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Thomas B. Morgenstern: Elbstrandmord

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Dies ist nicht der erste Kriminalroman des Autors, der zusätzlich noch mit seiner Familie in der Elbmarsch einen Bauernhof bei Stade betreibt. Neben einigen Kinder- und Jugendbüchern hatte er mit „Der Milchkontrolleur“ einen großen Überraschungserfolg und weitere Krimis folgten.
Nun ist „Elbstrandmord“ erschienen und wie der Titel schon verrät, geht es um Mord bzw. anfangs um einen Toten, der von einem Spaziergänger, der seine Hunde am Elbufer ausführt, gefunden wird. Bei dem Toten handelt es sich um den ortsansässigen Bauunternehmers Nikolaus Brummer.
Dem herbeigerufenen Kriminalhauptkommissar Paul Schlegel kommt der Tote bekannt vor, hatte er ihn doch im Zelt am Elbufer, wo gerade die Taufe seines Enkels Jakob stattgefunden hatte, gesehen.
Dort wurde im Anschluss an die Taufe der kirchliche Segen für das seit 25 Jahren verheiratete Ehepaar Brummer erbeten. Was war in der kurzen Zeit geschehen?
Kommissar Schlegel und sein Kollege Hildebrand finden heraus, dass der Bauunternehmer zwar großzügig an so manchen Geld verliehen hatte, aber andersherum auch mit allen Wassern gewaschen war, wenn es darum ging seine Vorhaben umzusetzen. Auch dem weiblichen Geschlecht war er sehr zugetan….
Auf auf der anschließenden Feier des Silberpaares soll es zu einer lauten verbalen Auseinandersetzung zwischen dem Paar und dem Steuerberater Borowski gekommen sein. Doch worum es ging dabei?
Auch der Steuerberater und seine Frau sind ein besonderes Kaliber, denn Geld sollte man ihnen nicht unbedingt anvertrauen, wenn man es mal wiedersehen möchte…..
Die Ermittlungen kommen schleppend voran und kaum gibt es einen Verdacht, muss der dann schnell wieder revidiert werden….
Neben der Mördersuche wird das Privatleben der Ermittler in die Handlung eingewoben und eine Prise Humor kann man dann und wann auch entdecken. Der Mörder selbst bleibt lange im Verborgenen, was nicht schlecht ist, aber das ganze Warum die Tat geschehen ist, fand ich etwas lasch und unspektakulär. Das Buch an sich liest sich gut, nur zum Ende hin, hätte ich mir noch etwas mehr Dramatik gewünscht!
Fazit: Gut lesbarer Kriminalroman

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