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Wildes Sri Lanka

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Vor der Südostküste Indiens liegt die Insel Sri Lanka, die flächenmäßig kleiner als Bayern ist.
Die dreiteilige Dokumentation führt zum Seenland, in die Waldwelt und in den Küstenbereich.
Im Bonusmaterial erfährt man,  dass auf zwei Jahre verteilt viele Tage Kameraarbeit, auch aus der Luft, nötig waren um diese eindrucksvolle Serie fertig zu stellen.
Die filmische Reise beginnt in der Hauptstadt Colombo, wo dann aus der Vogelperspektive ersichtlich wird wie grün diese Insel ist, die in der Mitte gebirgig ist und auf einem Gipfel, dem Adams Pike sich eine buddhistische Tempelanlage befindet. Einen Großteil der Aufnahmen gelingen dem Filmteam im Nationalpark Yala im Südosten der Insel.
Ich kann nur einen kleinen Einblick in diese atemberaubenden Bilder geben, denn wer Naturdokumentationen mag, der kommt an dieser  über das „Wildes Sri Lanka“ nicht vorbei.
Im Seeland begegnen wir dem größten Leoparden, der an der Spitze der Nahrungskette steht. Man sieht Elefantenherden, Schakale, Krokodile, Wildschweine, Wasserbüffel, Bundstörche und es herrscht eine flirrende Hitze, die die teils schon vor 2000 Jahren künstlich angelegten Wasserreservoire austrocknen lässt.

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In der Waldwelt leben seltene Affen, über die Bäume flitzen Palmenhörnchen, ein über 5 Meter langer Tigerpython schlängelt sich durchs Bild und ganz besonders possierlich ist der Schlanklor mit seinen großen runden Knopfaugen, der das Filmteam vor eine schwierige Aufgabe gestellt hat um ihn überhaupt ins Bild zu bekommen…

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Im dritten und letzten Teil befinden wir uns vor der Küste Sri Lanka,  hier versammeln sich riesige Herden von Pottwalen, denn Nahrung finden sie hier im Überfluss. Eine große Meeresschildkröte schwimmt durch das Bild und man taucht ein in die farbenprächtige Unterwasserwelt…
Fazit: Beeindruckende Naturdokumentation, die eine Tier- und Pflanzenwelt eingefangen hat, die in ein Paradies führt, das hoffentlich noch lange so erhalten bleib. Unbedingt ansehen!

 

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George Tenner: Schatten über der Insel

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Und was für ein Schatten über der wunderschönen Ostseeinsel schwebt!
Rauchschwaden sind es, die die Insel überziehen:
An unterschiedlichen Stellen brennt es auf der Insel  und die Feuerwehr hat reichlich was zu tun, die Brandermittler gehen von Brandstiftung aus. Es dauert nicht lange und es wird eine Art Bekennerschreiben in italienischer Sprache gefunden….
Kriminalhauptkommissar Lasse Larsson ist auf dem Weg ins Kommissariat als ihn eine Frau anspricht, die, wie sich später herausstellt, auf der Suche nach ihrer verschwundenen 17-jährigen Tochter Liisa ist. Im Verlauf des Gesprächs stellt sich heraus, dass das reetgedeckte Ferienhaus der Familie vor kurzem abgebrannt ist, doch es scheint sicher, dass sich niemand im Haus aufgehalten hat, als es abbrandte, aber Liisa ist seitdem  wie vom Erdboden verschluckt…
Im Usedomer See wird ein menschlicher Arm gefunden. Herbeigerufene Taucher finden dann einen Torso, der schrecklich zugerichtet ist.
Während die Gerichtsmedizin noch überprüft ob es sich um Liisa handelt, werden noch weitere Leichenteile in einer Tasche und ein verstecktes Skelett, das bereits Nagespuren von Tieren aufweist, gefunden.
Nachdem der DNA-Abgleich die schlimme Gewissheit bestätigt, dass die vermisste Liisa ermordet wurde, werden noch zwei weitere Mädchen im gleichen Alter als vermisst gemeldet…
Eine Sonderkommission um Lasse Larsson wird gebildet und ein Teil beschäftigt sich mit dem möglichen Zusammenhang zwischen den Bränden und den Leichenfunden, wovon Lasse aber von Anfang an Abstand nimmt und auf unterschiedliche Täter tippt. Sein Verdacht erhärtet sich bald, als Kommissar Zufall den Brandstifter dingfest machen kann.
Nachdem die Identität der zweiten Toten ermittelt ist, wird klar: Auf Usedom geht ein Serienmörder um und es ist Eile geboten, denn er könnte schon ein nächstes Opfer bei sich haben…..
Dies ist der 5. Fall in dem Lasse Larsson auf Usedom ermittelt und ich persönlich finde diesen Fall bisher am spannendsten.
Da ich Usedom schon sehr oft bereist habe und die meisten beschriebenen Orte aus „Schatten über der Insel“ kenne, war ich durch die detailliert beschriebene Polizeiarbeit und die Dialoge der Ermittler irgendwie live bei der Mördersuche dabei und muss sagen es sind schon idyllische Orte wie z.B. der Lieper Winkel, die hier als Tatorte dienen.
Fazit: Nicht nur für Usedom-Kenner eine spannungsgeladene Mördersuche mit Gänsehauteffekt!
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