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The Warriors Gate

Gleich zu Anfang von „The Warriors Gate “ kann man noch nicht richtig einordnen, was man dort handlungsmäßig sieht bzw. wo man sich befindet. Eine asiatisch anmutende rotverschleierte Frau ist gefesselt, um sie herum wird gekämpft, immer mehr Ninja-Kämpfer tauchen auf, bis dann „Black Knight“ auftaucht und alle besiegt, kurz bevor dieser Kämpfer auftaucht, sieht man über den Köpfen der Kämpfer „Lebensanzeigen“ und da dämmerte es mir, dass es sich um „Spielfiguren in einem Videogame“ handelt. Und tatsächlich als Black Knight das Spiel als Sieger beendet, schwenkt das Bild und man sieht den „Player“ des Games, nämlich den Teenager Jack Bronson, der mal wieder die Zeit und Welt um sich vergessen hat und total in seinem Game aufgegangen ist…
In der Realität lebt Jack mit seiner Mutter zusammen und finanziell steht es nicht zum Besten. Wenn Jacks Mutter nicht bald wieder beruflich erfolgreich ist, dann droht der Verkauf des Hauses. Auch sonst ist Jacks Teenagerleben nicht sonderlich schön, wird er doch von einer fiesen Jungengang gemobbt.
Um seine Mutter finanziell zu unterstützen jobbt Jack in einem asiatischen Laden und von dessen Besitzer bekommt er ein schön verziertes großes Gefäß geschenkt, dass er dann in seinem Zimmer verwahrt.
Während dann für Jack Schlafenszeit ist, passiert etwas Sonderbares, denn er schreckt aus dem Schlaf auf und sieht vor seinem Bett einen asiatischen Kämpfer mit einem Schwert stehen, das er auf Jack gerichtet hat. Während Jack noch glaubt zu träumen, dauert es nicht lange und er wird durch das geöffnete asiatische Gefäß, dass offensichtlich magische Kräfte hat, kurzerhand nach China katapultiert, wo man glaubt, er wäre der große Kämpfer Black Knight und auf ihn ruhen alle Hoffnungen die wunderschöne Prinzessin Su Lin aus den Fängen des Barbaren Arun zu befreien…..
Ab hier geht es erst richtig los und eine aufregende  phantastische Reise beginnt für Jack, der nebst einem Wegbegleiter ein bildgewaltiges, actionreiches Abenteuer bestehen muss.
Ich bin ganz begeistert von dieser Idee, dass hier ein Videogame Realität annimmt und dann beide Welten miteinander verschmelzen, den Film werden sicherlich nicht nur Gamer gut finden werden!
Der Hauptdarsteller Uriah Shelton, der den Jack spielt, kommt sehr sympathisch rüber und auch die anderen Mitwirkenden sind rollenmäßig sehr gut ausgewählt. Die Spezial-Effekte sind ein Hingucker! Die kleinen humorvollen Einlagen neben ganz vielen Kung-Fu-ähnlichen Kampfszenen machen diesen Film noch sehenswerter. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, bringt Su Lin doch das Gefühlsleben des Teenagers Jack ganz schön durcheinander…
Fazit: Dieser Fantasy-Film macht einfach Spaß anzusehen und besonders wie die Film-Idee Videogame/Realität zusammengefügt wurde, hat mir sehr gut gefallen, so dass ich mir hier sogar einen Teil 2 wünschen würde!

 

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