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Ariane Grundies: Die Toten am Sund

Dieser Ostsee-Krimi führt nach Stralsund und zu Gisela Klawitter und Rosi Hafenmeister. Die beiden Frauen kennen sich von früher, haben sich aber viele Jahre nicht gesehen und dann zufällig wieder getroffen. Während der Freude über das Wiedersehen kommt ihnen ein Gedanke, wie man aus der Arbeitslosigkeit herauskommen könnte: Die beiden tun sich zusammen und werden Gästeführerinnen in Stralsund, denn da kennen sie jeden Winkel und bald stehen sie in ihren „I-love-Touris-Shirts“ vorm Rathaus um mal wieder zu einer Stadtführung der besonderen Art zu starten…
Aktuell fehlt noch ein angemeldeter Herr, der bereits im Vorfeld bezahlt hatte. Auf mehrmalige telefonische Kontaktaufnahme durch Gisela meldet er sich nicht… Merkwürdig!
Nachdem Gisela wieder zuhause ist und ihrem Mann vom Besuch mit der Touristengruppe auf „Fietes Kutter“ erzählt, wo man seinen Fisch selbst räuchern konnte und sie den mitgebrachten Aal auspackt, fällt ihr Blick auf die auf dem Tisch liegende Tageszeitung, wo über einem Foto steht: „Wer hat Christine Lohmeier gesehen?“
Erschrocken greift Gisela zur Zeitung und sagt: „Ich! Ich habe Christine Lohmeier gesehen!“ Sie gehörte zu einer Gruppe von Touristen, die vor ein paar Tagen an ihrer ersten Führung durch Stralsund teilgenommen hatte…
Der Titel des Krimis „Die Toten am Sund“ verheißt ja schon mal nichts Gutes und im Verlauf kommt es auch dazu, das mehrere Leute nicht auffindbar sind, die alle irgendwie mit Giselas und Rosis besonderen Stadführungen zu tun haben….
Da ich Stralsund auch schon mehrmals bereist habe und durch das Cover und den Klappentext neugierig geworden bin, war ich auf die Stadtführung gespannt, die man hier geboten bekommt…
Die Autorin hat einiges an Mundart einfließen lassen, was für den einen oder anderen Leser vielleicht zu einigen Verständnisschwierigkeiten führen könnte. Auch der Erzählstil ist nicht ganz einfach und wenn man nicht aufpasst, kann es passieren, dass man den Faden verliert, denn an Nebenschauplätzen ereignet sich einfach zu viel bzw. es wird in Rückblicken erzählt. Eine gewisse humorvolle Note ist zu erkennen, ändert aber nichts daran, dass der Handlungsverlauf etwas holprig ist, so dass ich hier drei von fünf Punkten geben würde.
Fazit: Durch den nicht ganz einfachen Erzählstil wirkt die Handlung etwas holprig, was auch die humorvolle Note nicht ganz auffangen kann
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Norm, König der Arktis

Wow, hier steppt der Bär bzw. Norm, der Hauptdarsteller in „Norm – König der Arktis„,  ein junger Eisbär, der den „Artic Shake“ erfunden hat. Diesen akrobatischen Tanz führt er bei besonderen Gelegenheiten zu mitreißender Musik auf. Unterstützung erfährt er dabei von den ebenfalls hüpfenden, shakenden und ploppenden Lemmingen…..

Soviel schon mal zur Einstimmung zu diesem einfach rundum gelungenen Animationsfilm!

Dreh- und Angelpunkt ist die Arktis, wo der etwas tolpatische, aber gutmütige Eisbär Norm mit seiner Familie lebt. Die Schönheit und Ruhe dieser einzigartigen Landschaft genießen die dort lebenden Tiere.  Man sieht Karten spielende Elche und Robben, die sich nicht vor Norm fürchten müssen um auf seiner Speisekarte zu landen, denn Norm hat da so seine Schwierigkeiten, das Jagen ist nicht so sein Ding, man sieht ihn eher mit der einen oder anderen Robbe auf dem Arm knuddeln….
Doch diese Idylle wird immer mehr von den anlandenden Touristen gestört. Die können offenbar gar nicht genug von Norm und seinen tierischen Freunden bekommen und strömen zu Hauf in die eisige Kälte.
Im Verlauf der Handlung, sollen dann auch noch Häuser für die Touristen in diese wunderschöne Landschaft gebaut werden….
Ab da reicht es Norm und er macht sich mit einigen Weggefährten auf den Weg nach New York, wo der durchtriebene Immobilienmakler sein Büro hat. Nach einer aufregenden Schiffspassage kommen sie in Amerika an und erleben dann ein großes Abenteuer, dass hier allerdings nicht mehr erzählt wird….., aber hier gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack in Form des Trailers.
Was soll ich noch zu diesem putzigen, tolpatischen weißen bärigen Helden Norm schreiben, Jung und Alt werden ihn gleich in ihr Herz schließen, da bin ich mir sicher.
Eine kleine Botschaft ist im Film natürlich auch verankert, nämlich dass man die Arktis mit ihrer einzigartigen Natur- und Tierwelt nicht durch Massentourismus zerstören soll!
Fazit: Fetzige, mitreißende Musik, ein shakender, Po-wackelnder Bär nebst „ploppenden“ Lemmingen, das ist ein tierischer Filmspaß, der rundum begeistert und mir bestens gefallen hat.

 

 

 

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