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Hjorth & Rosenfeldt: Die Opfer, die man bringt

Audiobuch

Douglas Welbat hat hier auch wieder den Part des Vorlesers übernommen, was ich persönlich ganz toll finde, da er ja auch die Synchronstimme von Rolf Lassgård ist, der in der Verfilmung dieser Reihe ja die Rolle des Kriminalpsychologen Sebastian Bergman übernommen hat, so dass man beim Zuhören direkt ein passendes „Gesicht“ vor Augen hat.
Das Autoren-Duo hat die Fans dieser Krimi-Reihe – und ich gehöre mit Sicherheit dazu! – ja einige Zeit warten lassen bis es Nachschub in Sachen Spannung gab. Drei Jahre ist es jetzt fast her, dass ich hier Fall Nr. 5 mit dem Titel „Die Menschen, die es nicht verdienen“ vorgestellt habe, wo der Kriminalfall zwar abgeschlossen, aber die Rahmenhandlung mit vielen Fragezeichen offen geblieben war.
Aktuell bei „Die Opfer, die man bringt “ werden viele dieser Fragen beantwortet und  es gibt reichlich neuen „Zündstoff“ im Privatleben der „Hauptfiguren“ wie z.B. Torkel Höglund, dem Leiter der Reichsmordkommission, sowie den Teammitgliedern Billy Rosen, Ursula Andersson und natürlich Vanja Lithner nebst Sebastian Bergman, die sich zwischenmenschlich immer noch nicht annähern konnten, was sich aktuell auch nicht verbessert…
Während in Uppsala ein Vergewaltiger sein Unwesen treibt, erfährt man als Leser, dass das Team der Reichsmordkommission in Stockholm nicht mehr wie oben aufgeführt, existiert, denn Vanja arbeitet mittlerweile in Uppsala und befasst sich mit den sexuellen Übergriffen auf  mehrere Frauen.
Ursula, Billy und Torkel agieren noch in Stockholm und besonders Billy hat schwer mit seiner immer wieder aufkeimenden „dunklen Seite“ zu kämpfen, was auch in einen etwas breiter angelegten Handlungsstrang beleuchtet wird…
Auch Sebastian gehört mittlerweile nicht mehr zum Team. Er hat ein neues Buch geschrieben und befindet sich auf Lesereise, außerdem ist er weiterhin einem One-Night-Stand nicht abgeneigt. Konnte er sich noch gerade damit abfinden, dass man ihn bei den polizeilichen Ermittlungen nicht mehr zu Rate ziehen will, so hat er viel mehr an der totalen Kontaktverweigerung Vanjas zu knabbern. Er überlegt wie er diesen Zustand ändern und vielleicht – ganz vielleicht – er an seinem Verhalten/Benehmen etwas ändern könnte…
Tatsächlich kommt ihm da der Zufall bzw. die leitende Ermittlerin aus Uppsala zur Hilfe, denn um die brutalen sexuellen Übergriffe so schnell wie möglich aufzuklären, sie will unbedingt Sebastian mit im Team haben!
Ich habe das sechste Hörbuch aus der Reihe genossen, was zum einen mit der unverwechselbaren Stimme und der gekonnten Vortragsart von Douglas Welbat zusammenhängt, aber auch durch den durchgängig fesselnd abgefassten Kriminalfall nebst der nicht minder spannenden Rahmenhandlung, die diese Reihe ausmacht.  Ganz besonders hat es mich gefreut, dass sich Sebastian Bergman nicht verändert hat, er immer noch „der sympathische Unsympath“ ist, obwohl er ja diesmal sehr um Besserung bemüht ist….
Fazit: Das lange Warten hat sich absolut gelohnt! Sebastian Bergman in „Top-Form“ in einem sehr spannenden Kriminalfall, der stimmlich durch Douglas Welbats Vortrag in der Hörbuchfassung veredelt wird! Sollte man nicht verpassen!
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Sebastian Bergman – Spuren des Todes I

Cover_Sebastian_Bergman

Nachdem ich alle drei  Krimis der Schriftsteller Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt über den schwedischen Polizeipsychologen Sebastian Bergman als Hörbuch – gelesen von Douglas Welbat –  genossen habe, ist jetzt die Verfilmung dieser spannenden Krimi-Reihe auf DVD unter dem Titel „Sebastian Bergman – Spuren des Todes 1 “ erschienen. Da Douglas Welbat die deutsche Stimme des Kommissar-Wallander-Darsteller Rolf Lassgard ist, war das Hören der Bücher schon ein Genuss.  Da hat es mich dann auch besonders gefreut,  dass  Rolf Lassgard die Rolle des Sebastian Bergman tatsächlich auch übernommen hat!
Rolf Lassgard spielt nicht nur die Rolle, sondern er verkörpert die Figur des renommierten, aber sonst nicht sonderlich sympathischen Psychologen auf seine ganz spezielle Weise.  Auch ist  die Verfilmung der ersten beiden Fälle sehr gut gelungen und sehr nah am Buch, was ich persönlich sehr gut finde.
Der Mann, der kein Mörder war:
Sebastian Bergman hat schon lange nicht mehr gearbeitet. Seine Frau und Tochter  sind 2004  beim Tsunami in Thailand ums Leben gekommen. Seitdem läuft er irgendwie neben der Spur. Keine attraktive Frau ist vor ihm sicher und der sprintet von einem One-Night-Stand zum Nächsten.
Nach dem Tod seiner Mutter muss er sich um den Verkauf seines Elternhauses kümmern.  Durch Zufall fallen ihm einige Briefe in die Hände, die von einer jungen Frau vor Jahren an seine Mutter geschrieben wurden, da sie Sebastian unbedingt etwas mitteilen wollte, ihn selbst aber nicht erreichen konnte…
Sebastians  wendet sich an seinen alten Freund Torkel Höglund, der die Reichsmordkommission leitet, denn er will unbedingt wieder arbeiten.  Nach  anfänglichen Reibereien wegen seines schwierigen Charakters, kommt es dann zur Zusammenarbeit  mit Torkel und seinem Team. Es gibt einen schwierigen Fall zu lösen: Warum wurde ein 16-jähriger Junge getötet und ihm das Herz herausgeschnitten?….
Die Frauen, die er kannte
Sebastian Bergmann ist psychisch immer noch angeschlagen und so geht er zu einer Gruppentherapiesitzung.  Dort lernt er eine Frau kennen mit der er dann auch noch am selben Abend im Bett landet.  Da er unbedingt arbeiten will, wendet er sich wieder an Torkel, der ihn dann  auch tatsächlich erneut einsetzt,  denn Sebastian war es vor einigen Jahren gelungen einen Serienkiller zu überführen, der aber immer noch hinter Schloss und Riegel sitzt. Aber es sind bereits wieder drei Frauen auf  genau die bestialische Weise getötet worden, wie es der noch einsitzende Killer getan hat….
Was soll ich noch sagen, hier stimmt alles, die Verfilmung der Bücher ist gelungen und die Hauptrolle mit dem passenden Schauspieler besetzt worden, was will man mehr!
Fazit: Spannende Verfilmung der Buchvorlage mit Top-Besetzung!

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