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Andreas Gruber: Die schwarze Dame

Goldmann

Nachdem ich eher zufällig vor einiger Zeit auf den letzten Teil der „Rache-Reihe“ mit dem Leipziger Polizisten Walter Pulaski und der Wiener Anwältin Evelyn Meyers gestoßen bin und nach dem Lesen von „Rache-Winter“ so begeistert von dem spannungsgeladenen Thriller war, habe ich nach und nach alle Bücher der Reihe „verschlungen“.
Auf der Suche nach weiteren spannenden Thrillern von Andreas Gruber, bin ich dann auf die „Todesbox“ gestoßen, wo die ersten vier Fälle des niederländischen BKA-Profiler Maarten S. Sneijder nebst seiner Kollegin Sabine Nemez in der Hörbuchversion von Achim Buch vorgetragen werden. Den bisher letzten Teil der Reihe „Todesmal“ habe ich dann natürlich auch noch genossen.
Und nun ist im Taschenbuchformat „Die schwarze Dame“ erschienen, wo der Wiener Versicherungsdetektiv Peter Hogart seinen ersten Einsatz hat. Dies Buch ist auch das Thriller-Debüt von Andreas Gruber, das bisher nur als eBook erschienen war.
Peter Hogart wird von seinem Arbeitgeber nach Prag geschickt um nach seiner verschwundenen Kollegin Alexandra Schelling Ausschau zu halten, die dort einem Versicherungsbetrug auf der Spur war und Beweise dafür gefunden hatte, dass nicht die hoch versicherten Original-Gemälde bei einem Brand vernichtet wurden, sondern es sich dabei um Fälschungen handelte. Wo genau sich die wertvollen Bilder jetzt befinden, hatte sie noch nicht rausbekommen. Dies alles teilt sie ihrem Arbeitgeber in einem  letztem Telefonat mit, denn danach fehlt von ihr jede Spur….
In Prag macht sich Hogart auf die Suche nach seiner Kollegin und den wertvollen Gemälden. Während seiner Nachforschungen macht er zufällig die Bekanntschaft mit der Privatdetektivin Ivona Markovic, die in einer bizarren Mordserie ermittelt. Als die beiden sich zu einem Abendessen in Ivonas Wohnung treffen, kommt es zu einer folgenschweren Explosion und auf  Peter wird geschossen…
Warum Ivonas Wohung in die Luft fliegt und Peter angeschossen wird, das wollen die beiden Detektive gemeinsam herausfinden. Und ob es einen Zusammenhang zwischen dem Verschwinden von Alexandra Schelling, bizarren Morden, verbrannten Gemälden u.v.m.  gibt, sollte jeder selbst lesen, denn die Recherche in Prag an schönen und auch düsteren Ecken dieser Stadt ist spannend, fesselnd und nervenaufreibend, aber in einem angenehmen Erzählstil von Andreas Gruber aufgeschrieben.
Auch der erste Thriller aus der Feder von Andreas Gruber ist spannend, teils düster und nervenaufreibend. Durch seinen wunderbaren Erzählstil fliegen die Seiten nur so dahin und obwohl ich noch nie in Prag war, hatte ich beim Lesen das Gefühl „ich bin vor Ort“. Und wie „nah“ der Autor und die Hauptfigur Peter Hogart sind, erzählt Andreas Gruber in einem Vorwort selbst hier im Buch.
Fazit: Was ist fesselnd, spannend, düster und nervenaufreibend? Die Lösung lautet: Der Debüt-Thriller von Andreas Gruber, den man nicht verpassen sollte!
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