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Monika Rößiger/Dietmar Nill: Wilde Tiere in Deutschland

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Der Titel dieses Bildbandes ist hier Programm. Auf dem Cover sieht man einen großen gelben Schnabel und zwei wunderschöne braune Augen, die von hellbrauen Federn ummantelt sind. Und an diesen Augen kommt man einfach nicht vorbei! Sie gehören zu einem Seeadler, was ich spontan nicht hätte sagen können, doch im Vorwort dieses Buches erwähnt Andreas Kieling es. Der bekannte Tierfilmer ist genau wie ich begeistert von den wunderbaren Bildern, die hier Dietmar Nill (bereits mehrfach ausgezeichnet für seine Naturfotografien) gelungen sind. Jeder der schon einmal versucht hat ein Tier in seiner Umgebung abzulichten, der weiß wieviel Geduld und Zeit man haben muss, um so beeindruckende Fotos zu bekommen.
Die Biologin und Wissenschaftsjournalistin Monika Rößiger hat zu den Bildern die Texte verfasst und so bekommt man noch mehr Einblick, wo die Bilder entstanden sind (obwohl sie auch schon allein sehr viel aussagen) und wer sich darauf tummelt, schwimmt, fliegt oder krabbelt.
Die ersten Seiten zieren Bilder u.a. von einem Waschbären, einem grünen Frosch oder auch Schmetterlingen. Der Inhalt ist in sechs Kapiteln unterteilt und beginnt mit Im Reich der Robben und befasst sich mit der Rückkehr der Wölfe und endet bei den Akrobaten im Hochgebirge um nur einige zu nennen.
Wer nun genau wie ich überlegt hat, wie der gesamte Kopf des Greifvogels aussieht, der das Cover ziert, der findet dann auf Seite 31 ein Portrait des Seeadlers, das so lebensecht ist, dass man versucht ist über die Federn zu streichen…
Hobbymäßig fotografiere ich alles was kreucht und fleucht in meinem Garten. So ist mir auch schon der eine oder andere Vogel vor die Linse gekommen, nur meinen Lieblingsvogel, den Eisvogel, habe ich noch nicht erwischt, denn er ist einfach zu scheu bzw. zu schnell, dass mir da ein Schnappschuss gelungen wäre. Dietmar Nill hat da bestimmt ganz andere Apparate und mehr Geduld als ich und ihm ist ein wunderschönes Foto von diesem farbenprächtigen Vogel gelungen und man kann es auf Seite 117 bestaunen.
Auf Seite 113 muss man aufpassen, dass der Sperber nicht gleich aus dem Buch fliegt oder auf Seite 132 das Eichhörnchen vom Baum herunterflitzt.
Dies ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was man in „Wilde Tiere in Deutschland“ zu sehen bekommt. Durch die erklärenden und informativen Texte kann man genau nachvollziehen, wo die Fotos entstanden sind. Man nimmt teil an der Reise quer durch ganz Deutschland, die der Fotograf unternommen hat um die Tiere und Landschaften abzulichten und die man in diesen eindrucksvollen Bildern bewundern kann.
Fazit: Das Coverbild lockt den Betrachter an und man taucht ein in wunderschöne Tier- und Landschafsbilder, die für sich selbst sprechen und einfach nur faszinieren!

 

 

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Die Brut des Adlers

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Der Flimklassiker, der 1984 produziert wurde, erscheint nun überarbeitet und mit neu eingefügten zuvor geschnittenen Szenen.
Rutger Hauer und Kathleen Turner spielen u.a. in diesem Film, in dem es um Naturschutz und den ganz besonderen Schutz eines vom Aussterben bedrohten Weißkopfseeadlers geht.  Ein Paar dieser Adlerart nistet auf einer in Privatbesitz befindlichen Insel. Sie gehört Jim Malden (Rutger Hauer), der dort wie ein Einsiedler lebt und sich vehement gegen Wilderer oder sonstige Eindringliche auf seiner Insel wehrt. Sein einziger Außenkontakt sind Stella Clayton (Kathleen Turner) und ihr Sohn. Stella betreibt einen Laden, in dem Jim ab und zu seine Lebensmittel einkauft.
Eines schönen Tages taucht der bekannte Bergsteiger Mike Walker in der Gegend auf. Was niemand weiss, er will Geld für seine nächste Bergbezwingung auftreiben. Der dubiose Sammler J.P. Whittier macht ihm ein sehr gutes Angebot: Er soll die Eier des vom Aussterben bedrohten Seeadlerpaares für ihn stehlen. Fest entschlossen diese Eier aus dem Nest zu holen, macht er sich auf in die Gegend. Dort trifft er Stella und er macht ihr den Hof, doch die hat nur Augen für Jim.
Trotz Wahrung aus mehreren Richtungen macht sich Mike auf und stattet der Insel als Fotograf getarnt einen Besuch ab. Dort dauert es nicht lange und er trifft auf Jim, der ihn dann auch auf der Insel campen lässt. Zwischen den Männern entsteht langsam eine gewisse Freundschaft. Doch Mikes Auftraggeber drängt darauf endlich die Einer in seinem Besitz zu bekommen.
Während Jim nicht auf der Insel ist, steigt Mike die glatten Felswände empor und es dauert nicht lange und der Adler greift den Eindringling an….
Rutger Hauer als Einsiedler Jim ist mal was anderes, da man ihn ja eigentlich eher aus Actionfilmen kennt. Der Filmklassiker bietet auch noch schöne Musik, die von Maurice Gibb komponiert wurde.
Fazit: Der Filmkassiker „Die Brut des Adlers“ ist auch nach so vielen Jahren immer noch sehenswert

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