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Humanoid:

Durch die auf der Rückseite des Covers aufgedruckten Hinweise: „Mad Max trifft Blade Runner“, war ich gespannt was mich hier erwartet, denn beide erwähnten Filme  haben mich gut unterhalten und mich auch vom mehrfachen Anschauen nicht abgehalten.
Der Film „Humanoid“ spielt im Jahr 2307 und schon die ersten Bilder führen in eine weiße Schneelandschaft soweit das Auge reicht, denn die Menschheit wurde bis auf ein paar wenige Überlebende durch eine Epidemie ausgelöscht. Die auf der Erde vorherrschende Kälte hat dazu geführt, dass „Leben“ nur noch 10 m unterhalb der Erdoberfläche möglich ist. Dort existiert eine synthetische Welt, die aus Wissenschaftlern und der „Arbeiterrasse“ , humanoide Kreaturen besteht, die so konstruiert worden sind, dass ihnen das Leben im Frost nichts anhaben kann…..
Doch etwas läuft schief, denn die geschaffenen Kreaturen rebellieren, es kommt zu einer Explosion und es fallen Schüsse. zwei Humonoide können anfangs fliehen, doch nur einer überlebt….

Dann kommt es zu einem Zeitsprung von fünf Jahren, wo nun eine Subkultur existiert und Drogen an der Tagesordnung sind. Die hier auftretende Sängerin hat eine tolle Stimme, was ein kleiner Pluspunkt ist. Allerdings ist für mich ab hier im Film dann alles etwas verworren und ich hatte Schwierigkeiten der Handlung zu folgen, denn es wird trashig und  ich muss gestehen unter guter Sci-Fi-Unterhaltung verstehe ich etwas anderes.
Mit einem „zusammengeflickten“ Commander Bishop, der den entflohenen Humanoiden AHS aufspüren und ausschalten soll geht es weiter, aber wie gesagt nur mit Mühe und Not habe ich den Film zu Ende angeschaut…..

Aber dies ist nur meine bescheidene Meinung und wer auf trashige Handlung im Sci-Fi-Stil steht, der kommt hier sicherlich auf seine Kosten. Wer schon mal einen Blick in die Handlung werfen möchte, kann das hier tun: „Trailer
Fazit: Nur für Fans von trashigen Sci-Fi-Filmen, mich konnte dieser Film nicht begeistern!

 

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Trapped – Gefangen in Island

Auf geht’s ins schneebedeckte Island, genauer gesagt in ein kleines idyllisches Örtchen in der Nähe Reykjaviks. Allerdings wird diese vermeintliche Beschaulichkeit durch den Fund von menschlichen Überresten in Form eines Torso, der im Wasser des Fjords treibt, jäh gestört. Da zeitgleich in den Fjord eine dänische Fähre einlief, vermutet die Polizei, dass es jemand von der dort sein könnte. Die herbeigerufene Kriminalpolizei aus Reykjavik wird durch einen aufziehenden Schneesturm gestoppt und so muss die örtliche Polizei bzw. Kommissar Andri mit einer Kollegin und einem Kollegen schon mal mit den Ermittlungen beginnen…
Da die Passagiere die Fähre nicht verlassen dürfen, kommt schnell Missmut unter ihnen auf. Das Verhalten des Fährkapitäns ist  undurchsichtig und es kommt der Verdacht auf, dass er etwas zu verbergen hat….
Während die umfangreichen Ermittlungen die drei Polizisten sehr fordern, verschwindet der sichergestellte Torso, was die Ermittler noch mehr unter Druck setzt…..
Neben der spannenden Mördersuche, gibt es noch zwei weitere Kriminalfälle zu lösen. Zum einen werden zwei junge farbige Mädchen aus den Fängen ihres Peinigers befreit und werden von der örtlichen Polizei in Sicherheit gebracht. Menschenhandel auf der Fähre?
Desweiteren ist einer der Fährpassagiere ein junger Mann, der nach einem Gefängnisaufenthalt wieder zurück in den Ort kommt. Er wird von den Einheimischen vorsichtig beäugt, denn er soll vor einigen Jahren für einen Brand verantwortlich gewesen sein, wo es dann eine Tote gab….
Einige Bewohner scheinen in irgendwelche undurchsichtige Machenschaften verwickelt zu sein, was dann teils auch noch die Ermittlungen verkompliziert…
Als Andri und Co. dann langsam Licht in das Dunkel bringen, tauchen dann doch noch die Kripobeamten aus Reykjavik auf und sorgen für reichlich Unruhe…..
Mir hat „Trapped – Gefangen in Island – “ sehr gut gefallen. Die Rollen sind toll besetzt bzw. mit „frischen“ Gesichtern versehen, die man nicht schon aus anderen Nordic-Crime-Serien kennt. Die Schneelandschaft ist beeindruckend und man kann die „Abgeschnittenheit“ vom Rest der Welt gut nachvollziehen.
Was sich hier in der kargen Winterlandschaft für dunkle Machenschaften auftun, entwickelt sich für den Zuschauer langsam, fesselnd und im Verlauf auch gut nachvollziehbar. Die bedrückende unheilverkündende Anspannung hält die ganze Zeit an und eine Fortsetzung wäre für mich durchaus denkbar, gibt es doch noch am Ende einige offene Fragen.
Als Bonus gibt es auf der Blu-ray noch ein Making of
Fazit: Spannung eiskalt serviert bekommt man hier, die unbedingt fortgesetzt werden sollte!
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Wildes Patagonien

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Wer sich als erstes fragt, wo auf der Erde befindet sich Patagonien, für den gibt es hier ein paar wegweisende Informationen:
Also, Patagonien ist eine sich über zwei Länder, nämlich Chile und Argentinien, verteilende Region in Südamerika. 2000 km lang erstrecken sich die Anden mit ihren schneebedeckten Gipfeln und teilen Patagonien in einen westlichen und einen östlichen Teil  und somit auch in zwei ganz unterschiedliche Klimazonen. Obwohl es keine festgelegten Grenzen gibt, sind hier Schneelandschaften und Wüstensteppen vorzufinden und südlicher geht es dann auch nicht mehr, denn dort befindet sich das Südpolarmeer und die Antarktis.
Die drei Episoden über das „Wildes Patagonien“ heißen Land der VulkaneIm Schatten der Anden und Das Ende der Welt.
Da diese Region wenig besiedelt ist, gibt es hier Landschaft und Wildnis pur und eine Tier- und Pflanzenwelt, die sich der Extreme angepasst hat, aber auch einige Arten, die aus dieser Umwelt und den Lebensbedingungen ihren Nutzen ziehen…..
Gleich zu Beginn der ersten Folge streift ein Puma über erkaltete Lavafelder und plötzlich schauen drei ganz entzückende Pumababys in die Kamera, deren Mutter als erstes im Bild war…

 

Picture Shows: Having just left the protection of their mother, these two wild Puma sisters are finding it hard to break their sibling bond. It can take up to 5 months, but eventually these two pumas will have to face the Patagonian wilderness alone.

Picture Shows: Herds of Guanacos, the wild ancestors of the llama, roam the foothills of the Andes mountains. Temperatures here frequently plummet below 0°C but their double layered fur keeps out the extreme cold.

Picture Shows: Sea Lion mothers go to sea to feed for a few days each trip, leaving their pups on shore. When they return they greet eachother before the pup begins to feed, ravenous for her nutritious milk.

Es gibt hier reichlich aktive Vulkane und deshalb findet man hier auch imposante Wolkenformationen, die sich durch die immer neuen Ausbrüche bilden. Eine unwirkliche Landschaft ist hier entstanden, die auf den ersten Blick vermuten lässt, hier liegt überall Schnee und die Bäume sind unter der Last zusammengebrochen, aber dem ist nicht so, denn es ist kein Schnee, sondern Asche ….
Von dieser bizarren Landschaft geht es weiter zu tosenden Wasserfällen und einem riesigen Schwarm von Vögeln, den Schmaradsittichen, die besonders gern die Zapfen der Andentannen mit ihrem Schnabel bearbeiten und sich die Leckerei aus dem Inneren herausholen. Auch diese Tannenart ist ein ungewöhnlicher Anblick und damit ihre Art erhalten bleibt und nicht alle Zapfen von den Sittichen verspeist werden, sind diese Bäume alle zur gleichen Zeit „reif“ und so viele Zapfen können dann auch die Sittiche nicht vertilgen….
Dann flattert der Chilekolibri durch das Bild. Diese Vogelart lebt in einer Art Symbiose mit einer besonderen Pflanze, damit Tier und Pflanze überleben können….
Aber mehr brauche ich eigentlich von dieser bildgewaltigen Dokumentation nicht vorher erzählen, denn die Bilder sind einfach zu eindrucksvoll um sie richtig zu beschreiben. Ich bin immer wieder beeindruckt, welch schöne Gegenden es auf der Welt gibt und was für außergewöhnliche Tier- und Pflanzenarten doch den Kampf ums Überleben in diesen teils extremen Klimazonen aufnehmen. Aufnahmen aus der Luft, zu Land und unter Wasser bekommt man hier zu sehen, die echt beeindruckend sind!
Ach ja, besonders imposant fand ich auch die filmische Begegnung mit dem Strandmeister…
Neugierig geworden, wer oder was das ist, mein Tipp: In der Dokumentation über das „Wilde Patagonien“ wird das Rätsel gelöst!
Fazit: Unberührte Natur in einer bildgewaltigen Dokumentation, die ans Ende der Welt führt und die man sich unbedingt ansehen sollte!
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Die Bärenbande – In Skandinaviens Wäldern

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Diese herzerwärmende Naturdokumentation beginnt im Hohen Norden, wo Väterchen Frost mit eisiger Hand regiert: Alles ist weiß und schneebedeckt, aber unter der dicken Schneedecke, da gibt es eine lauschige Höhle in der drei junge Braunbären auf die Welt gekommen sind. Fünf Monate verbringen sie im Schutz der Höhle und der Wärme ihrer Mutter…..
Doch dann ist es endlich soweit, der Frühling mit der langsamen Schneeschmelze beginnt und die drei kleinen Bärchen erblicken zum ersten Mal Licht und Sonne…

 

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Der Lebensraum der gezeigten Braunbären liegt in den Wäldern Finnlands, Norwegens und Schwedens, wo nun die kleinen Bärchen auf Erkundungstour gehen und da sie noch nicht Freund und Feind kennen, ist ihre Mutter immer in ihrer Nähe, es sei denn man klettert wagemutig auf einen Baum, wo sich dann andere Waldbewohner zeigen. Allerdings kommt es da schon mal zu brenzligen Situationen, denn jetzt im Frühling sind alle Tiere ausgehungert und sie kämpfen um jedes Stück Nahrung das sie ergattern können.

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Neben den abenteuerbereiten Mini-Bären kommen hier Wölfe, Rentiere, Luchse, aber auch Greifvögel wie der Bartkauz oder der Seeadler vor die Kamera, denen man beim Beutemachen zusehen kann, denn sie haben ein sehr feines Gehör, dass auch die Lebewesen unter der dicken Schneeschicht ausmachen kann….

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Possierlich sind auch die Gleithörnchen, die sich von Baum zu Baum schweben lassen.
Nicht nur für „ Die Bärenbande “ hier im Film gibt es viel zu sehen und zu lernen, auch der Zuschauer wird mit wunderschönen Landschafts- und Tieraufnahmen belohnt und wer einmal den kleinen Bärchen in die Augen geschaut hat, der schmilzt sowieso dahin….
Die Kameraleute haben hier zu allen Jahreszeiten gedreht, was sicherlich manchmal auch eine körperliche Herausforderung war, denn bei Minustemperaturen zu drehen, stelle ich mir nicht einfach vor. Man sollte vor ihnen den Hut ziehen, dass ihnen ein so charmanter Film gelungen ist!
Fazit: Auch wenn die Naturdokumentation im Hohen Norden spielt, schmilzt das Herz sofort, wenn man in die Augen der drei kleinen Bärchen schaut, die hier zusammen mit dem Zuschauer ihre Welt erkunden! Sehr sehenswert!
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Wildnis Yellowstone – Im Wechsel der Extreme

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Diese zweiteilige Dokumentation führt in den amerikanischen Nationalpark Yellowstone.
Wie schon im Titel verankert beschäftigt sich die bildbewaltige Serie mit dem schnellen Wechsel der Jahreszeiten von Winter und Sommer. Etwas dazwischen gibt es eigentlich nicht. Für die Tier- und Pflanzenwelt des Parks sind das zum Teil sehr raue Lebensbedingungen.

 

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Zu Beginn ist es Winter und der Zuschauer wird durch Nahaufnahmen von Wölfen begrüßt.
Es gibt Einblicke in einen Biberbau mit Jungtieren, die sich wie kleine Kinder um ihr Spielzeug streiten. – Herzerwärmend!
Man sieht einen Biber beim Baumfällen oder auch bei den Reparaturarbeiten am Bau. Im Innern des Bauwerks, dass zum Teil unter Wasser liegt, ist es bei klirrender Kälte 30° wärmer als draußen!
Dickhornschafe, die um ein Weibchen kämpfen folgen im Anschluss.
Die schneebedeckten Rocky Mountains dienen als traumhafte Kulisse im Verlauf der Serie.
Ein Rotfuchs in weißer Winterlandschaft auf Futtersuche kommt als nächste ins Bild. Er hat sich auf die widrigen Lebensbedingungen gut eingestellt, denn er hat ein sehr gutes Gehör und das erlaubt ihm auch die Geräusche unter der Schneedecke wahrzunehmen und mit einen „Köpper“ hechtet er hinter seiner Beute her, die er dann auch zu fassen bekommt…
Spielende Otter in weißer Natur krönen diesen Teil.
Die Landschaft und die Natur ist durch viele Vulkanausbrüche geformt worden und eine recht dicht unter der Erdoberfläche liegende riesige Magmakammer ist dafür verantwortlich,  dass es  an vielen Stellen im Park aus dem Erdinnern raucht und zischt. Geysire, heiße Quellen und Schlammtöpfe sind nur einige dieser brodelnden Phänomene.
Im zweiten Teil, bekommt man z.B. im Zeitraffer gezeigt wie schnell der Schnee verschwindet und plötzlich die Natur in vielen Farben erstrahlt und die Pflanzen erblühen. Die unzähligen Blüten haben nur kurze Zeit um den Insekten und Vögeln ihren Nektar zum Überleben anzubieten oder auch um sich selbst fortzupflanzen. Auch ist das saftige Grün ein Leckerbissen für viele größere Tiere….
Neben Wapitihirschen, Bären und Bibern sind bunte Schmetterlinge zu sehen und ein ganz besonders quirliger Gast labt sich an den Blüten: Ein Kolibiri. Und auch hier gibt es reichlich Konkurenz, wenn es um das Aufsaugen des Nektars geht und so kann man die kleinen Flugkünstler hier hautnah beim Kampf erleben…
Wildnis Yellowstone – Im Wechsel der Extreme punktet mit vielen Nahaufnahmen und ganz besonderen Einblicken in die Pflanzen- und Tierwelt wie  z.B. in eine Biberkinderstube mit Bildern, die einem das Herz aufgehen lassen. Außerdem kann man hier eindrucksvoll den schnellen Jahreszeitenwechsel bestaunen..
Fazit: Bildgewaltige eindrucksvolle Naturdokumentation, mit Einblicken, die einem das Herz aufgehen lässt. Sehr empfehlenswert!
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Andreas Kieling: Im Bann der Bären

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Bei National Geographic ist jetzt dieser eindrucksvolle Bildband von Andreas Kieling erschienen, der sich nicht nur als Buchautor, sondern auch als Dokumentarfilmer und Naturschützer einen Namen gemacht hat.
Der bekannte Tierfilmer erzählt hier von seinen Reisen nach Alaska, der Landschaft, der er sehr schnell verfallen ist, die ihn aber auch bis zum Äußersten gefordert hat und mehrmals ist er nur ganz knapp dem Tod entronnen.
Im Buch „Im Bann der Bären“ sind aus 25 Jahren Alaska-Abenteuer die besten Fotographien zusammengetragen. Neben den einzigartigen Fotos, die z.B. die Begegnungen mit den unterschiedlichsten Bärenarten zeigen, erzählt der Autor auch wie er das erste Mal Alaska bereist hat und wer ihn schon alles auf seinen immer monatelangen Expeditionen begleitet hat.
Die Bilder sprechen eine Sprache für sich und faszinieren den Betrachter. Gleich beim ersten Aufschlagen des Buches sieht man einen Fuchs neugierig direkt vor Andreas Kieling stehen, was bemerkenswert ist, denn Scheu vor den Menschen scheinen die Tiere dort kaum zu  kennen…
In einem Vorwort erzählt der Autor, warum er Alaska liebt. Vom Yukon River führen die Kapitel zum kältesten Berg der Erde in den Denai-Nationalpark. Die Begegnungen und das Leben mit den Grizzlybären allein und dann Jahre später mit seinem Sohn auf den Aleuten sind weitere Stationen in diesem Buch.
Welch eine ungeheure Anziehungskraft Alaska hat, spielgelt sich in den vielen atemberaubenden Fotos wieder, die man hier zu sehen bekommt. Das Gespür für die Tiere, die ihn an ihrem Familienleben haben teilnehmen lassen, kommt ganz deutlich zum Ausdruck, wenn man z.B.  Seite 145 aufschlägt, wo ein kleiner Bär mit seiner Mutter rumtollt.  Dass der Sohn von Andreas Kieling genau schon so begeistert von den Expeditionen ins Tierreich ist, erkennt man gut auf den vorliegenden Bildern.
Bewundernswert finde ich den ungeheuren Mut, den Andreas Kieling immer wieder aufgebracht hat um trotz der vielen durchgemachten extrem gefährlichen Situationen diese Landschaft zu bereisen und denjenigen einen Einblick in die wunderbaren Tierbegegnungen zu geben, die diesen Mut nie aufbringen würden.
Fazit:  Wie spannend und atembetraubend Tierbegegnungen in Alaska sein können, erfährt in diesem eindrucksvollen Bild- und Textband, den ich nur empfehlen kann!
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Viveca Sten: Tod in Stiller Nacht

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Ein neuer Fall für Thomas Andreasson!
Es ist der 24.12.2008 und Kommissar Andreasson freut sich auf die Festtage mit seiner Frau und der kleinen Elin auf der Insel Sandhamn. Doch leider wird die Festtagsstimmung durch den Fund einer Frauenleiche  draußem im Schnee jäh unterbrochen. Bei der Toten handelt sich um die bekannte Kriegsberichterstatterin Jeannette Thiels und was zu ihrem Tod geführt hat, ist anfangs nicht ersichtlich und erst die Obduktion bringt einen entscheidenden Hinweis und dann steht fest, es war Mord!
Beim Durchleuchten des Privatlebens der Toten wird klar, dass sie sich in einem unerfreulichen Sorgerechtsstreit um ihre Tochter Alice befand, aber auch ihre Reportagen waren nicht unumstritten und so muss Thomas mit seinen Kollegen in alle Richtungen ermitteln….
Auch Nora, die Jugendfreundin von Thomas hat wieder einen Part im Buch, der aber diesmal nichts mit der Kriminalhandlung zu tun hat. Doch wer die anderen fünf Bücher aus dieser Reihe kennt, der hätte sicherlich Nora vermisst, wenn ihre Figur hier nicht aufgetaucht wäre. Zu Weihnachten ist ihr Ex-Mann zu Besuch, was sie emotional auf eine harte Probe stellt, denn sie hat einen neuen Freund, der aber zu den Feiertagen nicht vor Ort sein kann. Auch beruflich gibt es Schwierigkeiten, die ihr Kopfzerbrechen bereiten…..
Nachdem nun feststeht,  dass die Frau ermordet wurde, stellt sich heraus, dass ihr PC fehlt. Hatte der Mörder es auf ihre neueste Veröffentlichung abgesehen? Ein USB-Stick als Sicherheitskopie muss irgendwo von ihr hinterlegt sein, da sind sich alle Befragten sicher, doch wo kann das sein?
Auch der sechste Fall „Tod in stiller Nacht“ wird von Stephan Schad gesprochen, was ich persönlich sehr schön finde, denn ich verbinde seine Stimme mittlerweile fest mit den Hörbüchern von Vivica Sten. Seine ruhige angenehme Vortragsart passt wunderbar zur Handlung und ich hoffe auf weitere Hörbücher in dieser Kombination.
Fazit: Stephan Schad als Vorleser ist fester Bestandteil der Reihe, was zu der gelungenen Fortsetzung der Reihe um Kommissar Andreasson beiträgt! Bitte mehr davon!

 

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