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Modus – Der Mörder in uns – Staffel 2

Edel:Motion VÖ 12.10.18

Im Januar letzten Jahres hatte ich hier die erste Staffel „Modus“, basierend auf der Romanvorlage „Gotteszahl“ der norwegischen Autorin Anne Holt,  vorgestellt.  Die Verfilmung fand ich zwar recht spannend und unterhaltsam, aber auch an manchen Stellen inhaltlich schwächelnd und nicht ganz überzeugend, obwohl ich keine Vergleiche zum Buch ziehen konnte.
Nun ist die zweite Staffel „ Modus – Der Mörder in uns – Staffel 2“ basierend auf dem Buch „Die Präsidentin“ von Anne Holt erschienen. Auch dieses Buch habe ich nicht gelesen und kann erneut keine Vergleiche anstellen.
Zum Inhalt:

Die US-Präsidentin Helen Tyler (Kim Cattrall) ist zu einem Staatsbesuch in Stockholm angekommen und sie wird von einigen FBI-Mitarbeitern – wovon Agent Warren Schifford einen wichtigen Part übernimmt  – und ihrem eigenen Sicherheitsdienst begleitet. Doch die Hauptverantwortlichkeit für die Sicherheit der Präsidentin liegt bei der schwedischen Polizei.
Alles ist genau geplant und durchorganisiert und da ist es schon ein herber Schlag für die Verantworlichen, dass die Präsidentin  trotz höchster Vorsichtsmaßnahmen aus ihrer Unterkunft spurlos verschwindet….
Ingvar Nyman von der schwedischen Polizei kennt man bereits aus der ersten Staffel. Er fungiert dann im Verlauf der Handlung als Verbindungsmann zwischen der Polizei und dem FBI.

Nyman lebt mittlerweile mit der psychologischen Profilerin Johanne Vik zusammen, die hochschwanger ist. Auch sie ist aus der ersten Staffel gut bekannt und sie wird auch dieses Mal zu den Ermittlungen hinzugezogen…
Während die Suche auf Hochtouren läuft, trifft Johanne auf Warren Schifford und plötzlich holt sie ihre Vergangenheit wieder ein, denn die beiden kennen sich aus Washington, wo es zu einem folgenschweren Zwischenfall kam….

Während die Präsidentin verschwunden bleibt, kommt es zum Kompetenzgerangel zwischen den verschiedenen Sicherheitskräften, Geheimdiensten und der schwedischen Polizei. Außerdem macht ein Gerücht die Runde, dass in den eigenen Reihen ein Maulwurf sein Unwesen treibt….
Um bei den Ermittlungen voranzukommen,  startet die hochschwangere Johanne einen Alleingang um die Präsidentin zu finden..
Die Rolle der amerikanischen Präsidentin mit Kim Cattrall zu besetzen, fand ich eigentlich ganz gut, die Story um sie herum hatte aber doch einige Wackler, so dass in Sachen Spannung einiges auf der Strecke bleibt.
Wer oder was hinter dem Verschwinden der Präsidentin steckt, bleibt lange Zeit nebulös. Besonders das Aufarbeiten von Johannes Vergangenheit fand ich eher störend als wegweisend. Besonders gewagt und irgendwie unrealistisch fand ich auch ihren Alleingang bei der Suche nach der Präsidentin, so dass ich hier nur von durchschnittlicher Krimi-Kost sprechen möchte.
Fazit: Schade, Staffel 2 schwächelt inhaltlich, was auf Kosten der Spannung geht, daher nur 3 von 5 Punkten

 

 

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Kommissar Beck – Staffel 6 – Episoden 1 – 4 –

Edel Motion VÖ 25.05.18

Im November 2016 hieß es ja Abschied nehmen von der Filmfigur Gunvald Larsson, die die Serie „Kommissar Beck“ mitgeprägt hat und der ich immer noch ein wenig nachtrauere….
Nun ist einige Zeit vergangen und Kommissar Beck hatte sich ja  inStaffel 5“ in den Ruhestand verabschiedet, den er auch in der ersten Folge „Kommissar Beck Staffel 6“  u.a. zusammen mit seiner Tochter Inger zwar geniest, aber er ist auch nachdenklicher geworden und man hat das Gefühl, der „Mittelpunkt des Lebens“ war seine Arbeit als Kriminalist, die ihm nun doch irgendwie fehlt. 
Als ihn dann jemand vom Nachrichtendienst kontaktiert und ihn um Hilfe in einem brisanten Fall bittet, da er bereits früher beruflich Kontakt zu einer Familie mit Migrationshintergrund hatte und nun der älteste Sohn wegen Terrorverdacht gesucht wird, braucht es nicht viel und Martin Beck schlüpft wieder in die Ermittlerrolle…
Durch den Fall um eine vermisste Studentin, der von Becks altem Team bearbeitet wird, welches vorerst von Steinar Hovland geleitet wird, kreuzen sich immer wieder ihre Wege, denn offenbar war die Vermisste mit dem jüngeren Bruder des Terrorverdächtigen befreundet…..
Wie es dazu kommt, dass Martin Beck doch wieder auf der Polizeidienststelle anzutreffen ist, verrate ich nicht, denn die vier Fälle sind wie gewohnt thematisch interessant/brisant, verlangen viel Ermittlungsarbeit vom Team und halten auch weiterhin den „Charakter“ der Serie aufrecht.
Besonders spannend und sehr gut gespielt fand ich die dritte Episode auf dieser DVD, wo es um den (Unfall)Tod einer Frau geht, die nebst ihrer Tochter unter falscher Identität gelebt hat um ihrem brutalen Ex-Mann zu entkommen. Das ging einige Zeit gut, da er eine Haftstrafe absaß, nun ist er frei. Hat er herausgefunden, wo die beiden leben?
Wie bereits oben erwähnt, trauere ich immer noch etwas um die Serienfigur Gunvald Larsson und da hilft auch der „nette Nachbar“ von Martin Beck mit seinen ganz besonderen „Balkon-Gesprächen“ nicht so ganz darüber hinweg. Die Serie lebte für mich vom „Zusammenspiel“ zwischen Beck und Larsson, was meiner Ansicht nach  von keiner neuen Figur in der aktuellen Staffel der Serie aufgefangen werden kann. Nichtsdestotrotz ist auch die sechste Staffel spannend, unterhaltsam und sehenswert.
Fazit: Der reaktivierte „Beck“ kommt gut an und die neue Staffel ist wieder spannend, unterhaltsam und sehenswert.

 

 

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Anna Karolina Larsson: Unersättlich

Piper Verlag

Das Krimi-Debüt der Autorin mit dem Titel „Der Pavian“  hatte ich in der Hörbuchfassung genossen, wo man die junge toughe Polizistin Amanda Paller kennenlernt, die bei ihren beruflichen Recherchen sich auch ab und an am Rande der Legalität bewegte..
In „Unersättlich sind drei Jahre vergangen und Amanda ist mittlerweile alleinerziehende Mutter,  aber auch weiterhin als Polizistin in  Stockholm tätig. Weitere Figuren aus dem ersten Buch tauchen im Verlauf der Handlung auch wieder auf, wie z.B. Amandas ehemaliger Kollege Magnus, der eine Haftstrafe im Gefängnis verbüßt; dessen Ex-Frau Pia und jetzige stellverstretende Staatsanwältin, die im aktuellen Fall mit Amandas Abteilung zusammenarbeitet. Auch Adnan Nasimi, der in kriminelle Machenschaften im Drogenmilieu verwickelt war, kommt nach einen langen Auslandsaufenthalt wieder zurück nach Schweden….
Das sind nur einige der Hauptakteure die auch diesmal eine tragende Rolle im aktuellen Handlungverlauf übernommen haben. Wer das erste Buch nicht kennt, wird aber von der Autorin durch geschickte „Einlassungen“ in Kenntnis gesetzt, so dass man keine Schwierigkeiten hat, die Personen einzuordnen und der Handlung zu folgen.
Die Inhaltsangabe auf der Coverrückseite spricht von „Kannibalenmorden“, die von völlig unbedarften Personen im Drogenrausch an ihren Angehörigen begangen werden. Ich hatte erst bedenken, dass mich jetzt im „Zombie“-Bereich bewege, aber dem ist nicht so. Zwar schildert die Autorin die wirklich brutalen und blutrünstigen Morde detailliert, aber durch die vielen Nebenschauplätze,  die weitreichenden Recherchen im Drogenmilieu und auch die privaten Handlungsstränge  verteilt sich der Gruselfaktor ganz gut.
Die Sprache ist teils deftig und ungeschönt, passt aber zum ganzen Milieu in dem dieser Krimi spielt.
Schnell hatte ich mich wieder an die Figuren und ihre zwischenmenschlichen Beziehungen erinnert und konnte alles gut zuordnen. Durch die vielschichtige und aus unterschiedlichen Handlungssträngen zusammengefügte spannende Gesamthandlung war ich sehr schnell im Geschehen gefangen und hatte große Mühe mich vom Buch zu lösen. Zwar sind die Morde hier nichts für schwache Nerven, aber wohl dosiert eingefügt und man wird durch die umfangreichen Nebenschauplätze schnell abgelenkt, so dass ich hier von Spannung mit Gänsehauteffekt sprechen möchte, was mir gut gefallen hat.
Ich kann nur hoffen wieder von Amanda Paller und Co. zu hören, denn es gibt doch das eine oder andere Fragezeichen, dass vielleicht noch erklärt bzw. Stoff für eine Fortsetzung der Reihe ist.
Fazit: Krimi-Handlung mit wohldosiertem Gänsehauteffekt, die von Anfang an spannend, teils in rauher Sprache abgefasst, aber durchweg so fesselnd ist, dass ich hier von einem Page-Turner sprechen möchte und auf eine Fortsetzung der Reihe hoffe!

 

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Modus – Der Mörder in uns – Staffel 1

Basierend auf der Buchvorlage „Gotteszahl“ der norwegischen Krimi-Autorin Anne Holt – die ich nicht gelesen habe und daher auch keine Vergleiche diesbezüglich ziehen kann – ist diese vierteilige düstere, teils sehr heftige Verfilmung entstanden.
Nordic-Crime-Serien/Verfilmungen  sehe ich sehr gern, denn da ist eigentlich immer spannende Unterhaltung garantiert. Viele der mitwirkenden Schauspieler in „Modus“ waren mir daher durchaus bekannt. Ohne hier etwas vorweg zu nehmen, möchte ich aber besonders die schauspielerische Leistung von Esmeralda Struwe loben, die hier die elfjährige autistische Tochter der Psychologin  Johanne Vik spielt, was ihr wirklich gut gelungen ist….
Die ganze Handlung spielt im eisigen schneebedeckten Winter, was für eine ganz besondere „fröstelnde“ Stimmung sorgt:
Gleich zu Beginn der ersten Folge passiert in einem Hotel, wo Johanne Vik mit ihren beiden Töchtern an einer Hochzeitsfeier teilnimmt, ein Mord. Stina wird ungewollt Augenzeugin und sieht aus einiger Entfernung dem Täter genau in die Augen, aber sie sagt kein Wort über dieses schreckliche Erlebnis ………
Dies ist erst der Anfang einer Mordserie, die Kommissar Ingvar Nyman Kopfzerbrechen bereitet. Das erste Opfer war eine bekannte TV-Köchin, dann folgt der aufsehenerregende Mord Heiligabend an einer Bischöfin und kurze Zeit später wird ein junger Künstler ermordet aufgefunden….

Die kleine Stina wird von ängstigenden Alpträumen geplagt und ihre Mutter versucht dahinter zu kommen, weshalb sie so traumatisiert ist. Als sich dann langsam herausstellt, dass Stina offenbar in Gefahr schwebt, weil sie den Mörder im Hotel gesehen hat, entschließt sich Johanne Vik, die seit einiger Zeit nicht mehr aktiv ihren Beruf ausübt, doch wie zu früheren Zeiten bei der Kriminalpolizei wieder mit Kommissar Nyman zusammen zu arbeiten…

Langsam kristallisieren sich Verbindungen zwischen den Mordopfern heraus und es wird ein Wettlauf mit der Zeit, denn der Mörder ist nicht nur auf der Suche nach Stina, sondern er hat ein weiteres Opfer im Visier…..
Also am besten schaut man sich – wie ich – alle vier Teile gleich hintereinander an und man sollte schon gute Nerven haben, denn hier wird brutal gemordet! Die düstere  ungewisse Anspannung herrscht lange vor, doch als es dann um die Auflösung bzw. das Warum geht, war ich eigentlich etwas enttäuscht, denn nach so viel „Mördersuche“ hätte ich mir dann doch ein etwas anderes Ende gewünscht, zumal hier ja auch eine Psychologin mit von der Partie ist. Allerdings hatte ich mit genau dieser „Figur“ auch so meine Schwierigkeiten, da hätte ich mir etwas mehr „Sachverstand“  gewünscht bzw. andere Reaktionen erwartet…..
Nichtsdestotrotz wird man hier gut unterhalten und besonders die kalte Jahreszeit passt zum Filminhalt.
Bonusmaterial auf der Blu-ray und ein Booklet mit Interviews mit den Darstellern gibt es noch obendrauf.
Fazit: Düstere skandinavische Krimi-Serie, die zwar spannend unterhält, aber doch an manchen Stellen etwas schwächelt

 

 

 

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Alexander Söderberg: Der zweite Sohn

Nachdem ich 2013 den ersten Teil „Unbescholten“ gelesen habe und sehr spannend fand, ist nun mit „Der zweite Sohn“ die Fortsetzung erschienen.
Nachdem im ersten Teil die bis dato unbescholtene schwedische Krankenschwester Sophie Brinkmann während ihrer Arbeit im Krankenhaus in Stockholm den spanischen Geschäftsmann Hector Guzman kennen und lieben gelernt hat, passiert dann einiges, was den charmanten Hector von einer ganz anderen Seite zeigt und Sophie erkennen muss dass ihr Liebster in kriminelle Machenschaften verwickelt ist. Während eines Treffens mit Hector wird dann Sophie Zeugin einer schwerwiegenden Straftat und das Buch endet damit, dass Hector durch eine schwere Verletzung ins Koma fällt….
Das zweite Buch beginnt damit, dass der Bruder von Hector Guzman bei einem Bombenattentat ums Leben kommt….
Sophie Brinkman wurde zwangsmäßig von Hectors Geschäftspartner Aron Geisler wegen ihres Insiderwissen dazu verpflichtet, die großen Drogenbosse bei Laune zu halten, denn niemand darf erfahren, dass Hector im Koma liegt, denn dass hätte weitreichende Konsequenzen……
Die Option, dass Sophie ganz abtaucht und sich nur noch um ihren querschnittsgelähmten Sohn Albert kümmert, kam für Aron Geisler nie in Frage und so fügt sie sich schweren Herzens in ihr Schicksal und erledigt nach außen hin, alles was von ihr verlangt wird….
Doch die anderen Organisationen scheinen das Spiel zu durchschauen und sie drängen darauf Hector selbst zu sprechen und ihnen ist dabei jedes Mittel recht und im Verlauf der Handlung wird Albert entführt und Sophie hat nur noch ein Ziel vor Augen, sie will ihren Sohn zurück, komme was da wolle……
Ob man ohne Vorkenntnisse des ersten Buches hier in die Story hineinrutschen kann, kann ich schwer beurteilen, obwohl es immer wieder Hinweise auf die Vorfälle aus der Vergangenheit gibt, die zu der aktuellen Situation geführt haben, sind die Handlungen mancher Personen nicht immer gleich einzuordnen um ins Geschehen einzutauchen….
Auch beim Lesen dieses Buches darf man sich nicht ablenken lassen, denn die Handlung ist sehr temporeich, personenstark und mit vielen Ortswechseln behaftet. Am Ende des ersten Buches fand man in Form einer Liste als Leser noch eine kleine Hilfestellung, so dass man Namen und Orte zuordnen konnte, das fehlt im aktuellen Buch, was aber sehr hilfreich gewesen wäre…
Sophies Handeln ist eine Gratwanderung zwischen Gut und Böse und manches Mal konnte ich es auch nicht richtig einordnen, für welche Seite sie sich nun entscheidet, nur eins ist ganz sicher, für ihren Sohn kämpft sie mit allen Mitteln!
Nichtsdestotrotz fand ich das temporeiche Buch spannend und mit meinen Vorkenntnissen dann auch nachvollziehbar. Es endet so, dass man auf eine Fortsetzung hofft, die es hoffentlich bald gibt!
Fazit: Spannende temporeiche Fortsetzung, die noch auf ein weiteres Buch hoffen lässt…
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100 Code

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Ein Serienkiller, der Kontinent übergreifend mordet,  steht im Mittelpunkt des Geschehens dieser zwölfteiligen Krimisserie mit dem Titel „100 Code “.
Besonders beachtenswert sind die beiden Hauptdarsteller: Michael Nyqvist (vielen bestimmt bekannt aus der Verfilmung der „ Millennium Trilogie“) und Dominic Monaghan (bekannt z.B.  aus „Der Herr der Ringe“) als ungleiches Ermittlerduo, das im schwedischen Stockholm in einer landschaftlich sehr ansprechenden Kulisse einen Serienkiller sucht.
Beide Ermittler haben so ihr Päckchen zu tragen und besonders Mikael Eklund (Michael Nyqvist) plant bei der Polizei zu kündigen und bei einem privaten Sicherheitsdienst anzufangen. Genau in diese Planungen hinein kommt Thomas Conley (Dominic Monaghan) aus New York angereist. Er verfolgt die Spur eines Serienkillers, der in den USA immer in den Wintermonaten jeweils zwei Frauen auf ganz perfide Weise getötet hat.
Während der Jagd auf diesen Serienkiller in den USA kommt es zum Schusswechsel, in deren Verlauf Conley seinen Partner erschießt, zwar wird er von aller Schuld freigesprochen, doch das ist nicht er einzige Todesfall, der ihn belastet….
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Diese beiden psychisch angegriffenen Ermittler werden nun anfangs als Team zusammengewürfelt, doch als sich die Vermutungen des amerikanischen Kollegen bestätigen und auch getötete Frauen in Stockholm gefunden werden, bekommen sie tatkräftige Unterstützung bei den Ermittlungen.
Doch immer wenn eine heiße Spur verfolgt wird und Verdächtige in den Focus rücken, dauert es nicht lange und die vermeintlichen Täter werden zu Opfern….
Dem mutmaßlichen Drahtzieher, der nur im tiefsten Internet agiert und sich HL nennt, ist nur schwer beizukommen, so dass die letzte Folge mit einem „Open End“ abschließt, was hoffentlich zu einer baldigen Fortsetzung dieser spannungsgeladenen und mit tollen Schauspielern besetzten Krimi-Serie führt!
Fazit: Tolles internationales Ermittlerteam – das schauspielerisch sehr gut besetzt ist –  jagt quer durch Stockholm einen Serienkiller, der ihnen immer wieder entwischt, so dass es hoffentlich nach dem Open End zu einer baldigen Fortsetzung der Serie kommt!
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Jenny Rogneby: Leona – Die Würfel sind gefallen

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Dieses spannende Hörbuch wird von Julia Nachtmann einfühlsam vorgetragen. Die Autorin ist selbst als Ermittlerin bei der schwedischen Polizei in Stockholm tätig gewesen. Bei ihrer Arbeit kam ihr die Idee zu der etwas anderen Polizistin Leona. Und ihr Erstlingswerk ist ihr wirklich gelungen, hat sie doch den richtigen „Riecher“ gehabt, als sie sich entschieden hat, sich nach Malta zurückzuziehen um dieses Buch zu schreiben.
Olivia ist sieben Jahre alt und sie steht nackend und blutüberströmt mit einem Teddy in einer Bank. Aus einem mitgebrachten Kassettenrekorder kommt folgende Meldung: „Hören Sie mir genau zu, was ich zu sagen habe….
Die Mitarbeiter und Kunden in der Bank bleiben entsetzt zurück und das
Mädchen entkommt unerkannt und spurlos nebst ihrem geliebten Teddy und mehreren Millionen Kronen.
Für die schwedischen Medien ist dies die Schlagzeile schlecht hin.
Mit den Ermittlungen in diesem Fall wird Leona Lindberg beauftragt, die selbst zweifache Mutter ist. Obwohl sie lieber allein arbeitet, bekommt sie zwei unerfahrene junge Kollegen aufs Auge gedrückt. Als diese dann im Verlauf tatsächlich den Fehler begehen und wichtige Hinweise nicht weiterleiten, kommt das Leona gerade recht…
Als die Ermittlungen zu keinem Ergebnis führen, setzt Leonas Vorgesetzter zu ihrem Missfallen auch noch ein Medium ein, der bei der Suche nach dem verschwundenen Mädchen helfen soll….
Das ein siebenjähriges Mädchen nicht allein einen Banküberfall plant, steht von vorn herein fest, doch wer ist der Mittelsmann bzw. der Kopf des Unternehmens?
Als dann sich ein Journalist mit angeblich wichtigen Hinweisen an Leona wendet, nimmt die gesamte Handlung eine unvorhersehbare Wendung……….
Welche? Nun, ich erzähle das bestimmt nicht, denn dieses wirklich gelungene spannende Hörbuch, kann ich nur empfehlen, denn „Leona – Die Würfel sind Gefallen“ endet nicht nur mit einem so genannten open end, so dass man auf eine Fortsetzung hoffen kann, sondern der ganze Erzählstil mit vielen Sichtweisen und nicht vorhersehbaren Wendungen ist so fesselnd, dass ich mir alle vier CD’s hintereinander angehört habe, was natürlich auch mit der Vortragsweise von Julia Nachtmann zusammenhängt, denn mit Hilfe ihrer Stimme kann man sehr gut auf die Suche nach Olivia gehen und sitzt gebannt vorm Lautsprecher.
Fazit: Gelungenes, etwas ungewöhnliches, aber  außergewöhnlich spannendes Krimi-Debüt, das gekonnt von Julia Nachtmann vorgetragen wird. Unbedingt anhören!

 

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