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Nele Löwenberg: Straße nach Nirgendwo

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Die erste Begegnung mit Sheridan Grant im Buch „Sommer der Wahrheit“ endete mit dem Fortgang der Siebzehnjährigen von der Willow Creek Ranch in Nebraska um in New York ihr Glück als Sängerin zu suchen. Zu viel war im Vorfeld geschehen, so dass sie nur einen Ausweg sieht um ihrem Stiefbruder Esra und ihrer von Hass erfüllten Adoptivmutter zu entkommen: Sie macht sich heimlich von dannen, auch wenn ihr der Abschied vom Rest der Familie sehr schwer fällt…..

Und so geht es jetzt dann weiter:

Doch sehr weit kommt sie nicht, denn während sie Pause in einer Raststätte macht, muss sie aus dem Fernsehen erfahren, dass ihr Stiefbruder Esra zum Amokläufer geworden ist und auf der Willow Creek Ranch ein Massaker verübt hat, man spricht von Toten und Schwerverletzten….
Ist diese Nachricht nicht schon furchtbar, beginnt für Sheridan jetzt der eigentliche Alptraum, denn sie wird im Zusammenhang mit den Vorkommnissen auf der Ranch gesucht,  es wird vermutet,  sie habe etwas damit zu tun. Kurze Zeit später wird sie dann noch auf der Raststätte verhaftet……
Im Verlauf der Geschichte muss sich Sheridan gegen die böswilligen Anschuldigen ihrer Adoptivmutter wehren, die dass Massaker überlebt hat. Sheridan wird zum Spielball der Medien und es wird kein gutes Haar an ihr gelassen…..
Der zuständige Detective Jordan Blystone kann dann endlich Licht in die wirklichen Vorgänge auf der Ranch bringen und er hilft Sheridan sich aus dem Blitzlichtgewitter der Medien zu entfernen um in Ruhe ihren Schulabschluss zu machen.
Doch irgendwie zieht Sheridan Schwierigkeiten an und es dauert nicht lange und sie ist erneut einer Hetzkampagne in den Medien ausgesetzt, was dazu führt, dass sie sich von ihrem ehemaligen Lebensziel weit entfernt und untertaucht, so dass niemand erfährt wo sie sich aufhält…..
Es vergehen Jahre und Sheridan macht sehr schmerzliche Erfahrungen im zwischenmenschlichen Bereich , fällt immer wieder auf die falschen Männer herein und gerät dadurch sogar in Lebensgefahr….
Ob Sheridan noch ihr Glück findet, sollte jeder selbst herausfinden, denn Nele Löwenberg ist mit „Straße nach Nirgendwo“ eine lesenswerte Fortsetzung  gelungen. Zwar fand ich Sheridan manchmal etwas naiv und blauäugig wie sie in manche Situationen hineinrutscht, aber nichtsdestotrotz wünscht man ihr nach all den Geschehnissen, dass sie bald zur Ruhe kommt und sie ihren Traum als Sängerin doch noch verwirklicht.
Ich für meinen Teil hoffe, dass Sheridan Grant auf ihrem Lebensweg noch viel erlebt, weil ich gerne eine weitere Fortsetzung der Reihe lesen würde!
Fazit: Gelungene Fortsetzung der Reihe um Sheridan Grant, deren weiterer Lebensweg mit allen Höhen und Tiefen hier spannend erzählt wird, wovon man durchaus noch mehr Lektüre vertragen könnte!

 

 

 

 

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