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New Blood – Tod in London

Eine neue quirlige, actionreiche, mit frischen und bekannten Darstellern versehene britische Krimi-Reihe erobert den Bildschirm.
New Blood “ würde ich frei mit „frisches Blut“ übersetzen und ich denke die Macher der Serie meinen damit die „Figuren/Rollen“ der beiden jungen, engagierten, aber auch noch etwas unerfahrenen „Aushängeschilder“ der Serie, nämlich Arash Sayyad kurz Rash , der als Streifenpolizist durch eine „kluge“ Bemerkung gegenüber eines Ermittlungsbeamten an einem Tatort nun die Chance bekommt als Trainee-Detectiv „richtige“ Polizei-Arbeit im Criminal Police Department zu schnuppern.

Das ist die Gelegenheit für ihn sich so richtig in die Arbeit reinzuhängen, was allerdings sein älterer Kollege und „Partner“, – wunderbar „brummelig“ gespielt von Mark Addy, den ich noch als „Tänzer“ in „Ganz oder gar nicht“ in Erinnerung habe – meistens ganz anders sieht, aber allerdings auch erkennen muss, dass Rash durchaus ermittlerische Fähigkeiten besitzt….
Der zweite junge Gesicht gehört zu Stefan Kowolski, der sich seine Lorbeeren beim SFO dem Staatlichen Betrugsdezernat verdienen will. Er ermittelt vielfach undercover, so dass es dann und wann schon mal ganz schön brenzlich für ihn wird…..
Die erste Folge dreht sich um unsaubere Machenschaften eines Pharmakonzerns, in der nächsten geht es um Korruption auf einer Großbaustelle und im dritten und hoffentlich nicht letzten Fall der Serie um dunkle Geschäfte, die zu einer Hilfsorganisation für Projekte in Afrika führen.
Neben den unterschiedlichen Ermittlungsansätzen die Rush und Stefan immer wieder beruflich aufeinanderprallen lassen, entwickeln die beiden dann eine Freundschaft, die allerdings von Rush noch etwas skeptisch betrachtet wird, da Stefan offensichtlich Gefallen an seiner Schwester Leila, die als Krankenschwester arbeitet, gefunden hat. Auch um aus ihrem bisherigen häuslichen Umfeld herauszukommen, sind Rush und Stefan anfangs allein, dann im Verlauf gemeinsam auf Wohnungssuche, was in London auch kein so einfaches Unterfangen ist…

Ermittlungstechnisch findet sich hier ein neuer Ansatz,  die beiden frischen Gesichter Rush und Stefan kommen sympathisch rüber und werden durch bekannte Darsteller in den Folgen unterstützt, so dass daraus eine sehenswerte, unterhaltsame und mit einer guten Prise Humor gewürzte britische Kriminalserie geworden ist, die gern fortgesetzt werden darf!
Im Bonusmaterial erfährt man einiges über die Entstehung der Serie (Making of) und geschnittene Szenen (Deleted Scenes) kann man auch noch zu Vervollständigung anschauen.
Fazit: Actionreiche, sehenswerte, mit frischen Gesichtern besetzte britische Krimi-Serie, die durchaus Potential für eine Fortsetzung hat!

 

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