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Speed of Life – Momentaufnahmen des Lebens

speed-of-life_cover-dvd_JPG-I16©TiberiusFilm

Hut ab vor diesem Kamerateam, das es ermöglicht hat solche eindrucksvollen Bilder aufzunehmen!
Die dreiteilige Dokumentation führt den Zuschauer ins Reich der Tiere: In die Sonora-Wüste, den Regenwald Costa Ricas und in die Serengeti.
Das Thema des Film heißt Geschwindigkeit.
Dem Kamerateam ist es gelungen aufzuzeigen, was dem menschlichen Auge sonst verborgen bleibt. Die Schnelligkeit mancher Tiere oder deren beeindruckende Verwandlungsmöglichkeiten werden hier sichtbar gemacht. Eine Hochgeschwindigkeitskamera kombiniert mit einem Mikroskop und ganz viel Erfindergeist der Kameraleute haben diese Aufnahmen ermöglicht und es werden dort Tiere gezeigt, von deren Namen ich vorher noch nie gehört hatte.
Ich möchte auch gar nicht so viel über diese faszinierende Dokumentation im Vorraus erzählen, denn jeder sollte sie sich selbst ansehen , deshalb folgt hier nur ein kleiner Einblick:
In der Wüste werden Überlebenskünstler wie Rennechsen gezeigt.  Der Zuschauer wird Zeuge eines Kampfes auf Leben und Tod zweier Skorpione und so dicht, dass man die Tiere wirklich hautnah erleben kann. Außerdem stellen sich die Katzenaugennatter, ein Flugfrosch, eine Rotfußvogelspinne oder auch Pfeilfrösche vor, die sich als eines der giftigsten Tiere der Welt outen.
Im Regenwald von Costa Rica gibt es eine halbe Million Tier- und Pflanzenarten.  In Etagen leben dort die unterschiedlichsten Arten miteinander, doch wenn sie sich zu nah kommen, dann kann es sehr brenzlig  werden, wie anhand eines kleinen Brüllaffen zu sehen ist. Es werden nachtaktive Lebewesen vor die Kamera gebracht und man bekommt einen faszinierenden Einblick in diese Nachtwelt.
Zwar kennt man die Serengeti  vielleicht noch aus der Zeit von Prof. Grzimek, aber das ist kein Vergleich mit diesen Bildern, die man hier geboten bekommt.  Besonders imposant fand ich die Speikobra, die ihren Opfern eine giftige Lösung ins Auge spritzt, was nach kurzer Zeit zur Erblindung führt. Die Kobra  hat dann leichtes Spiel um  sich ihrem wehrlosen Opfer zu nähern.
Fazit: „Speed of Life“ ermöglicht einen faszinierenden Einblick in eine Tierwelt,  wie man sie bisher so noch nie gesehen hat!

speed-of-life_szenenfoto-02_JPG-I18©TiberiusFilmspeed-of-life_szenenfoto-01_JPG-I17©TiberiusFilm

 

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Der kleine Biber auf großer Reise

 

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Der Hauptdarsteller dieses Films ist schnell ausgemacht, nämlich ein kleiner putziger Biberjunge mit Namen Weiße Locke. Der scheint seine Rolle wie von selbst zu spielen, doch was man als Zuschauer erst  im Nachhinein als Bonus auf der DVD erfährt, ist, dass es nicht nur dem niedlichen Biber zu verdanken ist, dass dieser Film so wunderbar gelungen ist.
Den Tierfilmern und ganz besonders den Tiertrainern muss ein großes Lob ausgesprochen werden, denn was sie in elf Wochen Arbeit geschafft haben ist wirklich bemerkenswert. Man hat als Zuschauer wirklich den Eindruck der kleine Biber wurde während seiner Reise nur vom Kamerateam beobachtet und hat sein Abenteuer  wirklich so erlebt wie es im Film „Der kleine Biber auf großer Reise“ zu sehen ist:
In den Gewässern und Wäldern der Gegend um Quebec in Kanada ist dieser Film gedreht worden und er erzählt die Geschichte einer alleinerziehenden Bibermutter, die sich um ihre zwei Kinder kümmert, von denen eins oben erwähnter Biberjunge Weiße Locke ist. Sie hat einen Damm aus Baumstämmen, Ästen und Schlamm angelegt um ihren Bau, in dem sie mit ihrer kleinen Familie lebt, zu schützen. Der Vater der beiden ist eines Tages im Wald verschwunden und wahrscheinlich von den dort lebenden Wölfen getötet worden.
Die beiden kleinen Biberkinder erkunden so eigenständig ihr Territorium und besonders Weiße Locke kommt in Kontakt mit anderen Tierkindern wie z.B. dem kleinen Luchs, einem Waschbären oder einem süßen Schwarzbären. Ein Uhu sitzt währenddessen auf einem hohen Baumstamm und überblickt die Szenerie.  Da die Mutter des kleinen Bären auf der Suche nach ihrem Baby über den Biberdamm läuft, bricht dieser ein und das Gewässer wird zu einem reißenden Fluss und ehe es sich Weiße Locke versieht,  hält er sich auf einem Baumstamm fest und wird kilometerweit vom heimischen Biberbau angestrandet.
Nun beginnt sein eigentliches Abenteuer, denn er macht sich auf und erkundet die Umgebung, was für so einen kleinen Biber doch mit einigen Gefahren verbunden ist, denn nicht alle Tiere, denen er begegnet sind ihm wohl gesonnen und dann wird die Gefahr  ganz groß für ihn, denn ein Rudel Wölfe hat die Witterung aufgenommen…
Ob der kleine Biber wieder nach Hause findet? Ich verrate es hier nicht, denn dieser Tierfilm ist wirklich gelungen und der Hauptdarsteller einfach nur knuffig und liebenswert.
Fazit: Ein sehr gelungener spannend erzählter Tierfilm, der für Jung und Alt sehenswert ist.

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