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Vivica Sten: Beim ersten Schärenlicht

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Ein Fall für Thomas Andreasson.
Nachdem die Krimis von Vivica Sten mittlerweile auch Einzug ins Fernsehen gehalten haben, schafft man es noch leichter sich in die Geschichten reinzudenken, denn Kriminalkommissar Thomas Andreasson hat nun ein „Gesicht“ und auch seine Jugendfreundin Nora Linde kann man sich viel besser vorstellen.
Das Hörbuch wird wie gewohnt und gekonnt von Stephan Schad gelesen. Er schafft es jeder Person eine andere Stimme zu geben und die Handlung einfühlsam vorzutragen.
Nora, Thomas Jugendfreundin, hat einen neuen Partner, dessen 14-jährige Tochter Wilma unbedingt das Mittsommerfest mit ihrer Clique auf Sandhamn verbringen möchte. Sie bekommt die Erlaubnis von ihrem Vater und sie darf ausnahmsweise bis nach Mitternacht feiern gehen, was Nora nicht sonderlich gut heißt.
Wegen des Feiertrubels ist die Polizei in besonderer Bereitschaft und geht vermehrt Streife. Bald wird ein junges Mädchen völlig verstört im Hafengebiet aufgegriffen, sie scheint alkoholisiert zu sein, wirkt aber auch fahrig und sie fragt immer wieder „Wo ist Viktor?“
Beim Ersten Schärenlicht“ ist Wilma nicht wie verabredet zuhause und ihr Vater macht sich auf die Suche nach ihr, kann sie aber nicht finden….
Dann macht jemand eine grausige Entdeckung: Ein blonder Junge wird tot aufgefunden, seine Leiche hat man notdürftig mit Zweigen bedeckt. Augenscheinlich ist er erschlagen worden. In seinem Blut werden später Drogen festgestellt…
Thomas Andreasson übernimmt die Ermittlungen und auch die verschwundene Wilma steht bald auf der Liste der vermissten Personen.
Eins steht fest, alle Jugendlichen, die  bislang erwähnt wurden, kannten einander und haben auf die eine oder andere Weise den Mittsommerabend zusammen verbracht.
Bald besteht dringender Tatverdacht gegen einen der Jugendlichen aus der Gruppe, doch welchen Grund sollte der beste Freund des Toten haben, diesen zu töten?
Fazit: Vivica Sten trifft genau den Jargon der Jugend und es ist ihr wieder einmal gelungen einen spannenden, aber auch nachdenklich machenden Krimi zu schreiben.

 

 

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