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Andreas Winkelmann: Die Karte

rororo

Fall Nr. 4 für Kommissar Jens Kerner, der zuletzt in „Der Fahrer“ ermittelte und der es jetzt in „Die Karte“ mit einem perfiden Mörder zu tun bekommt…
Es ist bereits Abend, Eva läuft gern zur Entspannung. Zur Sicherheit hat sie eine besondere App auf ihrem Handy, wo ihre genaue Laufroute und ihr aktueller Standpunkt angezeigt wird, so dass sie bei Gefahr schnell Hilfe rufen kann und ihre Lebenspartnerin Laura beruhigt ist und jederzeit mit ihr Kontakt aufnehmen kann. Doch diesmal ist alles anders, denn Eva gerät in die Fänge eines Mörders. Als von Evas Handy aus die merkwürdige Nachricht „Ihr läuft die Zeit davon“ eintrifft und sie selbst nicht mehr erreichbar ist, kontaktiert Laura sofort die Polizei. Doch jede Hilfe kommt zu spät, denn Eva wird erdrosselt aufgefunden. Und wäre das nicht schon schrecklich genug, hat der Mörder auch noch auf dem Handy eine ganz bizarre Botschaft hinterlassen….
Während die Ermittlungen auf Hochtouren laufen, geschehen noch weitere ähnlich gelagerte Morde…
In einem anderen Handlungsstrang, muss Kommissar Kerner einen älteren Radfahrer „aufhalten“, denn auf dessen Gepäckträger klemmt ein in Zeitungspapier gewickelter menschlicher Fuß und als er ihn dazu befragt, kann der alte Herr keine klaren Angaben machen bzw. scheint er verwirrt zu sein….
Ein kleiner Blick ins Privatleben des Kommissars ist auch in die Handlung eingewoben, wo seine Kollegin Becca eine wichtige Rolle spielt.
Obwohl man auch in die Gedankenwelt „des Bösen“ eintaucht, ahnt man bis zum Schluss nicht, wer sich dahinter verbirgt, was ein ganz besonderer Pluspunkt ist, denn so bleibt die Spannung bis zuletzt gehalten. Aber man braucht auch schon gute Nerven, denn so manche Szene lässt einem die Nackenhaare hochstehen.
Da die Ermittlungen recht anstrengend und zermürbend sind und dann auch noch ein Verlust in den eigenen Reihen zu beklagen ist, kommt Jens Kerner’s Nervenköstum langsam an seine Grenzen, zuletzt ist er total erschöpft und ausgelaugt. Als Leser kann man nur hoffen, dass nach einer gewissen „Auszeit“ die Reihe um den Hamburger Kommissar doch noch weitergeht!
Einmal angefangen, konnte die das Buch kaum aus den Händen legen, so spannend und fesselnd ist der Thriller gelungen, weswegen ich hier meine Leseempfehlung ausspreche!
Fazit: „Daumen hoch“ für diesen nervenaufreibenden, fesselnden und spannungsgeladenen Thriller mit Gänsehautgarantie!

 

 

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