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Andreas Kieling: Im Bann der Bären

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Bei National Geographic ist jetzt dieser eindrucksvolle Bildband von Andreas Kieling erschienen, der sich nicht nur als Buchautor, sondern auch als Dokumentarfilmer und Naturschützer einen Namen gemacht hat.
Der bekannte Tierfilmer erzählt hier von seinen Reisen nach Alaska, der Landschaft, der er sehr schnell verfallen ist, die ihn aber auch bis zum Äußersten gefordert hat und mehrmals ist er nur ganz knapp dem Tod entronnen.
Im Buch „Im Bann der Bären“ sind aus 25 Jahren Alaska-Abenteuer die besten Fotographien zusammengetragen. Neben den einzigartigen Fotos, die z.B. die Begegnungen mit den unterschiedlichsten Bärenarten zeigen, erzählt der Autor auch wie er das erste Mal Alaska bereist hat und wer ihn schon alles auf seinen immer monatelangen Expeditionen begleitet hat.
Die Bilder sprechen eine Sprache für sich und faszinieren den Betrachter. Gleich beim ersten Aufschlagen des Buches sieht man einen Fuchs neugierig direkt vor Andreas Kieling stehen, was bemerkenswert ist, denn Scheu vor den Menschen scheinen die Tiere dort kaum zu  kennen…
In einem Vorwort erzählt der Autor, warum er Alaska liebt. Vom Yukon River führen die Kapitel zum kältesten Berg der Erde in den Denai-Nationalpark. Die Begegnungen und das Leben mit den Grizzlybären allein und dann Jahre später mit seinem Sohn auf den Aleuten sind weitere Stationen in diesem Buch.
Welch eine ungeheure Anziehungskraft Alaska hat, spielgelt sich in den vielen atemberaubenden Fotos wieder, die man hier zu sehen bekommt. Das Gespür für die Tiere, die ihn an ihrem Familienleben haben teilnehmen lassen, kommt ganz deutlich zum Ausdruck, wenn man z.B.  Seite 145 aufschlägt, wo ein kleiner Bär mit seiner Mutter rumtollt.  Dass der Sohn von Andreas Kieling genau schon so begeistert von den Expeditionen ins Tierreich ist, erkennt man gut auf den vorliegenden Bildern.
Bewundernswert finde ich den ungeheuren Mut, den Andreas Kieling immer wieder aufgebracht hat um trotz der vielen durchgemachten extrem gefährlichen Situationen diese Landschaft zu bereisen und denjenigen einen Einblick in die wunderbaren Tierbegegnungen zu geben, die diesen Mut nie aufbringen würden.
Fazit:  Wie spannend und atembetraubend Tierbegegnungen in Alaska sein können, erfährt in diesem eindrucksvollen Bild- und Textband, den ich nur empfehlen kann!
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Bernd Römmelt: Alaska – Die letzte Wildnis

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Ich liebe Bildbände über fremde Länder, denn da kann man so richtig Fernweh bekommen. Und genau das ist mir passiert, als ich „Alaska: Die letzte Wildnis“ durchgeblättert und angefangen habe darin zu lesen:
Alaska ist mit seiner Landfläche viermal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland, was sehr beachtlich ist. Das Land wird von vier verschiedenen Meeren umgeben: Pazifik, Beringsee, Tschuktschensee und Beaufortsee. Die Hauptstadt Alaska heißt Juneau und ist nur mit dem Flugzeug oder dem Schiff erreichbar.
Der Bildband beginnt mit Landschafts- und Tieraufnahmen, die wirklich beeindruckend sind. Ich fotografiere zwar selbst gern, aber solche spektakulären Aufnahmen sind mir noch nie gelungen!
Aleyska – Großes Land so nennen die Aleuten ihre Heimat. Im Bildband sieht am Berge und ganz viel Wasser und aus dem Text dazu erfährt man, dass der Mount McKiney der höchste Berg Alaskas ist und der Yukon River der drittlängste Fluss Nordamerikas. Die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt ist auf vielen Bildern zu sehen.  Man sieht Walross, Elch, Eis- und Braunbär, Wolf und Wal um nur einige zu nennen.
Auf Seite 41 findet man ein Bild von einem verwunschenen Wald, der Raum für Märchenerzählungen geben könnte.
Einige Seiten trifft man auf die Aufnahme eines Rothörnchen, das auf Futtersuche ist und für die langen Wintermonate Vorräte anlegen muss.
Eindrucksvoll sind auch die Bilder von kalbenden Eisbergen, die eine wunderbare Blaufärbung aufweisen.
Ich kann verstehen, was der Autor dieses wunderschönen Bildbandes über die Anziehungskraft des Landes schreibt und man Sehnsucht dahin bekommt, wenn man wie er es von Nord nach Süd und West nach Ost durchquert hat und dann diese in schönen Bildern festgehaltene Natur erlebt hat.
Immer mal wieder greife ich zu diesem Buch und schlage es spontan auf und gerade ist mir auf Seite 102 der Baumstachler vor Augen gekommen und einige Seiten weiter von der Sonne angestrahlte Felsmassive, die wirklich beeindruckend sind.
Für Fotobegeisterte wie mich war es dann auch noch sehr interessant, dass man im Making of erfährt, welche Kamera dazu benutzt wurde, um diesen Bildband entstehen zu lassen.
Fazit: Dieses Buch kann man nicht wirklich in Worte fassen, man muss es gesehen haben!
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