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Tony Parsons: Die Essenz des Bösen

Lübbe

Seit dem ersten Buch Dein finsteres Herz“ begleite ich die spannenden Einsätze von DC Max Wolfe, der in London als Ermittler tätig ist.
Dies ist mittlerweise sein fünfter Einsatz und die Handlung von „Die Essenz des Bösen“ katapultiert nicht nur Max Wolfe während er nach einem neuen Rucksack für seine siebenjährige Tochter Scout  in einem großen Einkaufzentrum sucht in eine Katastrophe, nein, als Leser ist man auch hautnah dabei und befindet sich von jetzt auf gleich zwischen herumirrenden verletzten Menschen und einem ebenfalls von einem herumfliegenden Teil verletzten Max, der auf der Suche nach Hilfe ist….
Im Verlauf erfährt man von einem terroristischen Anschlag, der zu einem Hubschrauberabsturz direkt auf das große Einkaufzentrum führte, wo es viele Tote und Verletzte gab….
Während man schnell ein Brüderpaar als Drahtzieher für den Anschlag ermittelt, gerät allerdings die geplante Verhaftung der beiden völlig aus dem Ruder und es kommt auf beiden Seiten zu Toten..
Während die zuständigen Behörden noch die Hintergründe erforschen um den Fall ad acta zu legen, formieren sich immer mehr Menschen, die auch die restliche Familie der Terrorverdächtigen zur Rechenschaft ziehen wollen und Gerechtigkeit für die vielen Toten und Verletzten des Anschlags fordern…
Wie gewohnt wird die Geschichte aus Sicht von Max Wolfe fesselnd erzählt und es fällt einem schwer sich vom Geschehen zu lösen…
Obwohl die Handlung mit einem „Knall“ beginnt und im Verlauf auch Schüsse fallen, kommen diesmal auch viele Emotionen zum Tragen. Besonders gelungen finde ich, wie der Autor das Geschehen von allen Seiten beleuchtet und dies durch das besonnene und unbeirrbare Verhalten seiner Hauptfigur hier den Lesern aufzeigt.
Doch so ganz leicht fällt es Max nicht immer auf besonnen Pfaden zu wandeln, denn diesmal hat er nicht nur beruflich, sondern gerade auch privat einige große Hürden zu nehmen..
Dieser Fall ist ganz am Puls der Zeit, obwohl fiktiv, hat man teils das Gefühl, hier ist ein realer Hintergrund dabei. Die Geschichte ist spannend abgefasst und wird so fesselnd erzählt, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Obwohl das Böse hier im Vordergrund steht, wird die Rahmenhandlung mit Max als alleinerziehenden Vater der siebenjährigen Scout und dem Familienhund Stan weiter erzählt, was ja diese Reihe auch mit ausmacht und sie noch gern so spannend weitergeführt werden darf.
Fazit:  Page-Turner! Spannung und Emotionen ergeben fesselnde Unterhaltung bis zum Schluss!

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