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Europa Report in 3 D

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Das Cover des Films ist  vielversprechend: Ein riesiges Eisgebilde und ein Raumfahrer, der sich darauf zubewegt. Der Titel „Europa Report“ ist leider etwas unglücklich gewählt, denn ich glaube die wenigsten Filmliebhaber wissen auf Anhieb, das Europa ein Jupitermond ist.
Der Film ist teilweise wie eine Dokumentation bzw. Berichterstattung über die Expedition zum Jupitermond Europa aufgemacht. Es kommen Wissenschaftler und auch die sechs Raumfahrer selbst zu Wort, die ihren Raumflug in einer Art Videotagebuch aufzeichnen.
Die Astronauten befassen sich mit der Frage ob es Leben im All gibt und sie wollen auf dem eisbedeckten Jupitermond an einer ganz bestimmten Stelle landen und Proben von der Oberfläche nehmen. Es wird unter der Eisfläche ein großes Meer vermutet und es gibt Hinweise auf Wärmezonen, die es zu erkunden gibt.
In der 3-D-Version hat man als Zuschauer tiefen Einblick in die Raumkapsel und man nimmt teil am doch eher tristen Leben der Besatzung.
Auch passiert eine ganze Weile kaum etwas Interessantes. Als dann endlich das Ziel nicht mehr weit ist, bricht aus unerklärlichen Gründen der Funkkontakt mit der Erde ab und zwei der Astronauten müssen zu Reparaturarbeiten aus der Raumkapsel aussteigen, das dramatische Folgen hat….
Auch ihre eigentliche Zielvorgabe auf Europa verfehlen sie und so bleibt ihnen nichts anderes übrig als einen Ausstieg auf die unbekannte eisige Oberfläche, doch das ist höchst gefährlich……
Im Kontrollzentrum auf der Erde herrscht Ratlosigkeit und man stellt sich die Frage was dort oben passiert ist ……
Mir fehlt die Spannung im Film. Und als Zuschauer hätte ich mir wenigsten ein paar schöne Weltraumbilder gewünscht, auch wenn alles nur fiktiv gewesen wäre.
Fazit: Trotz umfangreichem Bonusmaterial verliert sich der „Europa Report“ irgendwo im All.

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