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Liza Marklund: Verletzlich

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Annika Bengtzon, die durch viele Bücher hindurch immer als toughe Journalistin ihren Weg gegangen ist, zeigt hier wie „Verletzlich“ sie doch auch in Wirklichkeit ist. Ohne ersichtlichen Grund ist sie zusammengebrochen und sie hat Panikattacken, die sie versucht mit Hilfe einer Therapie in den Griff zu bekommen,  doch dazu muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen……
Da dies offensichtlich das letzte Buch aus der Reihe sein soll, gibt es auch keinen neuen Fall an dem Annika arbeit, vielmehr wird über die Umstrukturierung der Zeitung berichtet und plötzlich ist Annikas Arbeitsplatz nicht mehr sicher…
Wer das vorherige Buch „Jagd“ gelesen hat, der ist hier jetzt im Vorteil, denn es geht um den Prozess gegen den „Zimmermann“ Ivar Berglund, der wegen Mordes vor Gericht steht und im letzten Buch sein Unwesen getrieben hat….
Während des Prozesses bekommt man zwar Einblick ins Geschehen, aber so richtig zu greifen bekommen habe ich die Handlung erst, als ich stellenweise das vorherige Buch noch einmal gelesen habe, denn da hat Annika Bengtzon reichlich über den Fall recherchiert und berichtet….
Wie bereits oben erwähnt, muss Annika sich ihrer schmerzlichen Vergangenheit stellen zu der auch der Tod ihres Freundes Sven und ihres Vaters gehören. Das Familienleben mit einer dem Alkohol zugewandten Mutter und ihrer Schwester Birgitta war nicht immer einfach. Die beiden Schwestern haben heute keinen engen Kontakt und als Birgitta dann spurlos verschwindet, weiß Annika eigentlich nur sehr wenig über sie. Doch da Birgitta sie in zwei SMS um Hilfe gebeten hatte, macht Annika sich auf die Suche nach ihr und sie besucht dazu die Schauplätze ihrer Kindheit u.a. das von ihr so geliebte Sommerhaus der Großmutter, dass mittlerweile leer steht….
Die Suche nach Birgitta wird dann zum eigentlichen Kriminalfall, denn nach ihrer Arbeit war sie nicht mehr nach Hause gekommen zu Mann und Kind und niemand kann sagen wo sie ist. Annika fängt wie gewohnt an zu recherchieren und im Verlauf gerät sie dann selbst in größte Lebensgefahr…..
Mit diesem Buch endet die Reihe um Annika Bengtzon und auch der im vorherigen Buch Jagd  erzählte Krimalfall findet hier seinen Abschluss. Hatte ich anfangs etwas Schwierigkeiten den vor Gericht verhandelten Fall revuepassieren zu lassen, so dass ich ihn erst noch einmal etwas im vorherigen Buch nachlesen musste, ist die Suche nach Annikas Schwester war dann wieder spannend und in gewohnter flüssiger Art geschrieben, so dass man hier von einem würdigen Ende der Reihe sprechen kann.
Fazit: Würdiger spannender Abschluss der Reihe um die Journalistin Annika Bengtzon

 

 

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