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Eva Almstädt: Grablichter

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Der vierte Fall für Pia Korittkis ist jetzt als Hörbuch bei Lübbe Audio erschienen und Anne Moll hat wieder den Part der Vorleserin übernommen, was ich persönlich sehr gut finde, denn ihre Stimme verbinde ich bereits wiedererkennend mit den Büchern von Eva Almstädt. Sie liest einfühlsam und es macht Spaß dem Verlauf des Hörbuchs zu folgen, auch wenn die Handlung zum Ende hin einige Gruselelemente beinhaltet…
Ich hatte das Glück schon drei Hörbücher mit der Ermittlerin Pia Korittkis zu hören, doch Vorkenntnisse sind für die Handlung dieses Falles nicht notwendig, man steigt schnell in das Geschehen ein, auch hat man keine Schwierigkeiten die mitwirkenden Personen zu unterscheiden.
Pia und ihr Kollege Broders sind in Schleswig-Holstein tätig und im Auto in der ländlichen Gegend unterwegs als sie zu einem tödlichen Reitunfall gerufen werden. Die Tote ist Lisanne Olsen und ihr Tod entpuppt sich dann bei näherem Betrachten als heimtückischer Mord…..
Die Tote war als freie Journalistin tätig. Ihre Berichterstattung über ein großes Bauprojekt in der Gegend hat nicht nur auf Zustimmung getroffen, aber wird man deshalb gleich ermordet???
Je mehr man glaubt, der Fall ist klar,  umso verzwickter wird er dann, denn Pia und ihre Kollegen haben viele Puzzleteile zusammenzufügen wie z.B. einen Skelettfund ohne Kopf, „Grablichter“ auf Gräben, die irgendwie nicht passend sind oder Schlangen und Schrumpfköpfe, die man eigentlich nicht in dieser ländlichen Idylle erwarten würde…
Einmal mehr beweist Eva Almstädt, dass man sich von einer ländlichen Idylle und charmanten Dorfbewohnern nicht täuschen lassen sollte, den auch hier gibt es verschmähte Liebe, Eifersucht, Neid, merkwürdige Hobbies und letztendlich auch heimtückischen Mord!
Wie Pia und Co. diesen Kriminalfall lösen, werde ich hier nicht erzählen, denn das Anhören dieses Hörbuchs kann ich nur empfehlen.
Fazit: Dieses empfehlenswerte Hörbuch bietet heimtückischen Mord, gruselige Momente und Menschen, die so einiges zu verbergen haben….

Auch hörenswert und von der gleichen Autorin: Kalter Grund, Engelsgrube, Ostseesühne

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Australien – Kontinent der Gegensätze und Extreme

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Da ich aus verschiedenen Gründen sicherlich nie nach Down under kommen werde, war ich überrascht,  welch  ein interessanter und landschaftlich abwechslungsreicher Kontinent Australien doch ist, denn diese Natur-Doku über den fünften Erdteil ist wirklich beeindruckend und man kommt teilweise aus dem Staunen nicht heraus, was dort alles kreucht und fleucht….
Im beiliegenden Booklet erfährt man, dass die Dreharbeiten zu der fünfteiligen Reihe drei Jahre gedauert haben. Das die Tierfilmer sehr viele Strapazen auf sich genommen haben um diese eindrucksvollen Aufnahmen entstehen zu lassen, kann man dann in einem Teil der Doku selber sehen. Ich kann mich eigentlich nur bei dem Team bedanken, dass sie soviel Herzblut investiert haben um Lebewesen vor die Kamera zu bekommen, von denen ich teils noch nie etwas gehört bzw.  gesehen habe.
Die Kameratechnik ist ja mittlerweile so ausgefeilt, dass man beim Zuschauen das Gefühl hat, gleich springt oder fliegt das Tier vom Bildschirm ins Wohnzimmer…
Spektakulär fand ich die Innenaufnahmen direkt aus einen Kängurubeutel nebst Baby oder aus dem Bau eines Wombats, wo ebenfalls Mama und Kind direkt in die Kamera schauten…..
Im ersten Teil wird ein Naturphänomen gezeigt: Erst  fliegt ein kleiner grüner Wellensittich durch das Bild und kurze Zeit später schwirrt ein riesiger Schwarm mit unzähligen Vögeln hin und her.  Man erfährt, dass es in der freien Wildbahn nur grüne Sittiche gibt, alle anderen Farben, wie man sie in den heimischen Vogelkäfigen sieht, sind nur bei den gezüchteten Tieren zu finden.

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Riesenkängurus und viele andere Känguruarten, die sich durch Größe, Fellfarbe und Lebensraum unterscheiden sind neben anderen Beuteltierarten in Australien beheimatet. Man begegnet giftigen Schlangen, Krokodilen und unzähligen anderen Lebewesen, die in den unterschiedlichen Klimazonen (Wüste, Mangroven- u. Regenwald, Gebirge und Küstenregion) des Kontinents leben  bzw. nur in diesem Teil der Welt zu finden sind, was sehr beeindruckend ist und damit auch den Titel der Reihe  „Australien – Kontinent der Gegensätze und Extreme“ gut erklärt.
Natürlich wird auch dem berühmten Great Barrier Reef ein Besuch abgestattet und man taucht ein in eine atemberaubende Unterwasserwelt , die mit ihren farbenfrohen Riffbewohnern einmalig ist.
Faszinierende Einblicke in den Lebensraum der Tier- und Pflanzenwelt des fünften Kontinents bekommt man hier geboten. Wer sich für  dieses Thema interessiert, sollte sich diese beeindruckende Doku-Serie nicht entgehen lassen.
Fazit: Empfehlenswerte Australien-Natur-Doku, die durch viele Nahaufnahmen bzw. besondere Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt punktet und den Betrachter ins Staunen versetzt!
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Wunder des Waldes

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Dieser Naturfilm führt nach Finnland und erzählt über den Ursprung des Waldes bzw. Urwaldes. In Anlehnung an die Sagen und Mythen des Landes bekommt der Zuschauer einen Einblick in die Geheimnisse dieses Naturwunders. Es wird von Elfen, Kobolden und Waldschraten erzählt, denn sie sind von Anbeginn der Zeit die Hüter der Tiere und Pflanzen.
In atemberaubenden Filmaufnahmen wird der Zuschauer vom Unglückshäher begrüßt, der für jeden Waldbewohner einen anderen Warnruf erschallen lässt.

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Der Film beginnt im Winterzauber und man entdeckt Eulen oder Iltisse auf der Nahrungssuche. Eichhörnchen  flitzen von Ast zu Ast und verschiedene Spechtarten  klopfen Höhlen in die Bäume um dort erst Nahrung zu finden und dann später eine Behausung für ihre Kinder zu haben.

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Das Erwachen des Frühlings mit der Schneeschmelze an kleinen Bächen wird durch das Erblühen vieler bunter Blumen am Waldboden gezeigt.
Man sieht wie die Natur zum Bildhauer wurde:  Bäume mit Pilzanbauten oder Blitzeinschläge  haben eigenartige Gebilde geformt, die an Gesichter oder Gestalten erinnern, so dass man sich schon deshalb auch die Geschichten über Elfen und Waldkobolde gut vorstellen kann.
Braunbären, Elche, Luchse, aber auch Schlagen  haben ihren Auftritt in diesem wunderschönen Film, der bestimmt die ganze Familie vor den Fernseher lockt.
Ganz besonders possierlich fand ich die Flughörnchen, die von Baum zu Baum segeln. Lautlos gleiten Eulen und Käuzchen durch die Luft und aus der Vogelperspektive sieht man was über den Waldboden huscht.
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Untermalt ist der Film mit einer sehr passend ausgewählten Musik, die die filmische Reise und ihre Darsteller ganz besonders in Szene setzt.
Fazit: „Wunder des Waldes “ beeindruckt besonders durch seine faszinierenden Momentaufnahmen und gibt Einblick in eine sagenumwobene Welt, die bestimmt Alt und Jung begeistern wird.

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Speed of Life – Momentaufnahmen des Lebens

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Hut ab vor diesem Kamerateam, das es ermöglicht hat solche eindrucksvollen Bilder aufzunehmen!
Die dreiteilige Dokumentation führt den Zuschauer ins Reich der Tiere: In die Sonora-Wüste, den Regenwald Costa Ricas und in die Serengeti.
Das Thema des Film heißt Geschwindigkeit.
Dem Kamerateam ist es gelungen aufzuzeigen, was dem menschlichen Auge sonst verborgen bleibt. Die Schnelligkeit mancher Tiere oder deren beeindruckende Verwandlungsmöglichkeiten werden hier sichtbar gemacht. Eine Hochgeschwindigkeitskamera kombiniert mit einem Mikroskop und ganz viel Erfindergeist der Kameraleute haben diese Aufnahmen ermöglicht und es werden dort Tiere gezeigt, von deren Namen ich vorher noch nie gehört hatte.
Ich möchte auch gar nicht so viel über diese faszinierende Dokumentation im Vorraus erzählen, denn jeder sollte sie sich selbst ansehen , deshalb folgt hier nur ein kleiner Einblick:
In der Wüste werden Überlebenskünstler wie Rennechsen gezeigt.  Der Zuschauer wird Zeuge eines Kampfes auf Leben und Tod zweier Skorpione und so dicht, dass man die Tiere wirklich hautnah erleben kann. Außerdem stellen sich die Katzenaugennatter, ein Flugfrosch, eine Rotfußvogelspinne oder auch Pfeilfrösche vor, die sich als eines der giftigsten Tiere der Welt outen.
Im Regenwald von Costa Rica gibt es eine halbe Million Tier- und Pflanzenarten.  In Etagen leben dort die unterschiedlichsten Arten miteinander, doch wenn sie sich zu nah kommen, dann kann es sehr brenzlig  werden, wie anhand eines kleinen Brüllaffen zu sehen ist. Es werden nachtaktive Lebewesen vor die Kamera gebracht und man bekommt einen faszinierenden Einblick in diese Nachtwelt.
Zwar kennt man die Serengeti  vielleicht noch aus der Zeit von Prof. Grzimek, aber das ist kein Vergleich mit diesen Bildern, die man hier geboten bekommt.  Besonders imposant fand ich die Speikobra, die ihren Opfern eine giftige Lösung ins Auge spritzt, was nach kurzer Zeit zur Erblindung führt. Die Kobra  hat dann leichtes Spiel um  sich ihrem wehrlosen Opfer zu nähern.
Fazit: „Speed of Life“ ermöglicht einen faszinierenden Einblick in eine Tierwelt,  wie man sie bisher so noch nie gesehen hat!

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