorben, nachdem er als Frauenmörder verurteilt wurde. Dieser Umstand hat bei seinem Sohn selbst reichlich Spuren hinterlassen und dann und wann kämpft er gegen seine eigenen Dämonen…
Wo immer man ihn braucht – und von überall kommen Anfragen – ist er rastlos unterwegs und diesmal ist seine Hilfe in einer Kleinstadt in Louisana gefragt. Dort wurde ohne erkennbaren Grund Sam Galloway, ein ortsansässiger Anwalt, bei lebendigem Leib und offensichtlich vor laufender Kamera verbrannt. Ein ins Internet gestelltes Video der Tat beinhaltet einen Countdown, der auf weitere Taten schließen lässt und nun muss Jefferson Winter zeigen was er kann, damit nicht weitere Morde passieren….
Ein Verdacht kristallisiert sich bei den Ermittlungen heraus und Jefferson scheint auf der richtigen Fährte zu sein. Als er offensichtlich dem Mörder zu nahe kommt, erfolgt ein schwerwiegender Angriff auf einen Polizisten  mit dem der Profiler eng zusammen gearbeitet hat…….
Die Handlung des Hörbuchs „Watch me“ fängt vielversprechend und spannend an, doch dann verliert sich der Autor in den Gedankengängen des Profilers. Das ganze Wenn und Aber, das für oder gegen einen Serientäter spricht wird hier für meinen Teil zu sehr analysiert, was die Story etwas „durchhängen“ lässt. Das Ende ist auch eher unspektakulär, kristallisiert sich doch eher ein Familiendrama heraus…..
Die ungekürzte Lesung von über 500 Minuten hat Dietmar Wunder übernommen, was ein großer Pluspunkt ist! Bei seinen Lesungen vergeht die Zeit wie im Fluge und er versteht es immer wieder mich durch seinen Vortrag zu begeistern, macht er doch aus einer eher durchschnittlichen Krimihandlung ein Hörerlebnis:  Wenn wenn man seiner Stimme lauscht, ist man schnell im Geschehen verankert und die unterschiedlichen Personen nehmen Gestalt an, was ihm hier wieder „wunderbar“ gelungen ist!
Fazit: Durch Dietmar Wunders Lesung wird der eher durchschnittliche Krimi dann hörenswert!

 

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Alex Cross

 

Der Titelheld „Alex Cross “ aus den Krimis von James Patterson bekommt ein neues jüngeres Gesicht. In den vorherigen Buchverfilmungen (Im Netz der Spinne und Denn zum Küssen sind sie da)  wurde der Profiler  zweimal hervorragend von Morgan Freemann dargestellt.
Zum Inhalt: Detroit wird von einer Mordserie erschüttert. Erst wird in einem gut gesicherten Haus eine Frau gefoltert und anschließend getötet. Sie arbeitete  in leitender Postition für einen großen Konzern. Auch ihre drei Leibwächter können den Täter nicht aufhalten und werden erschossen. Am Tatort finden die Ermittler eine Zeichnung, die der Mörder anscheinend angefertigt hat, während der sein Opfer folterte. Darauf entdeckt Alex Cross Hinweise auf den nächsten Mord. Das verschaft dem Team einen gewissen Vorsprung und sie sind schnell am Tatort und können so  den nächsten Mord verhindern. Während eines Schusswechsels wird der Täter schwer verletzt. Trotzdem gelingt ihm die Flucht.
Der psychisch sehr auffällige  Killer mag es gar nicht, dass man ihm so nah kommt und er richtet sein Augenmerk auf das Ermittlungsteam und ganz besonders auf Alex Cross und seine Familie. Im Verlauf gibt es Tote und Verletzte und extrem hart trifft es den Profiler selbst….
In diesem Film ist Alex Cross jünger und diesmal hat die Rolle Tyler Perry übernommen, was ich persönlich nicht besonders passend finde, der Funke springt irgendwie nicht rüber.
Den bösen Part spielt Mathew Fox, vielen bekannt aus „Party of Five“ oder „Lost“. Doch man muss schon zweimal hinsehen um ihn zu erkennen, denn er hat sichtlich an Gewicht verloren und er verkörpert regelrecht die Rolle des Psychopathen, dass einem Angst und Bange wird. Weitere Rollen haben Edward Burns und Jean Reno übernommen.
Als Bonusmaterial findet sich auf der DVD ein Interview mit James Patterson und Tyler Perry
Fazit : Der mit vielen Action-Szenen angereicherte Film ist wegen Mathew Fox Darstellung des psychopathischen Mörders sehenswert.

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