TOP

Das Dorf der wilden Tiere

Polyband VÖ 31.08.18

Das Dorf der wilden Tiere liegt irgendwo mitten in Frankreich.

Der Film entlarvt „Die großen Geheimnisse unserer kleinen Tiere“, wie man auf dem Cover lesen kann. Dort sieht man auch einige der im Film mitwirkenden Lebewesen. Die meisten leben Seite an Seite mit uns Menschen, aber versteckt in Mauerritzen, auf dem Dachboden, auf schiefen Dächern, dunklen Kellern, ringsum in den Gärten, aber auch unten in der Kanalisation. Erst sieht man sie nur durchs Bild huschen, wenn sie sich aus ihren Verstecken herauswagen, aber die hier angewendete neuste Kameratechnik macht diese tierischen Bewohner sichtbar und das Kamerateam hat sie ein Jahr lang beobachtet und dabei sind zauberhafte Bilder entstanden….
Der tierische Reigen beginnt in den letzten frostigen Wintertagen und die Kamera schwenkt auf einen Dachboden, wo in einem alten Teekessel zusammengekuschelt ein Siebenschläfer zu entdecken ist…
Das Herz geht einem auf, wenn man dem verliebten Eichhörnchenmännchen beim Toben mit seiner Auserwählten hoch oben auf den Dächern der Häuser zusieht.

Man taucht direkt ein die Welt der Tiere und begleitet sie ein Stück weit auf ihrem Lebensweg.

 

Ein Steinmader inspiziert ein abgestelltes Auto und tut sich genüsslich an den dort im Motorraum befindlichen Kabeln….
Blaumeisen auf Futtersuche, Igel auf Brautschau, Kröten bei der Wanderung, Katz und Maus treffen aufeinander, Insekten beim Bestäuben der Blüten, Trüffelschweine bei der Arbeit, aber auch Ratten bei der Fellpflege kommen hier im Film vor und besonders die Zeitraffertechnik ist eine Augenweide, wenn man sieht wenn im Frühling die Blumen sprießen und dann die Blüten sich öffnen und der Blütenstaub durch die Luft wirbelt……
Dieser schöne Tierfilm hat mich sofort eingefangen!  Auch wenn man einem Tier, das in der Kanalisation lebt,  „nahekommt“, mit dem man nicht unbedingt sympathisiert, aber die Aufnahmen sind einmalig und geben Einblick in eine faszinierende Welt, so dass ich diesen Film nur empfehlen kann, denn hier erlebt man seine tierischen Nachbarn hautnah bzw. fellnah.
Fazit: So dicht war man seinen tierischen Nachbarn noch nie! Der Film verzaubert, beeindruckt und öffnet dem Zuschauer eine magische Welt! Ein empfehlenswerter Film für Jung und Alt!

 

Read More
TOP

Amerikas Naturwunder

Amerikas Naturwunder_DVD_inl.indd
Über  drei  Jahre haben die Dreharbeiten zu dieser achtteiligen Dokumentation über  „Amerikas Naturwunder“ gedauert. Und man sollte sich unbedingt auch das Making of (Bonusmaterial) dieser beindruckenden Reise quer durch Amerika ansehen. Hier kommen die Tierfilmer dieser Doku-Reihe selbst einmal zu Wort oder sie wurden bei ihrer Arbeit von ihren Kollegen gefilmt. So kann man noch besser nachvollziehen unter welchen Bedingungen die Kameraleute ihre Aufnahmen gemacht haben, denn was im Zusammenschnitt dann dem Zuschauer präsentiert wird, ist harte und teils auch gefährliche Arbeit, denn es handelt sich ja um Wildtiere, die hier in ihrem natürlichen Lebensraum präsentiert werden und die sind auch schon mal unberechenbar oder verzaubern auch gleich ganze Filmteam. Man merkt, dass hier viel Herzblut und Begeisterung von Seiten der Kameraleute in diese Dokumentation eingeflossen sind, so dass hier der faszinierende Einblick in die Naturwunder Amerikas mit teils atemberaubenden Szenen so wunderbar gelungen ist.
Die acht Station sind auf zwei DVD’s verteilt und führen auf DVD 1 zum  Grand Canyon, in den Yellowstone-Nationalpark, die Everglades und zu den Smoky Mountains.

GRANDCANYON_27 ALA 05 Brooks Range YEL 10 Geyser Basin - Photo IVO NOERENBERG YOS 01 ALAIN LUSIGNAN - Yosemite NP 1

DVD 2 zeigt dann den Yosemite-Nationalpark, die Olympic Halbinsel,  die Saguaro Wüste,  die Gates of the Arctic und wie bereits oben erwähnt „Das Abenteuer“ bzw.  das „Making of“ dieser Reihe.

Gila WoodpeckerGSMNP 18, Black-chinned red salamander, copyright nautilusfilm and Doclights EVE 05 alligator babiesALA 16 Aurora Borealis

Ich kann noch nicht einmal sagen, welche Station dieser Reise quer durch den amerikanischen Kontinent mich ganz besonders begeistert hat, denn jeder „Haltepunkt“ hatte etwas Faszinierendes sowohl landschaftlich als auch in der Tier- und Pflanzenwelt. Es huschen die unterschiedlichsten Hörnchen-Arten durch die Bäume auf der Suche nach Nahrung und dabei schrecken sie nicht davor zurück, bei anderen Tierarten z.B.  einer besonderen Spechtart gleich mal das Vorratslager zu plündern.  Bären beim Fischfang in Alaska oder flirrende Kolibris in der erblühten Saguaro-Wüste sind nur einige Augenblicke, die mir im Gedächtnis geblieben sind.
Wildwasserrafting auf dem Colorado-River im Grand Canyon, die heißen dampfen Quellen im Yellowstone-Park, übrigens dem ältesten Nationalpark Amerikas oder auch die berühmten Everglades, die, wie man hier erfährt , kein – wie zumeist vermutet –  riesiges Sumpfgebiet sind, sondern der Zusammenschluss eines riesiges Flusssystems. Von der Olympic Halbinsel an der Grenze zu Kanada hatte ich bis dato nichts gehört und war beeindruckt welche unterschiedlichen Landschaftsformen hier zu finden sind….. Es gibt noch viel mehr zu entdecken, aber das bleibt hier unerzählt.
Fazit: Beeindruckende virtuelle Reise zu den Naturwundern Amerikas, die man ohne Kofferpacken genießen kann!
Read More
TOP

National Geographic: Wildes Deutschland – Bilder einzigartiger Naturschätze

csm_produkt-12732_6c60b3582f

Deutschland in wunderschönen Bildern abgelichtet von Norbert Rosing. Seine Aufnahmen wurden in diesem eindrucksvollen Buch kombiniert mit Reiseberichten, die wie eine Art Wegweiser durch unsere wunderschöne Natur  zu verstehen sind.
In einem Vorwort erzählt Norbert Rosing, wie dieses Buch und seine Bilder entstanden sind und dass er immer auch auf die Geheimtipps der Einheimischen angewiesen ist, um ganz besondere Teile unserer Natur in schönen Bildern festzuhalten. Das ist ihm in diesem Buch wieder einmal sehr gut gelungen….
Nun, dass es an der norddeutschen Küste schon mal rau wird, ist jedem bekannt, der diesen Teil Deutschlands schon einmal besucht hat und bei Sturm und Regen einen Spaziergang am Strand gemacht hat. Und so beginnt auch die Bilderreise quer durch Deutschland, nämlich im Wattenmeer und endet im Berchdesgardener Land in schwindelnder Höhe…
Das seitenstarke Buch beginnt aber mit ein paar Bildern, die man ohne Worte auf sich wirken lassen kann,  denn die Bilder sprechen ihre eigene Sprache und verzaubern den Betrachter….
Von Nord nach Süd und West nach Ost kommen Naturschutzgebiete oder Biosphärenreservate zur Darstellung und man kann sich an der Schönheit der Natur kaum sattsehen. Das Buch lädt den Betrachter ein sich selbst einmal vor Ort ein Bild zu machen und da kann ich schon auf einige Ausflüge zurückgreifen und finde mich anhand der Bilder hier im Buch wieder an der Ostsee, auf Rügen, Usedom oder schippere mit einem Fischerboot an den Sandbänken vorbei, wo sich Seehunde in der Sonne aalen.
Nördlich von Berlin liegt eine eindrucksvolle Seenlandschaft, die man einmal erkunden sollte. Dort liegt der Müritz-Nationalpark. An vielen Stationen und Seen dieser Gegend habe ich selbst schon einmal Halt gemacht und die Natur auf mich wirken lassen. Hier kann man in abgelegenen Winkeln Tiere beobachten oder mit dem Boot die Wasserflächen erkunden. Alte Baumbestände und unberührte Natur lassen Raum für Sagen und Mythen.
Auch ist in den Bildern und Berichten der Jahreszeitenwechsel thematisiert und auf Seite 242/3 ist das anhand des Todtnauer Wasserfalls in „flüssigem“ und „gefrorenen“ Zustand besonders gut zu sehen.
Anhand von Ausschnittskarten wird aufgezeigt, wo die Aufnahmen entstanden sind und man bekommt noch viele Tipps und Hinweise zu der entsprechenden Gegend, was sehr hilfreich ist, wenn man auf den Spuren des Fotographen wandeln möchte.
Die wunderschöne Landschaftsvielfalt mit seinen Tieren und Pflanzen ist im Buch „Wildes Deutschland“ eindrucksvoll in Szene gesetzt und anhand der Reiseberichte bekommt man gleich Lust seine Sachen zu packen und selbst auf Entdeckertour zu gehen. Einige Stationen waren mir bereits bekannt und die Bilder haben einen Aha-Effekt bei mir ausgelöst. Dies Buch kann man als großen Reiseführer ansehen, der wirklich Lust darauf macht die Naturschätze, die unser Land bietet zu entdecken, oder einfach die wunderschönen Bilder auf sich wirken lassen und dabei die Seele baumeln lassen!
Fazit: Diesen eindrucksvollen Bildband mit Reiseberichten zu den schönsten Naturschauplätzen Deutschlands kann man als Einladung verstehen, selbst einmal auf Entdeckungstour zu gehen! Empfehlenswert!
Read More
TOP

Wilder Atlantik – Ozean der Extreme

4006448363987_high
Dreimal 50 spannende und lehrreiche Minuten umfasst diese BBC-Dokumentation über den wildesten und kontrastreichsten Ozean der Erde, den Atlantik, der sich von der Arktis bis hin zur Antarktis, also über 100 Millionen Quadratkilometer erstreckt.
Zu diesem gewaltigen Ozean passen auch seine Bewohner, denn es gibt zahlreiche Walarten, die sich in ihm tummeln, wie man gleich zu Anfang der Folge „Strom des Lebens“ sehen kann, denn dort versammeln sich einige der Riesen.
Im Januar gibt es ein Naturphänomen, denn Milliarden von Heringen sind dann an der norwegischen Küste anzutreffen. Dieses einzigartige Ereignis lassen sich natürlich auch die Fressfeinde nicht entgehen und hier im Film kann man die unterschiedlichsten Walarten dann beim Festessen erleben….
Eine ganz besonders wichtige Meeresströmung ist der Golfstrom, der alles Leben im Atlantik bestimmt.
Der Zuschauer bekommt Blauflossen-Thunfische zu sehen, Fächerfische, die man auch als die schnellsten Fische der Welt betitelt.
Dann färbt sich plötzlich das Wasser grün. Dafür verantwortlich ist die Algenblüte.
Durch den Bildschirm schwimmt dann die größte Qualle der Welt: Die gelbe Haarqualle.
Weiter geht die Reise mit dem Atlantik an die kanadische Küste, wo Meeresschildkröten ihren Lebensraum haben.
Die rauen Seiten dieses Gewässers bekommt ein Fischtrawler zu spüren und bei diesem Seegang, der dort vorherrscht, möchte ich nicht an Bord gewesen sein….
Besonders spannend fand ich den Teil, wo ein Forscherehepaar  in ihrem Mini-U-Boot auf Tauchgang geht und man als Zuschauer dabei sein darf! Schon das Hinabtauchen in so einem kleinen Gefährt stelle ich mir spannend vor und die Aussicht auf dem Meeresgrund, den man hier geboten bekommt, ist einfach nur faszinierend und überwältigend, denn die Farbenpracht der Fische und anderen Meeresbewohner ist unbeschreiblich!
Unterirdische Lawafelder, die Vogelwelt Brasiliens, riesige Pinguinkolonien auf den Sandwich-Inseln oder auf Südgeorgien, u.v.m. gibt es hier noch zu bestaunen. Dies soll nur ein kleiner Vorgeschmack sein, denn diese filmische Abenteuerreise „Wilder Atlantik“  von einem Pol zum anderen und von einem Extrem ins andere kann ich nur empfehlen!
Fazit: Wunderschöne, farbenprächtige Bilder kombiniert mit lehrreichen Beiträgen – also ich finde spannender und anschaulicher kann Erdkunde-Unterricht nicht sein!
Read More
TOP

Wildes Alaska

4006448764845

Diese dreiteilige Natur-Doku beschäftigt sich mit dem Thema „Frühlingserwachen“, „Sommerfrische“ und „Eiswelten“, was auf schnell wechselnde Jahreszeiten hinweist. In atemberaubenden Bildern werden hier einzigartige Tier- und Landschaftaufnahmen gezeigt.
Wer Alaska hört, der verbindet dieses Land mit Eis und Schnee. Das bekommt man hier auch zu sehen, aber auch das „Sommerkleid“ mit seinen Pflanzen und Tieren, die in der kurzen Zeit Energie tanken um in der rauen kalten Jahreszeit zu überleben.
Wie extrem unterschiedlich sich diese Gebiet am nördlichen Polarkreis hier präsentiert, ist erstaunlich, denn neben hohen schneebedeckten Gletschern, weitläufigen Seen und Flüssen, gibt es hier auch Landschaftsformen, die ich hier nie und nimmer vermutetet hätte! Welche das sind werde ich natürlich nicht verraten, denn dazu ist diese beeindruckende Dokumentation zu sehenswert und lehrreich!

 

4006448764845_B5 4006448764845_B4 4006448764845_B3 4006448764845_B2 4006448764845_B1 4006448764845_B7

Die Reihe beginnt im März nach 65 Tagen ohne Licht. Ein Eisbär überquert den Bildschirm. Er ist auf Nahrungssuche, die in dieser kargen Landschaft sehr schwierig ist.
Ein ganz besonderer Überlebenskünstler wird dann vorgestellt, nämlich das arktische Erdhörnchen, dass sich in seinem unterirdischen Bau eingekuschelt hat und seinen Biorhythmus ganz extrem nach unten fahren kann um in der Kälte zu überleben. Nach dem Erwachen nach acht Monaten Winterschlaf, taucht er an der Oberfläche auf und nutzt die wenigen wärmeren Tage um eine Partnerschaft einzugehen und Nachkommen zu zeugen.
In dieser von Menschen wenig besiedelten Natur leben viele Tiere von deren Existenz ich noch nie gehört hatte wie z.B. der Feuerkopfsaftschlecker, eine Spechtart, der fleissig einen Baum bearbeitet bis Harz fließt. Dieses beobachtet der einzigartige Zimtkolibri, der mit 60 Flügelschlägen in der Minute nun gleich mal von dem tropfenden Baumharz kostet…
Dies soll nur ein kleiner Einblick in die beindruckende und sehr sehenswerte Naturdokumentation „Wildes Alaska “ sein. Die Reihe ist neben dem „Augenschmauß“ auch sehr lehrreich und informativ.
Sie zeigt auf, wie im Wechsel der Jahreszeiten Mensch, Tier oder Pflanze seine Chanchen nutzen muss um  in dieser rauen Landschaft zu existieren und zu überleben.
Fazit: Lehrreiche, sehr sehenswerte und interessant zusammengestellte Natur-Doku, die durch atemberaubende Bilder Alaska aus einem ganz besonderen Blickwinkel präsentiert!

 

 

 

 

Read More
TOP

Art Wolfe: Eden

csm_produkt-12059_79b8b4082a

Ich muss gestehen, der Name Art Wolfe sagte mir bis zu diesem beeindruckenden Bildband, der bei jetzt National Geographic erschienen ist, nichts.
Aber gleich auf den ersten Seiten dieses Buches, habe ich ein Foto wiedererkannt, dass ich einmal als Kalenderblatt schon beeindruckend fand und es deswegen ausgeschnitten, gerahmt und lange Zeit als Blickfang an der Wand hängen hatte: Es zeigt die offenbar größte Thermalquelle der USA den „Grand Prismatic Spring“ im Yellowstone Nationalpark von oben gesehen. Die Farbenpracht dieser Aufnahme – dunkelbau in allen Schattierungen in der Mitte, über türkis, gelb, orange bis rotbraun an den Rändern – ist beeindruckend und hat etwas, dass die Blicke magisch anzieht! Da hatte ich ein Foto von Art Wolfe an meiner Wand hängen und wusste es bis dato nicht!
Art Wolfe ist in Fachkreisen eine Legende und dieser großformatige und seitenstarke Bildband ist sozusagen ein Querschnitt seines Schaffens, den er über 50 Jahre als leidenschaftlicher Naturfotograf mit seiner Kamera festgehalten hat. Die Fotos – Landschaften, Tiere und über alle Kontinente hinweg abgelichtete „alte Kulturen“ und Volksstämme – erzählen ohne Worte Geschichten und lassen den Betrachter in die Aufnahmen regelrecht eintauchen…
Ich selbst fotografiere ganz bescheiden gerne Blumen und Tiere, besonders das Stelldichein an unserem Vogelhäuschen hat es mir angetan und tatsächlich ist mir schon das eine oder andere schöne Foto gelungen. Wenn ich mir dann aber die Tieraufnahmen z.B. auf Seite 46 anschaue, wo vor einem Baumstamm, farblich getarnt, ein Waldkauz abgelichtet ist, hat das etwas von einem Kunstwerk für mich und ist kein Vergleich mit meinen Schnappschüssen!
Auf Seite 102, wo sich alles um Eis und Schnee dreht, kommt Art Wolfe, der 1951 in Seattle geboren ist und nach seinem Kunststudium schon mit Ende zwanzig im Auftrag von National Geographic unterwegs war, selbst zu Wort. Er erzählt, wie seine Karriere in den späten 1970ziger Jahren begann sowie von seinen Reisen in die Antarktis und was er dort alles erlebte und vor die Kamera bekam, sieht man dann eindrucksvoll auf den folgenden Seiten…
Tiere in Zoos abzulichten, dass kann mittlerweile heute jeder, der ein Handy hat, aber Tiere in der freien Natur in ihrem natürlichen Lebensraum wie z.B. auf Seite 113 die puscheligen Polarfüchse, da muss man schon etwas mehr auf sich nehmen um solche Aufnahmen zu bekommen!
Es braucht schon etwas Zeit und Muße um den Bildband „Eden“ zu genießen! Denn es hat etwas Magisches an sich, wenn man nach und nach die Fotos betrachtet, die an vielen unterschiedlichen Orten überall auf der Erde entstanden sind. Die Textbeiträge ergänzen die Bilder, so dass man noch mehr Einblick in die vielen Reisen rund um den Globus bekommt, die zu diesen teils atemberaubenden Bildern geführt haben!
Menschen, Tiere und Landschaften in ausdrucksstarken Farben und Perspektiven sind es, die Art Wolfe über viele Jahre vor die Linse bekommen hat und sie auf ganz besondere Art und Weise dann in seinen Fotografien festgehalten hat, so dass die Bilder ohne Worte Geschichten erzählen, wenn man sie betrachtet. Für mich ist das hohe Kunst, die man hier in diesem Bildband betrachten darf, spricht es doch auch für sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen um solche Bilder entstehen zu lassen!
Fazit: Rund um den Erdball entstandene farbenprächtige Fotografien bekommt man hier geboten, die ohne Worte Geschichten erzählen und in diesem seitenstarken, großformatigen Bildband den Betrachter in den Bann ziehen und nachhaltig beeindrucken! Einfach wundervoll!

 

Read More
TOP

Monika Rößiger/Dietmar Nill: Wilde Tiere in Deutschland

produkt-11558

Der Titel dieses Bildbandes ist hier Programm. Auf dem Cover sieht man einen großen gelben Schnabel und zwei wunderschöne braune Augen, die von hellbrauen Federn ummantelt sind. Und an diesen Augen kommt man einfach nicht vorbei! Sie gehören zu einem Seeadler, was ich spontan nicht hätte sagen können, doch im Vorwort dieses Buches erwähnt Andreas Kieling es. Der bekannte Tierfilmer ist genau wie ich begeistert von den wunderbaren Bildern, die hier Dietmar Nill (bereits mehrfach ausgezeichnet für seine Naturfotografien) gelungen sind. Jeder der schon einmal versucht hat ein Tier in seiner Umgebung abzulichten, der weiß wieviel Geduld und Zeit man haben muss, um so beeindruckende Fotos zu bekommen.
Die Biologin und Wissenschaftsjournalistin Monika Rößiger hat zu den Bildern die Texte verfasst und so bekommt man noch mehr Einblick, wo die Bilder entstanden sind (obwohl sie auch schon allein sehr viel aussagen) und wer sich darauf tummelt, schwimmt, fliegt oder krabbelt.
Die ersten Seiten zieren Bilder u.a. von einem Waschbären, einem grünen Frosch oder auch Schmetterlingen. Der Inhalt ist in sechs Kapiteln unterteilt und beginnt mit Im Reich der Robben und befasst sich mit der Rückkehr der Wölfe und endet bei den Akrobaten im Hochgebirge um nur einige zu nennen.
Wer nun genau wie ich überlegt hat, wie der gesamte Kopf des Greifvogels aussieht, der das Cover ziert, der findet dann auf Seite 31 ein Portrait des Seeadlers, das so lebensecht ist, dass man versucht ist über die Federn zu streichen…
Hobbymäßig fotografiere ich alles was kreucht und fleucht in meinem Garten. So ist mir auch schon der eine oder andere Vogel vor die Linse gekommen, nur meinen Lieblingsvogel, den Eisvogel, habe ich noch nicht erwischt, denn er ist einfach zu scheu bzw. zu schnell, dass mir da ein Schnappschuss gelungen wäre. Dietmar Nill hat da bestimmt ganz andere Apparate und mehr Geduld als ich und ihm ist ein wunderschönes Foto von diesem farbenprächtigen Vogel gelungen und man kann es auf Seite 117 bestaunen.
Auf Seite 113 muss man aufpassen, dass der Sperber nicht gleich aus dem Buch fliegt oder auf Seite 132 das Eichhörnchen vom Baum herunterflitzt.
Dies ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was man in „Wilde Tiere in Deutschland“ zu sehen bekommt. Durch die erklärenden und informativen Texte kann man genau nachvollziehen, wo die Fotos entstanden sind. Man nimmt teil an der Reise quer durch ganz Deutschland, die der Fotograf unternommen hat um die Tiere und Landschaften abzulichten und die man in diesen eindrucksvollen Bildern bewundern kann.
Fazit: Das Coverbild lockt den Betrachter an und man taucht ein in wunderschöne Tier- und Landschafsbilder, die für sich selbst sprechen und einfach nur faszinieren!

 

 

Read More