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Death in Paradise – Staffel 4

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Sowie die DVD im Player gestartet ist, ertönt Reggie-Musik mit Wiedererkennungswert!  Krimi-Liebhaber wissen sofort bei dieser Melodie, dass es in die Karibik geht, wo auf der fiktiven Insel Saint Marie wieder der Einsatz von DI Humphrey und seinem Team  gefragt ist. Zwar kommt der DI immer noch etwas tolpatisch daher, aber sein messerscharfer Verstand lauert im Verborgenen, auch wenn er mal wieder seine Überlegungen auf Servietten schreibt….Durch seine etwas „lausbubenhafte“, aber sehr charmante Art wähnen sich die Täter oftmals in Sicherheit, aber am Ende knackt DI Humphrey jedes so undurchsichtige Rätsel und verblüfft so immer wieder aufs Neue…..

Picture shows: Humphrey (KRIS MARSHALL)

Seine kleinen „Eigenarten“ werden von seinem Team mittlerweile akzeptiert und nach getaner Arbeit trifft man sich noch gern auf einem Drink oder Tänzchen, so dass hier das karibische Feeling direkt ins Wohnzimmer des Zuschauers schwappt…..
Gleich in der ersten Folge  von insgesamt acht wird in „Death in Paradise – Staffel 4“ während einer Séance ein Mann erstochen, während alle Teilnehmer sich an den Händen halten um Kontakt mit einer Verstorbenen aufzunehmen. Alle Teilnehmer betonen ihre Unschuld und so kommt nur der herbeigerufene Geist der Verstorbenen als Täter in Frage….
Die weiteren Fälle sind nicht weniger knifflig:
Ein Eintopf aus selbstgesuchten Kräutern, der nach einem alten Rezept zubereitet wurde,  führt offenbar zum Tod eines Laiendarstellers.                      
Der Mord in einem von innen verschlossenen Raum lässt die grauen Zellen der Ermittler routieren….
Der Sänger einer Rockband wird tot aufgefunden, offenbar starb er durch einen Stromschlag…..
Die Fälle sind allesamt nicht auf den ersten Blick zu durchschauen, sondern sind teils auch in der Vergangenheit verankert.
Zwar sind Darstellerwechsel nicht immer passend, aber hier ist es gut gelungen, so dass es hoffentlich noch weitere, mit dem ganz besonderen Humor angereicherte, Fälle aus der Reihe gibt !

Picture shows: (L-R) Florence (JOSEPHINE JOBERT), Humphrey (KRIS MARSHALL), Dwayne (DANNY JOHN JULES) and JP (TOBI BAKARE)

Fazit : Trotz Wechsel im Ermittlerteam bleibt der besondere Flair der Serie erhalten, so dass man durchaus weitere Folgen davon vertragen könnte !

 

 

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Arnaldur Indridason: Schattenwege

Ich kann sagen, ich habe bis jetzt alle in Deutschland erschienenen Krimis des isländischen Autors gelesen oder gehört und ich bin immer wieder begeistert von den spannenden Geschichten aus seiner Feder. Sein Erzählstil ist flüssig, anschaulich, nie langweilig und die Ermittler sind sehr ausdauernde und akribisch arbeitende Menschen, die jedem auch nur kleinsten Hinweis nachgehen um den Kriminalfall zu lösen und wenn es Jahre dauert – wie hier in „Schattenwege“ um den Täter zu überführen und dingfest zu machen. Viele Bücher von Arnaldur Indridason sind bereits verfilmt, wie z.B. die Kommissar-Erlendur-Krimis!
Die Gesamthandlung von „Schattenwege“ setzt sich aus zwei Zeitebenen zusammen, wo jeweils ein Kriminalfall stattfindet und die nebeneinander erzählt werden.  Jeder für sich ist schon interessant und spannend und man hat keine Schwierigkeiten von 1944 in die Jetztzeit und zurück zu wechseln. Neben der Krimi-Handlung schildert der Autor eindrucksvoll die Lebensumstände in Kriegszeiten mit amerikanischen Soldaten, die in Reykjavik stationiert sind. Auch gibt er Einblick in die isländische Sagen- und Mythenwelt und verbindet dann dies als Beiwerk zu einem sehr spannenden Buch, das ich kaum aus den Händen legen konnte, so fesselnd ist es geschrieben.
1944 findet ein Liebespaar, das sich aus einer isländischen Frau und einem amerikanischen Soldaten zusammensetzt, während eines Stell-dich-eins in der Nähe des Nationaltheaters die Leiche einer Frau, die wie sich später herausstellt, erdrosselt wurde. Sie verständigen aber auf Drängen des Mannes nicht die Polizei, sondern flüchten vom Fundort. Sie werden dabei beobachtet und so geraten sie unter Verdacht etwas mit dem Tod der Frau zu tun zu haben. Der isländische Polizist Flóvent wird daher von einem amerikanischen Militärpolizisten mit Namen Thorson bei den Ermitttlungen unterstützt…..
In der Jetztzeit wird in seiner Wohnung ein alter Mann tot aufgefunden. Alles deutet auf den ersten Blick daraufhin, dass er während des Mittagsschlafes verstorben ist, doch die Obduktion bringt dann etwas zu Tage, dass daraus ein Mordfall wird…..
Die Identität des Mannes stellt sich schnell raus, sein Name ist Thorson und in seiner Wohnung findet man Zeitungsausschnitte über den oben geschilderten Mordfall…..
Es handelt sich hier tatsächlich um den ehemaligen Militärpolizisten Thorson, der den Fall der ermordeten jungen Frau untersucht hat…. Warum wurde er ermordet?
Nun, dass sollte jeder selbst herausfinden, denn ich kann dieses spannende Buch nur jedem Krimi-Liebhaber empfehlen.
Fazit: Arnaldur Indridason ist ein sehr guter Geschichtenerzähler, der genau weiß wie er seine Leser fesseln kann, so dass man das Buch nicht mehr aus den Händen legen mag und die Seiten nur so dahinfliegen! Diesen Island-Krimi kann ich nur empfehlen!
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