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Paul Finch: Rattenfänger

 

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Der zweite Fall für Mark Heckenberg , kurz „Heck“ genannt, der in England für das Dezernat für Serienverbrechen von Scotland Yard arbeitet.
Dieses Buch ist nichts für Leute mit schwachen Nerven, das sei schon mal vorweg erwähnt, denn diesmal sind die Verbrechen dermaßen bizarr und brutal, die hoffentlich nur der Phantasie des Autors entsprungen sind!
Es passieren Morde die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, entweder hat Kommissar Zufall seine Hände im Spiel oder ein ausgeklügeltes Gehirn hat diese Morde geplant. Über diese Thesen zerbricht sich Heck anfangs den Kopf, denn wo ist der gemeinsame Nenner von diesen Morden: Erst findet eine Polizeistreife einen offensichtlich bei lebendigem Leib eingemauerten Mann, ein Liebespaar wird während eines Schäferstündchens mit einem Pfeil durch das Herz geschossen und im Verlauf werden dann drei gekreuzigte Tote in aller Öffentlichkeit zur Schau gestellt, grrrr!
Der Polizeiapparat arbeitet auf Hochtouren und die Spurensicherung findet dann endlich einen brauchbaren Fingerabdruck, der zu einem Verdächtigen führt und ein zweiter Hinweis durch DNA-Abgleich führt zu einem weiteren Verdächtigen. Um den Verdacht zu erhärten, werden die beiden observiert und dabei kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall, in deren Verlauf Heck reichlich Blessuren einstecken muss und ein Kollege schwer verletzt ins Krankenhaus kommt.
Da die Öffentlichkeit immer informiert werden muss, wird eine neue Pressesprecherin eingestellt, die erst ganz engagiert und tapfer während der Ermittlungen der Pressemeute Rede und Antwort steht, doch dann irgendwann das Handtuch wirft, doch die ersehnte Ruhe stellt sich nicht ein, denn ihr Gesicht erscheint in allen Medien und erreicht auch so den Mörder…..
Wie bereits erwähnt, ist dies nichts für Leser mit schwachen Nerven, aber der ThrillerRattenfängerist im wahrsten Sinne brutal spannend und wartet mit einem Showdown auf, der einem Angst und Bange macht. Nur wie auch beim ersten Buch von Paul FinchMädchenjägerfand ich die sehr ausführlichen Handlungsbeschreibungen für entbehrlich, aber sonst hoffe ich auf einen weiteren Fall für Mark Heckenburg.
Fazit: Nichts für schwache Nerven, denn das Buch ist brutal spannend!
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