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Louise Penny: Das Dorf in den roten Wäldern

Der Audio Verlag

Der erste Fall für Gamache
Die über neun Stunden umfassende Lesung hat der bekannte Schauspieler  Hans-Werner Meyer übernommen.
Während ich der Stimme des Vorlesers lausche, taucht vor meinem“ inneren Auge“ immer wieder das Gesicht des Schauspielers Nathaniel Parker (vielen bestimmt auch als Inspector Lynley bekannt) auf?!
Irgendetwas an der vorgetragenen Geschichte kommt mir bekannt vor, aber ich kann nicht genau sagen was, aber es lässt mir keine Ruhe und dann durchsuche ich meine DVD-Sammlung und – tata! – ich finde wonach ich gesucht habe, nämlich die Verfilmung dieses Hörbuchs! Und kein anderer als Nathaniel Parker hatte dort die Rolle des Ermittlers Armand Gamache, der im kanadischen Québec ermittelt, übernommen (da hatte sich mein Unterbewusstsein also doch nicht geirrt!). Die DVD mit dem Titel „Inspector Gamache – Denn alle tragen Schuld“ hatte ich hier bereits im Juli 2015 vorgestellt.
Und darum geht es handlungsmäßig:
Im beschaulichen Ort Three Pines wurde im Wald eine weibliche Leiche gefunden. Die Bewohner dieses Örtchens sind meistens Künstler, Schriftsteller und Maler, die sich hier zu einer beschaulichen Gemeinschaft zusammengefunden haben.
Die Tote ist die ehemalige Lehrerin Jane Neal, die offensichtlich keines natürlichen Todes gestorben ist, denn ein Pfeil hat sie tödlich getroffen.
Armand Gamache und sein Team übernehmen den Fall und haben es bald mit einem bunten „Völkchen“ zu tun, das teils aus eigenwilligen Charakteren besteht. Als dann ein Verdächtiger ausgemacht ist, dreht sich das Blatt allerdings wieder und jemand ganz anderes gesteht die Tat….
Die 7 CD’s umfassende Lesung von „Das Dorf in den roten Wäldern“ wird einfühlsam von Hans-Werner Meyer vorgetragen. Allerdings ist der Erzähltstil der Autorin etwas schleppend und daher für mich nicht sonderlich fesselnd, so dass die Spannung hier auf der Strecke bleibt. Bei der Vielzahl der Mitwirkenden und ihre Beziehungen untereinander musste man schon gut aufpassen und mit den französischen Namen/Begriffen habe ich mich ehrlich gesagt etwas schwergetan. Die recht flotte Auflösung des Falls am Ende war dann auch eher überraschend, konnte den Gesamteindruck nicht wesentlich aufwerten.
Fazit: Der Vorleser ist gut gewählt. Schade, durch den eher gemächlichen Erzählstil bleibt die Spannung auf der Strecke und kann auch nicht durch den Schlussakkord aufgefangen werden

 

 

 

 

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Inspector Gamache – Denn alle tragen Schuld

gamasche
Nach dem Bestseller von Louise Penny ist dieser Kriminalfilm entstanden. Die Hauptrolle des „Inspector Gamache“ hat Nathaniel Parker übernommen, den Krimi-Liebhaber natürlich vorranging als „Inspector Lynley“ kennen und dem auch Tom Vogt wieder seine bekannte markante Synchronstimme leiht, was schon mal ein Pluspunkt ist.
Die Handlung spielt in Kanada, genauer gesagt in dem kleinen verträumten Ort Three Pines, von dem die Einheimischen sagen, er wäre schwer zu finden, aber wer ihn finden will, der kommt auch an. Es ist ein Ort wo sich Künstler, Maler und auch Schriftsteller zu einer Gemeinschaft zusammengefunden haben.
Diese Beschaulichkeit wird jäh unterbrochen, als im Wald die alte Lehrerin Jane Neal tot aufgefunden wird. Da sie offensichtlich ermordet wurde – denn ein Pfeil hat ihren Körper durchbohrt – wird Inspector Armand Gamache und sein Team von der Mordkommission in Québec mit der Ermittlung betreut.
Es sind schon teils sehr eigenwillige Charaktere auf die das Ermittlerteam stößt und die Nichte der Toten, eine Maklerin des Ortes, sträubt sich vehement dagegen, dass die Polizei das Haus der Toten betritt, denn sie meint, das hätte die Tote selbst auch nicht gewollt, hatte sie doch ein sagenumwobenes Wohnzimmer….
Eine Spur führt zu einem Jugendlichen und dessen Vater, der dann schnell ein Geständnis ablegt und sich als Mörder von Jane Neal offenbart. Inspector Gamache kann und will sich mit diesem Ergebnis nicht anfreunden und gerät mit dieser Haltung dann mit seinen Vorgesetzten in Konflikt und ihm wird vorübergehend der Fall entzogen…
Leider konnte mich dieser sehr mühsam vorankommende Kriminalfall nicht sonderlich fesseln und beinahe hätte ich die Lösung des Falls gar nicht mitgekommen, denn was anfänglich dahin plätscherte wird dann plötzlich rasant und man bekommt die Lösung des Falls  anhand von Vergangenheitsbewältigung und verborgenen Bildern präsentiert.
Als Bonus gibt es noch einen Blick hinter die Kulissen, wo man auf Spurensuche geht um den fiktiven Ort Three Pines ausfindig zu machen und die Autorin selbst kommt zu Wort.
Fazit: Schade, trotz guter Darsteller konnte mich dieser Fall nicht fesseln
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