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Grantchester  – Staffel 3 –

Edel Motion VÖ 21.02.29

Nach dem „Weihnachtsspecial“ der Serie brauchten die Fans von James Norton alias Sidney Chambers und Robson Green als Geordie Keating nicht lange auf eine Fortsetzung  zu warten, denn nun gibt es sechs neue Teile in der 3. Staffel Grantchester.  Neben den wie gewohnt spannenden Kriminalfällen wird es diesmal sehr emotional, bewegend und anrührend, denn es wird sich auf die zwischenmenschlichen Beziehungen konzentriert….
Mittlerweile ist die Handlung im Jahr 1955 angekommen und neben den von Sidney geliebten Jazz-Klängen ertönt Rock‘ n Roll- Musik aus den Lautsprechern. Amanda und Sidney sieht man kurze Zeit glücklich über den Tanzboden rocken, doch diese Unbeschwertheit währt nicht lange, denn die Hindernisse, die sich bei einer in Scheidung lebenden Frau mit Kind und einem Geistlichen auftürmen sind groß und schlagen nicht nur Sidney auf das Gemüt und er nimmt sich eine Auszeit….
In Geordies Privatleben steht ebenfalls nicht alles zum Guten, denn er hat eine Affäre, die nicht lange geheim bleibt und für Turbulenzen sorgt..

Auch in die Beziehungen der anderen Bewohner des Pfarrhauses kommt Bewegung und es wird turbulent…..

Hier gibt es dazu einen kleinen Einblick in die Kriminalfälle:
Tote Raben werden zunächst im Pfarrhaus und dann an Orten gefunden, die mit Todesfällen in Zusammenhang stehen….
In der Gemeinde steht ein Cricket-Spiel auf den Plan, das allerdings nur wenige Minuten stattfindet, denn im Verlauf brechen Spieler und Zuschauer aus unerklärlichen Gründen zusammen…..

Leonard gerät beim Besuch des Postamtes in einen dort stattfindenden Überfall…
Hier gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack: Trailer
Als Bonus auf der DVD gibt es noch einen Blick hinter die Kulissen und Interviews mit den Hauptdarstellern….
Ich glaube mehr braucht man hier nicht zu schreiben, ich bin von Anfang an Fan dieser tollen Serie und würde mich sehr über eine weitere Fortsetzung freuen….
Fazit: Die hohe Qualität an Unterhaltung mit Spannung, Emotionen und einem tollen Schauspiel-Ensemble wird auch in der dritten Staffel gehalten, so dass man hier schon von einer Kult-Serie sprechen kann! Bitte mehr davon und weiter so!
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Top of the lake – Staffel 2

Vier Jahre ist es her, dass ich hier die erste Staffel dieser Serie vorgestellt hatte, die mir insgesamt gut gefallen hatte.
Damals konnte die junge engagierte Kriminalpolizistin Robin Griffin (Elisabeth Moss) in Neuseeland einen Kriminal-Fall  erfolgreich abschließen. Was ihr beruflich gut gelang, ist ihr auf privater Ebene nicht so gut gelungen und sie hat viele seelische Wunden davongetragen, eine davon ist, daß sie einst ihre Tochter zur Adoption freigeben musste, da sie selbst noch sehr jung war….

Um einen Neuanfang zu versuchen und ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen, zieht Robin wieder nach Sydney, wo sie hofft, Kontakt zu ihrer mittlerweile 17-jährigen Tochter herstellen zu können, die ebenfalls in der australischen Stadt mit ihren Adoptiveltern lebt.
Aber auch beruflich hat Robin zu kämpfen und da kommt ihr ein angeschwemmter Koffer am malerischen Bondi Beach, aus dem dunkle lange Haare herausquellen, gerade recht.

Nachdem der Koffer sichergestellt und geöffnet wurde, findet man darin den Leichnam einer asiatischen Frau, aber ohne Hinweis auf ihre Identität. Die Obduktion erbringt neben der Todesursache auch noch andere Aspekte für die Ermittlungen hervor…
Im Verlauf lernt Robin ihre Tochter Mary kennen, die in einen viel älteren Mann verliebt ist und Heiratspläne schmiedet, was den Adoptiveltern zu schaffen macht, denn bei näherem Betrachten ist dieser wohl kein guter Umgang für ihre Tochter…..
Die Ermittlungen im Fall der toten Asiatin ziehen immer weitere Kreise, wovon eine Spur in ein Bordell mit zwielichtige Personen führt. Die Recherchen münden in einer Spirale aus Prostitution, illegalen Geschäften mit asiatischen Frauen, die ihren Körper für Leihmutterschaften zur Verfügung stellen und führen zu verzweifelten Paaren, die sich unbedingt ein Kind wünschen….
Da zu lange Zeit verstrichen war um mich an die Handlung der ersten Staffel noch genau zu erinnern, habe ich zwar die Hauptdarstellerin in der Rolle der Robin wiedererkannt, aber welches private Schicksal ihr widerfahren und warum es noch einen ausstehenden Prozess nach so langer Zeit gab, konnte ich aus den vagen Andeutungen im aktuellen Folgenverlauf nicht mehr nachvollziehen. Da man ja von einem Neuanfang sprach, wäre dieser Handlungsstrang für micht entbehrlich gewesen….

Die aktuelle Staffel hat zwar ein brisantes Thema aufgegriffen und ich kann mir durchaus vorstellen, dass es einen Dunstkreis gibt, wo solche Geschäfte praktiziert werden, doch durch die vielen privaten Nebenschauplätze der Mitwirkenden verliert sich der eigentliche „Kriminalfall“ irgendwo dazwischen. Gewöhnungsbedürftig fand ich auch die gesamte Rolle und Optik von Nicole Kidman und unrealistisch die Strandszene nebst Karton und den weiteren sich daraus ergebenen Handlungsverlauf, so dass mein Fazit  der zweiten Staffel „Top of the Lake“ nicht so positiv ausfällt wie zuvor bei Staffel 1, die mir ja gut gefallen hatte. Manchmal muss es keine weitere Staffel geben, eine gelungene erste reicht völlig aus!
Fazit: Manchmal muss es keine Fortsetzung bzw. nächste Staffel geben, wenn die erste gelungen und sehenswert ist!
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