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Steffen Jacobsen: Trophäe

Trophaee von Steffen Jacobsen

Die Handlung spielt in Dänemark, wo Michael Sander im Verborgenen als Privatermittler agiert. Um Kontakt mit ihm aufzunehmen braucht man schon gewisse Beziehungen um durch Empfehlung seine Dienste in Anspruch zu nehmen. Er ist auch kein Mann fürs Grobe, sondern eher im Bereich Logistik und Recherche unterwegs, obwohl er als Ex-Soldat und Ex-Polizist durchaus seine Blessuren am Körper davon getragen hat. In den letzten Jahren war er aber dann nur noch als Sicherheitsberater für eine britische Firma tätig, die sich z.B. mit Verhandlungen von Geiselnehmern einen Namen gemacht hat.
Und nun kontaktieren ihn zumeist Leute mit viel Kapital im Rücken wie seine neueste Klientin Elisabeth Caspersen, die Erbin eines großen finanzkräftigen Konzerns, die im Tresor ihres verstorbenen Vaters eine hoch brisante DVD gefunden hat, auf der ihr Vater augenscheinlich bei einer Menschenjagd dabei war. Sie will das Michael Sander überprüft ob diese Jagd tatsächlich stattgefunden hat und wenn ja, wer das Opfer war. Ihre Anteilnahme will sie dann der Familie des Opfers durch eine finanzielle Entschädigung ausdrücken…
Einen weiteren Teil der Handlung übernimmt die sehr engagierte, am liebsten allein ermittelnde Kriminalkommissarin Lene Jensen, die zu einem zweifelhaften Selbstmord eines Gardisten der Leibgarde gerufen wurde. Besonders auffällig an dem Fall waren die auf dem Rücken mit Handschellen gefesselten Hände des Toten. Lene stößt dann noch auf einige Unstimmigkeiten, denn der Gardist, der einen Tag zuvor geheiratet hatte, verfügte plötzlich über sehr viel Geld….
Im Verlauf der über 500 Buchseiten lernen sich Michael und Lene kennen und letztendlich sind sie zusammen auf der Suche nach den gleichen Personen, die mit Vorliebe Jagd auf Menschen machen……
Einmal angefangen zu lesen, kann man sich diesem Thriller nicht entziehen. Zwar hätte ich mir den Ermittler Michael Sander etwas wehrhafter gewünscht, denn obwohl kampferfahren wie im Buch erwähnt, stolpert er irgendwie in Situationen, die dann eskalieren und für ihn mit reichlich Blessuren enden. Die Handlung an sich ist sehr nervenaufreibend und brutal. Denkt man den einen oder anderen Täter eingekreist zu haben, ist das Ende dann doch unvorhergesehen und unerwartet, was dem Thriller „Trophäe“ noch einen Extrapunkt einbringt.
Fazit: Fesselnder nervenaufreibender Thriller an dem man nicht vorbeikommt und den Autor sollte man sich auf jedem Fall merken!

 

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