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The Bay – Staffel 1

EdelMotion VÖ 20.03.20

Der in Nordengland liegende Küstenortes Morecambe bildet die schöne Landschaftkulisse der ersten Staffel von „The Bay“.

Gerade noch hatte ich Morven Christie als Amanda Kendall an der Seite von James Norton alias Sidney Chambers in der sehenswerten britischen Serie „Grantchester“ vor Augen, hat sie hier nun die Rolle der Lisa Armstrong übernommen, die als Ermittlerin im Polizeirevier Morecambe ihren Dienst verrichtet.
Lisa ist alleinerziehende Mutter zweier Teenager. Sie kann sich aber immer auf die Hilfe ihrer Mutter verlassen, weswegen sie sich dann und wann mal einen „freien“ Abend mit ihren Freundinnen gönnt. Der letzte war feuchtfröhlich nebst Barbesuch und Karaoke-Einlage und endete mit einem One-Night-Stand und einen „riesigen Kater“, weswegen sie auch leicht verspätet ihren Dienst antritt…
Auf dem Revier „platzt“ sie dann in eine Dienstbesprechung, wo es um das Verschwinden des Zwillingspaares Holly und Dylan geht. Ihr Chef setzt sie als Familienbeauftragte ein, wo sie als Bindeglied zwischen der Opferfamilie und der Polizei fungiert und nicht nur emotionalen Beistand vermitteln soll, sondern auch „durch Einblick in die familiären Verhältnisse bzw. aus einer anderen Perspektive“ die Suche nach den Vermissten unterstützen soll. Lisa bekommt einen neuen Kollegen zur Seite gestellt, was ihr anfänglich nicht so behagt, aber ihr Chef kennt da kein Pardon und sie muss sich diesbezüglich fügen.
Während Lisas Kopf noch nach der durchzechten Nacht brummt, kommt es beim Besuch der Opferfamilie zu einer folgenschweren Konfrontation, denn während sie sich mit der Mutter der Zwillinge unterhält, kommt Shawn, der Stiefvater der Vermissten ins Haus und dieser ist für Lisa kein Unbekannter, hatte sie doch gerade einen One-Night-Stand mit ihm….
Während Lisa versucht einen kühlen Kopf zu behalten und ihr Techtelmechtel mit Shawn aus den Ermittlungen herauszuhalten, läuft die umfangreiche Suche nach den Jugendlichen an…
… einige Zeit vergeht, doch dann wird ein Leichenfund gemeldet….
Ich habe diese sehr spannend aufgemachte Serie an einem Stück angeschaut, sie wird so erzählt, dass sich erst ganz am Ende des Rätsels Lösung zeigt, was durch viele unvorhersehbare Wendungen noch unterstrichen wird. Die Rollen sind gut besetzt und besonders die jugendlichen Darsteller machen hier einen guten Job.
Lisas Verhalten als Polizistin fand ich nicht besonders lobenswert und ich finde Krimi-Serien, die zuviel Privatleben der Ermittler zeigen immer schwierig, da dies vom „roten Faden“ bzw. vom Kriminalfall meistens ablenkt und nicht unbedingt für Spannung sorgt. Dieser Kritikpunkt musste sein, denn sonst wird man hier gut unterhalten.
Fazit: Die Landschaftsidylle trügt, der Kriminalfall fesselt bis zum Schluss, auch wenn es in der Story selbst ein paar Wackler gibt!

 

 

 

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