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Saphirblau

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Erst einmal vorweg, ich kenne den ersten Teil „Rubinrot“ nicht, außerdem habe auch das Buch zum Film „Saphirblau nicht gelesen und kann hier nur das eben Gesehene bewerten:
Die Bücher sind ja für die Generation 12 – 15 Jahre geschrieben und mit diesen Augen muss man dann ja auch den Film ansehen und da geht es um die erste Liebe und um Vertrauen und ganz besonders darum wem man noch bei Problemen vertrauen kann. Nun ganz wichtig ist da eine gute Freundin und die hat Gwendolyn Shepherd ja in Leslie!
Um die Handlung besser zu verstehen, ist es hilfreich sich die Interviews im Bonus-Material ansehen, denn die Hauptdarstellerin Maria Ehrich gibt hier eine kleine Zusammenfassung des ersten Teils und auch sonst viel Einblick in den Film.
Nun, da es ja um Zeitreisen geht, die der Teenager Gwendolyn mit Gideon ihrem Liebsten aus der Gegenwart in jede andere Zeitepoche unternehmen kann, hat mich dies etwas an die ganz alte Sci-Fi-Serie „Time-Tunnel“ erinnert.
Aus einem wichtigen Grund muss sie in der Vergangenheit einen einflussreichen Mann treffen, nämlich den  Grafen, der, wie es sich dann im Verlauf herausstellt, Gwen unter seine Kontrolle bringen will. Doch erst einmal muss sie die besonderen Umgangsformen lernen um so einer wíchtigen Person gegenüber treten zu können und darauf achten, dass Ausdrücke wie „cool“ oder „Handy“  im 18. Jahrhundert nicht angebracht sind. Als sie diese Hürde genommen hat und in einem pompösen Ballkleid auf der Soiree mit einem Zeitsprung landet, versucht sie erst einmal ihre Gedanken unter Kontrolle zu bringen, denn der Graf ist dafür bekannt, das er diese lesen kann. Die Begegnung mit ihm ist alles andere als nett und um ihre Nerven zu beruhigen schaut Gwen zu tief ins Glas, was dann zu einer Gesangs- und Tanzeinlage und Musik aus der  „Rocky Horror Picture Show“ endet……
Besonders gut hat mir auch der kleine Wasserspeier Xemerius gefallen, der diesen Film noch eine besonders witzige Note verleiht. Die anderen Rollen des Films sind ja mit bekannten Gesichtern aus der dem deutschen Film und Fernsehen besetzt, was sehr gut passt.
Alles in allem hat mir der Film gefallen und durch die tolle musikalische Untermalung, die schönen Kostüme und die sehr gute Besetzung der Hauptrolle mit Maria Ehrich, die ja gerade den Nachwuchspreis der goldenen Kamera erhalten hat, finde ich den Film sehenswert und bin schon auf Teil 3 gespannt.
Fazit: Sehenswerter Fantasyfilm mit einer sympathischen Hauptdarstellerin und einem charmanten Wasserspeier

 

 

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