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Ripper Street – Staffel 4 –

Im Dezember 2015 hatte ich hier über die dritte Staffel dieser Ausnahme-Serie berichtet. Jetzt gibt es den langersehnten „Nachschlag“ und es gibt ein Wiedersehen mit Inspektor Bennet Drake, der jetzt, d.h. 1897 in der Polizeiwache in der Leman-Street der Chefermittler ist, denn DI Edmund Reid hatte ja diesen Posten aufgegeben um sich um seine wiedergefundene Tochter Matilda zu kümmern.
Mit den Feierlichkeiten bzw. der Einweihung der modernisierten Polizeiwache beginnt die vierte Staffel von „Ripper Street „. Einiges hat sich getan in Sachen technischer Ermittlungsmethoden und wie die genutzt werden, erfährt man im Verlauf der Serie…..
Auch Captain Jackson ist wieder mit von der Partie. Allerdings ist er nur noch ab und zu im Einsatz für die H-Division. Privat hat erfolgreich den Kampf gegen den Alkohol aufgenommen, aber ein Familienleben ist nicht möglich, denn Susan sitzt nach wie vor im Gefängnis, wo sie das gemeinsame Kind zur Welt gebracht hat. Jackson schmiedet Pläne wie er sie aus dem Gefängnis befreien kann,  denn ihr droht immer noch die Todesstrafe und tatsächlich hat auch der Henker dann seinen Auftritt….
Während die neue Polizeiwache feierlich einweiht wird, bekommen Inspector Drake und sein „neues“ Team Arbeit, denn im Hafenviertel wurde ein in Ketten gefesselter Toter angeschwemmt….
Doch die Fans der Serie müssen nicht auf Edmund Reid verzichten, denn eine alte Bekannte sucht ihn in seinem neuen „Leben“ auf und bittet ihn den Tod eines Rabbis zu untersuchen, was ihn dann zurück nach Whiteshapel führt und bald auch wieder als untergeordneter Mitarbeiter zu Inspector Drake und die H-Division…
Mehr Einblick in die vierte Staffel mit ihren sieben Folgen möchte ich hier nicht geben, denn an Qualität und Aufmachung der gesamten Serie hat sich nichts geändert bzw. das hohe Level ist den Zuschauern erhalten geblieben. Die Kriminalfälle sind spannend aufgearbeitet, geben Einblick in die Lebensumstände der damaligen Zeit und auch der Fortschritt der Medizin und die technischen Neuerungen bei der Polizeiarbeit  sind wieder passend in die Gesamthandlung eingearbeitet.
Die Uncut-Version auf der Blu-ray beinhaltet 60 Minuten mehr als die TV-Fassung! Da diese Staffel mit einem „Open end“ versehen ist, kann man sich sicher schon auf die Fortsetzung freuen!
Fazit: Staffel 4 dieser Ausnahme-Serie hält das hohe Niveau und punktet wiederum mit spannenden Fällen und einer fesselnden Gesamthandlung, die hoffentlich bald mit einer weiteren Staffel fortgesetzt wird! 

 

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Ripper Street – Staffel 3

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Im März d.J. hatte ich hier ja über „Ripper Street 2“ berichtet und mir eine Fortsetzung der spannenden Serie gewünscht.
Mein Wunsch ist in Erfüllung gegangen und auch „Ripper Street – Staffel 3“ punktet noch einmal zusätzlich in der Blu-ray-Fassung mit der Uncut-Version der acht neuen Episoden!
Es sind einige Jahre vergangen und die Wege der Verbrechensbekämpfer aus dem londoner Bezirk Whitechapel Inspector Edmond Reid, Sergent Drake und Captain Jackson haben sich getrennt, führen sie aber in dieser dritten Staffel wieder zusammen!

 

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Gleich zu Anfang der Serie ereignet sich ein schweres Eisenbahnunglück, in deren Verlauf zwei Züge zusammenprallen und es reichlich Tote und Verletzte gibt.
Als der erste Schock überwunden ist, macht sich Inspector Reid daran die Ursache für diese Katastrophe zu hinterfragen und er stößt auf einige kriminelle Machenschaften. Eine Spur führt zur Noch- Ehefrau von Captain Jacksen, die mittlerweile  augenscheinlich auf der legelen Seite des Gesetzes agiert. Sie ist mittlerweile Betreiberin einer Krankenstation, die von einer Ärztin geführt wird, was zu der damaligen Zeit etwas ganz Außergewöhnliches ist.
Im der zweiten Episode wird das Ehepaar Barkley von einem Schuldeneintreiber aufgesucht und es kommt zu einem Handgemenge, in deren Verlauf die Frau stirbt und der Mann flüchtet…
Reid und der mittlerweile wieder an seiner Seite stehende Sergent Drake machen dann bei den Ermittlungen eine Entdeckung, die das ganze Leben von Inspector Reid aus den Fugen geraten lässt….
Weiter geht es thematisch dann auch  um Jack the Ripper, dessen brutale Mordschauplätze erneut in den Focus der Handlung rücken, was hier sehr geschickt in die Serie eingebaut wurde.
Mehr Einblick in die Gesamthandlung möchte ich nicht geben, denn auch diese Fortsetzung ist so gut gelungen, dass man auch am  Ende der dritten Staffel durchaus noch weitere Folgen sehen möchte.
Es passt hier wieder alles zusammen: Das Flair der damaligen Zeit wird durch die düsteren Gassen des Viertels spürbar,  der Zeitgeist ist optisch durch den Kleidungsstil und handlungsmäßig z.B. durch den medizinischen Fortschritt gut eingefangen, so daß man sogartig ins Geschehen katapultiert wird und man regelrecht mitfiebert, wie sich so manch brenzlige Situation dann entspannt….. Auch die Charaktere sind gut weiterentwickelt worden und es ist viel im Privaten aller Beteiligen passiert und tatsächlich endet diese Staffel mit einem gewissen „open end“, was auf eine weitere Fortsetzung hoffen lässt!
Fazit: Es gibt Serien, die haben das gewisse Etwas und Ripper Street gehört mit Sicherheit dazu, was diese Fortsetzung hier wieder einmal beweist und spannende Unterhaltung garantiert ist! Bitte mehr davon!

 

 

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Ripper Street – Staffel 1

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Der Titel „Ripper Street“ weist bereits etwas auf den zu erwartenden Inhalt hin. Angesiedelt ist die Handlung kurz nach dem letzten entsetzlichen Mord des berüchtigten Mörders Jack the Ripper.  Das Leben in London um 1889 wird hier in den Episoden wiedergespiegelt. Mord, Totschlag, aber auch andere soziale Brennpunkte mit Prostitution oder das Leben in Armut bzw. auf der Straße sind Themen mit denen sich Inspector Reid (Matthew Macfayden), der Leiter der historisch belegten H-Division und sein Kollege Sergent Drake (Jerome Flynn) täglich auseinandersetzen müssen.

RIPPER STREET

Im ersten Teil wird in White Chapel, dem Jagdgebiet von Jack the Ripper eine tote Prostituierte mit aufgeschlitzter Kehle aufgefunden. Natürlich geistert gleich der Verdacht des nächsten Rippermordes durch London. Doch Inspecter Reid hat da so seine Bedenken und er holt sich kurzerhand den amerikanischen Arzt Homer Jackson für forensische Untersuchungen in sein Team. Doch der gute Doktor scheint eine dunkle Vergangenheit zu haben und auch dass seine Ehefrau ein Bordell betreibt, wird nicht von allen Seiten gutgeheißen.

 

 

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Sergent Drake ist in seiner Freizeit Boxer und hat eine militärische Vergangenheit, die ihn im Laufe der Serie noch einmal verfolgt und Geister aus der Vergangenheit heraufbeschwört. Trotz seiner etwas ruppigen Art hat er das Herz am rechten Fleck und das hat er an Rose, eine der Damen aus dem Freudenhaus verloren. Doch die träumt von einer Karriere als Schauspielerin und möchte daher einen gut betuchten Mann heiraten. Das kann Drake ihr leider nicht bieten und so sucht sie per Zeitungsannonce einen Mann, was sie dann in einer Episode fast mit ihrem Leben bezahlt….
Auch Inspektor Reid hat einen Verlust zu beklagen, denn seine Tochter ist während einer Schiffskollision über Bord gegangen und gilt seitdem als vermisst. Die Ehe des Inspectors leidet sehr darunter, denn Mrs. Reid sucht Trost im Glauben und sie verschanzt sich hinter ihrer Arbeit im Frauenhaus. Als eine tödliche Seuche London heimsucht, erkrankt sie schwer und schwebt einige Zeit in Lebensgefahr.
Dies soll nur ein kleiner Einblick in diese wirklich sehr spannende und schauspielerisch toll besetzte Serie sein. Alle acht Teile sind in sich abgeschlossene Geschichten. Als Zuschauer wird man von Anfang in die Handlung eingesogen und man befindet sich im London, das noch unter den Rippermorden leidet, dementsprechend düster und angespannt ist die Stimmung…
Mir hat die Serie gut gefallen. Sie ist spannend, fesselnd, düster, aber auch romantisch und die Damen des horizontalen Gewerbes sparen nicht mit ihren Reizen.
Fazit: Diese achtteilige erste Staffel der britischen Serie überzeugt von Anfang an und macht Lust auf mehr!
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