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The Wave – Deine Realität ist nur ein Traum

OFDb Filmworks VÖ 27.08.20

Angelockt vom Trailer (siehe unten) und der interessanten Besetzung mit Justin Long in der Hauptrolle, hatte ich es mir auf dem Sofa bequem gemacht um „The Wave – Die Realität ist nur ein Traum“ anzuschauen:
Frank (Justin Long) ist bei einer großen Versicherung als Anwalt beschäftigt. In den nächsten Tagen soll eine große Summe eines Vertrages an Hinterbliebene ausgezahlt werden. Tatsächlich ist Frank aber in den Unterlagen etwas aufgefallen, was diese Auszahlung verhindern und seinem Arbeitgeber somit viel Geld ersparen würde…
Sein Kollege und Freund Jeff ( Donald Faison) macht den Vorschlag diesen Erfolg zu feiern, doch anfänglich lehnt Frank noch ab, hat er doch zuhause eine Frau, die auf ihn wartet…
Doch da der Abend zuhause nicht so verläuft, wie Frank es sich erhofft hatte, trifft er sich dann doch noch mit Jeff um abzufeiern. In der Madrid Bar treffen sie auf zwei Frauen – Natalie und Theresa –  mit denen sie um die Häuser ziehen. Im Laufe der Nacht trennen sich die Wege von Jeff und Frank, der dann mit Theresa auf irgendeiner Party landet, wo sie auf den mysteriösen Aeolus (Tommy Flanagan) treffen, der sie dazu bringt ein besonderes Halluzinogen zu nehmen. Als Frank fragt, wann denn die Wirkung der Droge eintritt, hört er nur noch „Es trifft dich wie eine Welle“…
Und nicht nur ihn, sondern den Zuschauer auch! Ab jetzt beginnt Franks bildgewaltige Odyssee von der vermeintlichen Realität hinein in merkwürdige Situationen, die wie Traumsequenzen daherkommen oder in krasse Halluzinationen münden. Während er noch versucht in der aktuellen Situation zurechtzukommen, switcht er schon in eine andere…
In dieser unwirklichen Welt –  die mich etwas an die vor langer Zeit einmal im Fernsehen gelaufene Serie „Time Tunnel“ erinnerte – „springt“ Frank von einer „Zeit/Raum-Ebene“ in die andere, ist mal im Büro, dann gemeinsam mit Jeff auf der Suche nach etwas oder jemanden oder er ist im Himmel…
Hier gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack: Trailer
Wer sich nicht ganz von den „bunten Bildern“ ablenken lässt, erkennt aber immer noch einen roten Faden, der sich durch diesen mal etwas anderen, aber durchaus sehenwerten Film schlängelt. Verfolgt man genau die „Mitteilungen“ an Frank wie z.B. „Karma ist eine Bitch“, „Das Universum versucht Dir etwas zu sagen“ oder „Die Realität ist eine Wahlmöglichkeit“, hat die gesamte Geschichte letztendlich auch etwas Tragisches an sich. 
Ich finde die gesamte Besetzung und besonders Justin Long in der Hauptrolle echt gelungen, denn er bringt den beruflich zwar erfolgreichen, aber privat doch eher glücklosen Frank gut rüber. Die Spezialeffekte können sich sehen lassen und runden die ganze Geschichte wunderbar ab.
Fazit: Mal etwas anders aufgemachter Film,  der nicht nur wegen der guten Besetzung und der bildgewaltigen Spezialeffekte unterhaltsam und sehenswert ist

 

 

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