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Vox Lux

KochMedia VÖ 20.05.20

Dieser Spielfilm ist in mehrere Abschnitte/Zeitpunkte eingeteilt und beginnt im Jahr 1999 als die Hauptakteurin Celeste ihren 14. Geburtstag feiert. Sie interessiert sich für Musik und ohne Vorahnung befindet man sich als Zuschauer in einer nach und nach eintrudelnden Schülerschar, die von ihrer Musiklehrerin im Klassenzimmer begrüßt wird. Kurze Zeit später fallen Schüsse und alles endet in einem Blutbad…
Schwer verletzt überlebt Celeste den Anschlag. Um die Geschehnisse besser zu verarbeiten, schreibt sie einen Song über die erlebte Tragödie. Auf einer Gedenkfeier trägt sie zusammen mit ihrer Schwester dieses Lied vor, welches bald in aller Munde ist, zu einer Art Hymne wird. Die gesamte Medien-Landschaft durchläuft dieser Song wie ein Lauffeuer und macht Celeste über Nacht bekannt….
Ihr musikalischer Aufstieg beginnt und führt sie zusammen mit ihrer Schwester Elly und ihrem Manager – der ab jetzt immer an ihrer Seite ist – nach Schweden, wo sie Erfolge feiert und sie einen Heavy-Metal-Musiker kennenlernt, was nicht ohne Folgen bleibt und u.a. zu einem erhöhten Drogen- und Alkoholkonsum führt….
Durch einen Sprecher erfährt man von mehreren Schicksalsschlägen und Rückschritten in Celestes Leben.
Filmischer Zeitsprung: Natalie Portman ist jetzt in die Rolle der Celeste geschlüpft. 
Einige Zeit ist vergangen und nun steht ein rauschendes Comeback von Celeste nebst einem neuen Album kurz bevor.
Dann kommt es in Kroatien zu einem folgenschweren Zwischenfall, der offenbar in Bezug zu Celestes Musik und ihrem markanten Outfit steht, was das Comeback ins Wanken bringt….
Anfangs dachte ich noch, dass „Vox Lux“ auf einer wahren Begebenheit basiert, was aber nicht der Fall ist! Nachdem ich nun den Film angesehen habe, überlege ich, welche „Botschaft“ die Filmemacher hier übermitteln wollen bzw. versteckt haben? Und da habe ich nur eine Idee, nämlich, dass das Musikgeschäft kein Zuckerschlecken ist, was aber durchaus nichts Neues ist. 
Den Film insgesamt finde ich eher durchschnittlich, meinen Musikgeschmack trafen die Songs nicht und ich muss anmerken, dass bekannte Darsteller leider keine Garantie für einen sehenswerten Film sind.
Fazit: Eher durchschnittlicher Spielfilm, der darstellerisch gut besetzt ist und in die glitzernde, aber auch tückische Welt der Musikbranche führt

 

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